Produktwarnung für einige ABB FI

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Autor
Produktwarnung für einige ABB FI

    










BID = 459246

Flemmentheis

Gerade angekommen


Beiträge: 1
 

  


Wie zum E-Schrott geworfen? Du (bzw. Dein Chef) bekommt die Teile doch kostenlos getauscht und die Zeit zur Überprüfung und Austausch von ABB vergütet. Da kann man eigentlich nicht meckern.
Wir haben auch schon einige (ich glaube so um die 25) getauscht 80-90% mit (teilweise sehr) überhöhten Auslösewerten. Die noch ok waren haben wir trotzdem getauscht. Bei der neuen Baureihe haben wir auch schon zwei Ausfälle gehabt, obwohl die angeblich nicht betroffen sind.
Über kurz oder lang werden wir den Anbieter wohl wechseln, da die Qualität allgemein nicht so toll ist. Wenn ich z.B die LSS in der Hand habe, glaubt man nicht, daß das Teil wirklich 'Made in Germany' (die FI's kommen glaube ich aus Italien) sein soll, sind sie aber leider. Die Dinger fühlen sich schon total popelig an, wie vor 20 Jahren schon.

BID = 459298

powersupply

Schreibmaschine



Beiträge: 2921
Wohnort: Schwobaländle

 

  


Zitat :

Wenn ich z.B die LSS in der Hand habe, glaubt man nicht, daß das Teil wirklich 'Made in Germany' (die FI's kommen glaube ich aus Italien) sein soll, sind sie aber leider. Die Dinger fühlen sich schon total popelig an, wie vor 20 Jahren schon.


NAja
Made in Germany heist noch lange nicht "Konstruiert in Germany"
Mir scheint so als hätten immer mehr nur die Kaufleute in den Firmen das Sagen und diktieren gnadenlos den Preis getreu dem Motto "Sparen, koste es was es Will"

Gruß powersupply

Ps: Ein großer deutscher Autohersteller hat damit auch schon reichlich Erfahrung sammeln dürfen bzw ist noch dabei seine durchrostenden Türen auszutauschen... Zahlen tuts am Ende doch der Kunde und die Mitarbeiter wenn die Kunden sich beim Neukauf an ihre Erfahrungen erinnern.

BID = 459410

ego

Inventar



Beiträge: 3093
Wohnort: Köln

Verbaue sehr viele ABB LS, und bin mit der Qualität zufrieden.
Ausfälle sind mir keine bekannt, und Probleme bei der Montage auch nicht.

Vor allem finde ich die Anschlußklemmen sehr gut, da Problemlos Berührungssicher zwei Adern verschiendener Querschnitte angeschlossen werden können. Keine blank vorstehenden Automatenbrückengabeln mehr wie früher.


BID = 461120

shark1

Inventar



Beiträge: 4878
Wohnort: DACH


Zitat :
Wie zum E-Schrott geworfen? Du (bzw. Dein Chef) bekommt die Teile doch kostenlos getauscht und die Zeit zur Überprüfung und Austausch von ABB vergütet. Da kann man eigentlich nicht meckern.


Ganz einfach, da ABB mir zwar alle defekten RCD eretzt hätte, ich hatte diese aber schon 2004 nach einem Test mit dem Schutzmaßmähmenprüfgrät in den schönen Container beim Entsorger befördert keine Zeit um zu diesem GH zu fahren (2 Stück), aber alle die unter 25mA auslösen wurden mir nicht getauscht. Da ich keinem so einem FI verpassen möchte, flogen auch diese in den Shredder (2 Stück).

Shark1

PS: Zum Glück habe ich in der Zeit der Produktionsfehler nur diese 4 FI von ABB gekauft, den rest habe ich immer mit M*oeller, Doepke oder Hager gemacht!

BID = 468876

karudi

Gelegenheitsposter



Beiträge: 55
Wohnort: Offenbach

Hallo,
bin neu hier.

