Hallo Mik100,
im Prinzip, ja! (zwischen den beiden Schaltern würden sogar 4 Adern genügen)
Es gibt jedoch einige "Abers":
-Ist denn dort auch jeweils genügend Platz, um sämtliche Adern durchzuverdrahten? Bei UP-Installation nehme man (die größeren) Geräteabzweigdosen, bei AP-FR reicht es manchmal für Steckklemmen, aber das gibt ein Gefummel, das nix ist für Ungeübte...
Besser oberhalb der Schalter ordentliche Abzweigdosen setzen!
-Bist Du auch sicher, daß Du zumindest die wesentlichsten einschlägigen Vorschriften kennst und über ausreichend Erfahrung und die notwendigen Meßgeräte verfügst, um die Haftung für die Sicherheit der Anlage übernehmen zu können?
Ich vermute wohl richtig: Nicht unbedingt!
Sonst hättest Du ja auch die Eingangsfrage kaum gestellt...
Also solltest Du überlegen, ob es nicht doch sinnvoller ist, die Eigenleistung wie folgt zu erbringen:
1) Du besprichst die Sache mit einem örtlichen Fachmann Deiner Wahl
2) Du verlegst die Leitungen und befestigst die Installationsgeräte gemäß dieser Absprache
3) der Fachkollege verklemmt, mißt und nimmt in Betrieb
4) Friede, Freude, Eierkuchen
Ansonsten bleibt Deinen Hinterbliebenen u.U. nur der Trost, daß eine Lebensversicherung auch bei selbstverschuldeten Unfällen zahlt.
Den Strafrichter interessiert es auch nur, falls es zufällig nicht Dich selbst, sondern einen anderen treffen bzw. ein Brand ausbrechen sollte!
Wer ggf. nicht zahlt (bzw. Dich in Regreß nimmt) ist aber die Hausrat- und die Gebäudebrandversicherung.
Welche Schutzmaßnahme gegen das Bestehenbleiben zu hoher Berührungsspannungen wird denn in der zu erweiternden Anlage
angewandt?
Gruß,
sam2
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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"
[ Diese Nachricht wurde geändert von: sam2 am 2 Jun 2004 12:42 ]