In einer Neubau-Doppelhaushälfte, die ich besichtigen durfte fand ich im Keller die abgebildete Installation mit Trafos für Halogenlicht. Meine Fragen:
Ist das Stand der Technik? Sollten die Trafos nicht möglichst nah an den Verbauchern sitzen um Leitungsverluste klein zu halten?
Wenn man es denn so macht, wird dann auf der Sekundsärseite das Licht geschaltet und der Trafo steht immer unter Spannung?
Die Trafoausänge müssen doch von den anderen Leitungen räumlich getrennt verlegt werden, da hier ja Schutzkleinspannug herrscht? Sieht aber so aus als wenn die Leitungen zusammen in den Kanal laufen.
Ist es zulässig Adern mit Grün-Gelb bei Schutzkleinspannung mitzuführen, auch wenn sie nicht angeschlossen sind?
Der große Trafo scheint mit lediglich 1,5 qmm Ausgangsseitig angeschlossen zu sein, etwas wenig für 25A.
Warum ist der Trafo angegeben mit 11,8V, es gibt ja noch Leitungsverluste bis zu den Lampen, da sollten die 12V doch zumindest erreicht werden?
Diese Trafos sind ja wohl M oder EI-Schnitt. Die haben bekanntlich nicht den besten Wirkungsgrad, ist das so üblich oder werden normalerweise da Ringkerntrafos verwendet?
Werden auch schon Leuchtdioden eingesetzt um Küche oder Treppenhaus zu beleuchten? Sind nicht auch Energiesparlampen sinnvoller? Das Treppenhaus hat 3 Spots a 30W. 90W für eine kleine Treppe ist doch kernig oder? Die gesamten Trafos sind nur für das Erdgeschoss + Treppe zum 1. Stock. Im ersten Stock ist Standardbeleuchtung.
Gibt es noch andere Bemerkungen zu den Bildern?
Wäre schön wenn Leute aus der Praxis berichten könnten.