Ich habe (ohne "Darf-Schein") gestern meinen ersten FI verbaut (privat zu Hause). Dann habe ich die Test-Taste probiert, ohne Erfolg. Nach nochmaligem Aus- und Wiedereinschalten des FI und des vorgeschalteten LSS funktionierte dann die Auslösung über die Test-Taste. Ich war aber doch etwas beunruhigt und habe daraufhin mit einem 40mA-Vebraucher den Testfall simuliert (Steckdose kurzeitig von N abgeklemmt und dann über das AC-Messgerät den Konakt zu PE geschlossen. Das Ganze habe ich einige Male wiederholt. Meistens löste der FI aus, manchmal aber auch nicht (wobei das Messgerät dann eben gut 40mA zeigte). Auch mit 70mA kam es bei 6 Versuchen einmal vor, dass der FI nicht auslöste (und das Messgerät dann eben dauerhaft 70mA anzeigte).

Für mich war außer einem (nur manchmal reproduzierbaren) Defekt des FI auch noch denkbar, dass ich beim Einbau falsch angeschlossen habe. Ich weiß nämlich nicht, ob N "von unten nach oben" durch den FI laufen muss oder anders herum.

Also habe ich hier im Netz gesucht und hier im Forum den Hinweis auf den ABB-Rückruf gefunden. Tatsächlich habe ich den auf dem Bild unter

http://www.stotzkontakt.de/fi-rcd/A.....I.pdf

ganz rechts gezeigten problematischen F202.

Mich interessieren jetzt zwei Dinge:

"RECHTLICH"
1. Wie kann es sein, dass mir der Fachhandel dieses Teil verkauft, nachdem der Rückruf jetzt schon ein Jahr alt ist? Ich frage mich, ob das noch Schlamperei ist oder schon kriminell...
Wem meldet man das? Ist eine solche "Anzeige" bei ABB und/oder bei DKE/VDE gut aufgehoben? Oder ist das gar was für den Staatanwalt?

TECHNISCH"
2. Kann es sein, dass ich die beiden am FI angeschlossenen N-Adern vertauschen muss?
Ich habe die insgesamt 4 Anschlussklemmen des FI angeschlossen wie folgt:

Der in den Sicherungskasten hereinkommende Außenleiter (einer der drei) durchläuft den LSS und läuft dann am FI in den Anschluss unten links. Der Anschluss daneben (unten rechts am FI) ist an der N-Klemmleiste angeschlossen, also an der blauen Ader, die zusammen mit L1, L2, L3 und PE "von draußen reinkommt".
Oben am FI sitzt links die "Phasen"-Ader (braun) und rechts die N-Ader (blau) des zu den Steckdosen laufenden Kabels.

Der Strom durchläuft also den FI auf der linken Seite ("Phase") von unten nach oben, aber auf der rechten Seite ("N") anders herum, also v.o.n.u. Ist das richtig so? Ist es vielleicht sogar egal? Oder sollte ich die beiden N-Anschlüsse am FI tauschen?

Vielen Dank für hilfreiche Antworten!

BID = 469846

endsommer

Gelegenheitsposter



Beiträge: 73
Wohnort: Weichering

Hallo Karudi,

erstmal sollte genau mit einen Schutzmaßnahmenprüfgerät deine Installation getestet werden, weil ein Versuchsaufbau nicht dem gerecht wird, was für die Sicherstellung der Schutzmaßnahme RCD nötig wäre.

Den Anschluss deines RCD würde ich mal auf deine Beschreibung hin als richtig erachten, aber kann nur durch eine Sichtprüfung vor Ort erfolgen.

Weiter zu der Rückrufaktion:
Bist du dir wirklich sicher, dass dein Gerät von der Aktion betroffen ist oder gehst du von deinen "Messungen" aus, dass es möglich wäre?
Beschreibe mal das Aussehen deines ABB-RCD, vielleicht kann man da schon etwas ausschließen und eine Anzeige bei irgendeiner Stelle wäre dann sowieso nicht angebracht.

