Hi.
Meine Mutter und eine Bekannte haben aus einer Töpferwerkstattauflösung einen Brennofen und eine Töpferscheibe erstanden. Um letztere soll es hier erstmal gehen.
Die Töpferscheibe ist Baujahr '87, und nach der ersten Besichtigung nach Anlieferung hab ich erstmal mein Veto eingelegt, was das sofortige Einstöpseln in die Drehstromdose anging. Siehe Bilder im Anhang.
Die Kabelverschraubungen kommen selbstverständlich neu, wie auch das Kabel an sich.
Folgende Fragen habe ich zum Neuverkabeln:
1. Welche Form von Konfektionierung soll an den Anschluss? Im Motorklemmbrett sind M4 Gewindestangen vorhanden, also sollten dort wohl passende Crimp-Ringösen dran. Muss ich dann eine Zahnscheibe zwischen Unterlegscheibe und Ringöse verwenden? die 3 PE Anschlüsse (2 im Schalter, einer in der Motordose) sind als M5 Schrauben ausgelegt, dort auch eine M5 Ringlöse und Zahnscheibe? Am Schalter an sich sind ebenfalls M4 Schrauben verbaut, reichen dort Aderendhülsen? oder Gabelschuhe?
2. Welche Leitung soll da ran? Reicht da eine leichte Gummileitung (H05RR-F) oder soll das schwere Zeug (H07RN-F) sein? 1,5mm² sollten bei den Anschlusswerten ja passen?
3. Thema Motoschutzschalter. Die Scheibe steht in der Garage, wo eine ordnungsgemäß abgesicherte Drehstromdose (16A CEE, LSS und RCD) vorhanden ist. Ich habe keinerlei Ahnung wie die Maschine vorher betrieben wurde, aber aus den 2 Semestern "Elektrotechnik für Maschinenbau" ist hängengeblieben, dass da wohl ein MSS hinsollte.
4. Die Garage ist im Hauptverteiler im Haus mit 3x16A abgesichert. die Zuleitung ist aus den 70/80er Jahren, und wahrscheinlich 5x4mm² bei ~30-40m Länge. Kommt mir da die Sicherung, wenn in der Garage die Scheibe, der Brennofen (3kW, 230V) und noch 3-400W an Licht läuft?
Crimpzangen und Aderendhülsen ist alles vorhanden.
Danke fürs Lesen
MfG, Johannes
[ Diese Nachricht wurde geändert von: DrJoe am 8 Mai 2010 11:59 ]