Giftige Dämpfe

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Giftige Dämpfe

    










BID = 753184

Blitz2000

Gesprächig



Beiträge: 173
Wohnort: Landsberied
 

  


Hallo,
da mir des öfteren mal Transistoren,Elkos usw. abrauchen oder sogar Explodiert und es dabei ordentlich raucht ,wollte ich fragen wie Giftig diese Dämpfe sind? Was machen wie lange Lüften?

BID = 753191

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

 

  

Etwas anderes als gut zu lüften wirst du ja gar nicht machen können.
Du kannst davon ausgehen, daß keiner der entweichenden Stoffe gesundheitsförderlich ist, aber richtig böse sind sie auch nicht. Dann könntest du nämlich nicht mehr danach fragen.

In Folienkondensatoren bis etwa Mitte der 80er Jahre mußt du mit PCBs rechnen, http://de.wikipedia.org/wiki/Polychlorierte_Biphenyle ,
und wenn Leiterplatten oder die Kunststoffgehäuse von Transistoren oder ICs verschmoren, entweichen die Flammschutzmittel, von denen etliche mittlerweile verboten sind. http://de.wikipedia.org/wiki/Flammschutzmittel
Bauteile aus Altbeständen, die verbotene Substanzen enthalten, werden aber immer noch verkauft.









BID = 753196

dl2jas

Inventar



Beiträge: 9914
Wohnort: Kreis Siegburg
Zur Homepage von dl2jas

Machst Du solche Experimente mit Knall und Rauch mit Absicht?

DL2JAS

_________________
mir haben lehrer den unterschied zwischen groß und kleinschreibung und die bedeutung der interpunktion zb punkt und komma beigebracht die das lesen eines textes gerade wenn er komplizierter ist und mehrere verschachtelungen enthält wesentlich erleichtert

BID = 753205

Blitz2000

Gesprächig



Beiträge: 173
Wohnort: Landsberied

Nein,ich mach sowas naturlich nich mit absicht, aber wenn man mal nur schnell nen Testaufbau zusammensteckt oder Lötet,können schon mal falsche Kontakte zustand kommen und ein Transistor abrauchen.

BID = 753214

dl2jas

Inventar



Beiträge: 9914
Wohnort: Kreis Siegburg
Zur Homepage von dl2jas

Richtig böse giftig ist der Qualm in der eher geringen Dosis nicht, wie Perl schon anmerkte.

Kontrolliere lieber vorher besser deine Testaufbauten!
Ansonsten gibt es auch andere Mittel, um Knall Zisch Bumm zu verhindern. Wenn Du ein Labornetzteil mit einstellbarer Strombegrenzung hast, stelle die Strombegrenzung zuvor sinnvoll ein.
Man kann auch Sicherungen verwenden. Die sind mal erfunden worden, um schlimme Folgeschäden und Brände zu verhindern!
In bestimmten Fällen mache ich es ganz gern, daß ich über eine defekte Feinsicherung 5 x 20 einen Widerstand 1 Ohm löte. Ist dieser sinnvoll dimensioniert, z.B. Kohleschicht 1/3 Watt, wirkt er auch als Sicherung. Sehr schöner Nebeneffekt, man kann sofort den Strom ermitteln, den die Schaltung zieht, ohne ein Amperemeter dazwischenschalten zu müssen. Dank U = R x I entspricht die über ihm gemessene Spannung in mV dem fließenden Strom in mA, sofern Du nicht zuvor mit ihm Grillfest gemacht hast.

DL2JAS

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BID = 753284

Blitz2000

Gesprächig



Beiträge: 173
Wohnort: Landsberied

Des mit dem Widerstand und der Feinsicherung find ich super


Vielen Dank

BID = 753292

Blitz2000

Gesprächig



Beiträge: 173
Wohnort: Landsberied

Da bin ich gleich noch auf eine Idee gekommen:
Da ich noch einen 0,1 Ohm Dale Widerstand mit 20W rumligen habe, baue ich mr einen Messadapter für hohe Ströme. Pro Ampere fallen dann 100mV ab.

BID = 753294

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Dann achte darauf, dass die Spannungsmessung nicht unnötig durch den Widerstand der Zuleitungen verfälscht wird: Abzweigung zum Voltmeter mit separater Leitung direkt am Widerstand anklemmen oder anlöten!

BID = 753299

IC-Killer

Schriftsteller



Beiträge: 631
Wohnort: Stuttgart


Zitat :
In Folienkondensatoren bis etwa Mitte der 80er Jahre mußt du mit PCBs rechnen, http://de.wikipedia.org/wiki/Polychlorierte_Biphenyle ,
Kenne ich auch. Bei der Frako gab es laut unbestätigten Gerüchten sogar ein illegales "Endlager"dafür, irgenwo zwischen Sasbach (Kaiserstuhl) und Rhein als die PCB Schleudern verboten wurden.


