Moin,
bevor meine Elektrik neu gemacht wurde, waren die Nachtspeicheröfen mittels dreier einzelner Schütze angesteuert, je Aussenleiter eins, und das in zwei Verteilungen. Also 6 Schütze insgesamt.
Die Schütze hatten 20A Kontaktbelastbarkeit, und je 4 NO Kontakte. Alle 4 Kontakte sind parallel geschaltet.
Wieso denn? Warum hat man nicht gleich ein richtiges Schütz genommen, zur Zeit ist ein Möller Z-SCH230/63-40 eingebaut, sowas ähnliches sollte es doch wohl 1970 schon gegeben haben.
Oder war es damals billiger, jeden Aussenleiter über ein extra Schütz zu führen und lustig zu brücken (Abgangsseitig waren dann 2x1,5 zu den vier H16A-LSS geführt)?
Ein Schütz war abgebrannt und hatte keinen Durchgang mehr.
Könnte es sein, dass nicht alle Kontakt zeitgleich schalten und immer der erste Kontakt "einen auf den Deckel" bekommt, weil er den vollen Strom alleine tragen muss den ersten Augenblick? Sowas 360x im Jahr, läppert sich, über die Jahre! Irgendwann ist der Kontakt weggebrannt, und der nächste ist "der Erste". Und irgendwann muss der letzte Kontakt dann den vollen Laststrom tragen.
Oder hab ich da einen Gedankenfehler?
Zusätzlich hab ich für meinen Durchlaufspeicher (mechanisch, aber dennoch fast so komfortabel wie ein elektronischer - hat halt 15 Liter Inhalt) ein Lastabwurfrelais eingebaut. Ich hab mich beim bestellen verklickt, und so lag eins für elektronische DLEs auf meinen Schreibtisch. Nun gut, eingebaut, auch in die "richtige" Phase, aber das Relais hat gerattert wie nix Gutes. Das nun eingebaute, 20 Jahre alte "normale" LAR macht bei den anliegenden 35A nur einmal "klick", und dann wars das.
Woran liegt das denn? Ich kenne das eigentlich nur umgekehrt, elektronischer DLE wird eingebaut, Lastabwurfrelais rattert wie wahnsinnig.
Nun denn, ein schönes Restwochenende noch. Vielleicht mag ja jemand mal meine Denklücken füllen.
Viele Grüße vom erkälteten
Schattenlieger