Moin, moin!
Daß Kupferleiter unter der Aderisolation von einer durchgehenden schwarzen Schicht überzogen sind, kommt bei älteren Leitungen ab und an vor. Also auch ohne Erdverlegung oder andere äußere Einflüsse!
Manchmal betrifft es alle Adern, oft jedoch nur eine oder einzelne. Daher nehme ich an, daß es sich um eine chemische Reaktion des Kupfers mit dem PVC (bzw. seinen Farb- oder sonstigen Zuschlagstoffen) des Isoliermaterials handelt.
Ich habe den Eindruck, daß die Auftretenswahrscheinlichkeit mit dem Alter der Leitung steigt und durch Einflüsse wie erhöhte Wärmebelastung (Umgebungstemperatur und insbesondere hohe thermische Belastung der Leitung) verstärkt wird.
Die Ausführung der Klemmen oder andere Umstände in deren Bereich (hier: Silikonierung) dürften - meiner Meinung nach - dabei keine entscheidende Rolle spielen.
Eindringendes Längswasser (könnte hier aufgetreten sein) mag hingegen fördernd wirken.
Eventuell kann Georg hier nähere Auskunft geben, welche Stoffe und Mechanismen genau in Betracht kommen.
Im Allgemeinen (wenn also nicht weitere Umstände wie verhärtete Isolierung etc. vorliegen) dürfte es ausreichend sein, vor dem Verklemmen diese Schicht mit einem scharfen Messer sorgfältig abzukratzen. Sicherheitshalber sollte man dann noch WAGO "Alu-plus"-Paste auftragen.
Sonntagsmorgengruß,
sam2
-Edit: Dreckfuhler bereinigt (noch nicht ganz wach...)
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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"
[ Diese Nachricht wurde geändert von: sam2 am 15 Jun 2008 8:44 ]