Hallo bachelor,
ja, definitiv wäre Umrüstung erforderlich!
Unabhängig von der erforderlichen "Monsterleitung" ist für den Herd bei Wechselstromanschluß eine Genehmigung des EVU erforderlich und die wird man normalerweise nicht bekommen.
Vermutlich reichen in einer Altanlage auch Hauptleitungsquerschnitt, Zählerbelastbarkeit, Höhe der Vorsicherungen etc. gar nicht aus.
Mit 1x16A wird die Hausfrau keine rechte Freude an dem neuen Herd haben.
Und wieder meine Frage:
Warum um Himmels Willen wechselt Jemand, der einen praktischen und sparsamen Gasherd (gerne modern mit Glaskeramikfeld) nutzen könnte, stattdessen auf einen unpraktischen und (im Betrieb) teuren E-Herd???
Von den immensen Umrüstungskosten für den Anschluß mal ganz abgesehen...
Welche Verlegeart hat denn die Leitung?
Wie hoch ist die Zählervor- und ggf. Nachsicherung? Was hängt sonst noch an Großgeräten an dieser UV? Wie belastbar ist der Zähler? Gibt es noch andere Kundenanlagen in diem Haus oder nur diese? Wie stark ist der Hausanschluß?
Nochmals ganz deutlich:
Der Herd darf an die bestehende Anlage ohne Einwilligung des EVU nicht angeschlossen werden. Und zwar unabhängig davon, ob diese ausreichend dimensioniert ist oder nicht.
Mein Vorschlag:
Herd umbestellen auf Gas!
Gruß,
sam2
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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"