Hallo allerseits,
hier nun die neuen Erkenntnisse zu dem schon etwas betagten Beitrag .. zu finden unter
https://forum.electronicwerkstatt.d......html
Der Inhalt noch einmal in kürze:
Stromnetz: TN-C,PEN in PE und N ab HAK aufgetrennt.
Art der Störungen:
Extrem hörbare Audioverzerrungen,null Schalldruck an Stereoanlagen,Syncprobleme bei PAL-NTSC an TV.
Sporadisch auftretende Probleme,wie zb. Helligkeitsanderungen beim DPL Rückpro.
Trenntrafos scheinen nicht symmetrisch zu laufen.
Beim Anschalten eines 850VA Trafos der direkt am HAK angeschlossen ist,flackert Glühbirne <<Das kann auch normal sein
Die Neuigkeiten:
Die Heizung wurde galvanisch vom Nachbarhaus getrennt und die Bundesnetzagentur war hier und haben eine Runde mit ihrem Messwagen gedreht mit dem Ergebnis das Nichts festzustellen sei.
Danach gingen Sie mit ins Haus und sahen und hörten sich die Störungen (verzerrungen) an.
Der eine meinte er könne nichts feststellen,aber sein Kollege im Wagen hätte ein besseres Gehöhr.
Nun kam der Kollege Nr.2 die Treppe hoch und hörte sich die Sache an und kam zu dem Schluss,das die Stromzuleitung extreme Störanteile (Oberwellen,HF oder sonstige Störungen) enhalten muss,da die Störung die Taktquarze der Geräte (TV,DVD-CD PL,usw.) komplett aus dem Gleichtakt bringen würde und die Geräte somit nicht syncron laufen würden.
Dies würde dann vor allem bei Audiosignalen zu hörbaren Verzerrungen führen.Auch die sporadisch wechselnde Leuchtstärke des DLP Rückpros führte er darauf zurück.
So extrem wie bei uns hätte er das jedoch niemals festgestellt.Vor allem in Hinblick auf die Tatsache das ein Netzfilter installiert ist.(Stromzuleitung direkt von HVA)
Mit dem Hinweis das dies jedoch nicht in den Zuständigkeitsbereich der BNA fällt,da ja keine Funkstörungen zu entdecken waren,verabschiedeten sich die Herren und wünschten mit viel Glück bei der Störungssuche.
Na Toll..jetzt sind wir doch wieder bei der EVU und ich habe keine Ahnung welche Art Störungen überhaupt für diese Quarzgeschichte in Frage kommen,geschweige denn wie man diese nachweisen kann.
Auch die Chance das bei unserer EVU jemand arbeitet,der diese Störung auch als Störung erkennen kann (will), dürfte verschwindend gering sein.
Die Fragen die jetzt offen bleiben wären damit:
1.Welche Art Stromstörungen erzeugen Gleichtaktstörungen der Steuerquarze in fast allen Unterhaltungselektronikgeräten und wie misst man diese?
2.Wie beweist man das der EVU?
3.Was kann man selbst dagegen tun? (gegen was?

)
Hat vielleicht irgendjemand der Elekronikexperten in diesem Forum einen Tip zu dieser Sache?
Ich bin für jeden Anhaltspunkt dankbar.
Gruß an alle hier im Forum.
Sinus44
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Sinus44 am 3 Okt 2006 13:28 ]