Offtopic :
Aber den Link fand ich nicht schlecht, siehe Screenshot. Zeigt es das bei euch auch an?


Gruß Killer




[ Diese Nachricht wurde geändert von: IC-Killer am  9 Mär 2011 12:36 ]

BID = 753367

Mapple

Aus Forum ausgetreten

Hallo
Ich habe heute meine Trafo aus einem Schweißgerät auseinader genommen.
Weil die Steuerung des Schweißgerätes durchgebrannt ist.
Und ich muss sagen der Wikipedia eintrag hat mir jetzt echt ein wenig angst gemacht das PCB auch in Transformatoren der 80er Jahre verbaut wurde.Der Trafo war ein nicht (Öl)gekühlter Trafo also so ein Trockentransformator.
Das Schweißgerät wurde ca. 1986 gebaut.
Das ganze Schweißgerät hat insgesamt ein wenig süßlich gerochen was aber wohl vom Vorbesitzer aus geht.
Also wurde PCB auch in Trockentransformatoren oder nur bei Ölgekühltentrafos eingesetzt ?

mfg

BID = 753396

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Das ganze Schweißgerät hat insgesamt ein wenig süßlich gerochen
Da solltest du vorsichtig sein, vielleicht ist tatsächlich in undichter Kondensator drin:
Zitat :
Defekte Kondensatoren oder Kontaminationen können anhand des fruchtigen Geruchs identifiziert werden − Öle auf Basis von Kohlenwasserstoffen riechen dagegen kaum
Hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Polychlorierte_Biphenyle
Im Isolierlack vom luftgekühlten Trafos sind PCBs aber eher nicht zu erwarten.




Offtopic :
@IC-Killer:
Zitat :
Aber den Link fand ich nicht schlecht, siehe Screenshot. Zeigt es das bei euch auch an?
Da scheinst du ein Problem mit dem Treiber deiner Grafikkarte zu haben.

BID = 753410

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6429
Wohnort: Ugobangowangohousen

Deutet das auf etwas spezielles hin, wenn der geöffnete Kondensator (ca. 18 Jahre alt) riecht, als hätte jemand darin was gebraten?
Kann aber auch sein, dass der Kondensator nur einen Kurzschluss hatte...

_________________

BID = 753411

Mapple

Aus Forum ausgetreten


Zitat :
m Isolierlack vom luftgekühlten Trafos sind PCBs aber eher nicht zu erwarten.


Ein Glück


Zitat :
Da solltest du vorsichtig sein, vielleicht ist tatsächlich in undichter Kondensator drin:


Wie lange müßte ich mich den Dämpfen ausgesetzt haben ?Und wie nah müßte ich dran gewesen sein ?
Treten die nur beim Betrieb auf ?

Ich habe bis jetzt nur einen silbernen Kondensator der für den Kühlungsmotor zuständig ist gesehen.

Ich werde das Schweißgerät wahrscheinlich vom Schorthändler abholen lassen denn die ganze Sache wird mir ein bischen zu Heikel immerhin steht die Gesundheit von mir und anderen auf dem Spiel.
Was hat das jetzt für Konsequenzen für mich?
Sollte ich zum Arzt gehen?


mfg




[ Diese Nachricht wurde geändert von: Mapple am  9 Mär 2011 21:05 ]

BID = 753584

Mapple

Aus Forum ausgetreten

Konnte meinen Eintrag leider nicht mehr editieren.
Aber hier ist ein BIld von dem Kondensator :
Man sieht nur die obere Hälfte von ihm aber das Bild habe ich nicht wegen dem Kondensator gemacht.
Im Internet habe ich gelsen das die Dämpfe erst bei Verbrennung auftreten. Was hier nicht der Fall war.

http://www.tools-news.com/forum/dow.....=view

Vielleicht erkennt einer von euch ob der Kondensatpor noch heile ist.

Habe ich noch einen grund mir sorgen zu machen ?

mfg

BID = 753614

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Man sieht nur die obere Hälfte von ihm aber das Bild habe ich nicht wegen dem Kondensator gemacht
Der sieht aber trocken aus.
Ich habe schon Kondensatoren gehabt, bei denen das Gehäuse so schlecht abgedichtet oder verlötet war, dass sie außen ständig schmierig waren.
Solange das Isolieröl drin bleibt, tut es niemandem etwas, egal um was es sich handelt.
Versuch einfach herauszubekommen, was genau in dem Schweissgerät riecht. Es gibt ja auch noch andere, harmlose Duftstoffe, wie z.B. tote Mäuse.

Wenn es dir gelingt, Hersteller, Typ und den sonstigen Sermon auf dem Kondensator abzuschreiben, besteht die Chance, dass man nachschauen kann womit der Kondensator gefüllt ist. Dafür gibt es lange Listen im Internet.


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