Gruß endsommer

PS.: Habe auch beruflich mit der Aktion zu tun.

BID = 470001

karudi

Gelegenheitsposter



Beiträge: 55
Wohnort: Offenbach

Hallo endsommer,

danke für deine Antwort.

zur Installation:
Mir ist schon klar, dass eine professionelle Überprüfung sinnvoll wäre. Indem ich darauf (bisher) verzichte, ist meine Situation also nicht optimal.
Ich behaupte aber, dass sie viel besser ist, als wenn ich gar nichts unternommen hätte.
Denn bis auf ganz wenige Wohnungen, die auch elektrisch voll saniert wurden (für mehrere Tausend Euro Elektrikerkosten), ist die Installation in unserem Haus (ca. 25 Wohnungen) aus den 50er Jahren:
3 Stromkreise für eine 100qm Whg, davon einer für den WW-Boiler.
Hier hängt also seit zig Jahren die ganze Küche mit ALLEN Geräten an einem 1,5qmm -Kreis, und sämtliche Beleuchtung zusammen mit ALLEN Steckdosen der Whg. (ca. 15 stück in 4,5 Zimmern) ebenfalls gemeinsam an nur an einem weiteren 1,5qmm-Kreis. Da kam es dann auch schon ab und zu mal vor, dass der LS auslöste. Ich spreche von diesen alten Flachbandkabeln ohne Schutzleiter.

Ich habe beim Einziehen ein bis zwei Zi. renoviert und dabei drei neue Stromkreise verlegt und einige alte Steckdosen ersetzt und an die neuen Kreise gehängt. Damit ist der alte Kreis etwas entlastet, und die neuen Dosen haben PE. Der PE kommt im Sicherungskasten an, weil vor ca. 3 Jahren die Zuleitungen vom Keller bis in die Unterverteilungen der Wohnungen erneuert wurden. Ja, und diese neuen Kreise bekommen jetzt eben FI.

Das ist halt mein Kompromiss in einer Whg., die gemeinsam bewohnt wird und wo "die große Lösung" mit neuer Komplettverkabelung oder gar Firma nicht akzeptabel ist. (Mir wurde so schon manchmal gesagt, dass ich unnötig Zeit und Geld opfere, schließlich hätte doch auch so immer alles funktioniert...)

Apropos: Sollte man nicht auch die alten Kreise mit FI absichern? Mir ist klar, dass der FI an einem Kreis mit PE mehr Chancen hat, Leben zu retten - aber auch ohne PE sind doch Situationen denkbar (Fön in Wanne, Metallabflussrohr spielt PE oder... oder...).
Wenn's also keinen Nachteil gibt, warum nicht?

Zum Rückruf:
Ja, das Exemplar gehört definitiv zu den in der Produktwarnung unter www.fi-test.com beschriebenen "Charge":
F202"A" ohne Schaltstellungsanzeige und ohne STOTZ-Logo, und die zweite Zeile unter dem rückseitigen BAR-Code beginnt mit "M".
Einen Teststift habe ich nicht, aber wenn die Test-Taste mehrmals nicht funktioniert und der RCD mehrfach bei deutlich über 30mA Fehlerstrom nicht abschaltet, dann ist doch auch dieses Einzel-Exemplar definitiv betroffen.

Ich habe heute bei der 0800er-Nummer bei ABB Bescheid gesagt, die wollen den Praktiker-Markt nochmals auf den Rückruf hinweisen.

Interessant und besonders beunruhigend ist es, dass das Fehlverhalten eben nicht sicher reproduzierbar ist, denn manchmal scheint der RCD ni Ordnung zu sein.
Heißt das dann aber nicht auch, dass ein einfacher Test einen zu der - falschen - Annahme bringen kann, es wäre alles ok?

Ich selbst werde in den nächsten Tagen den Kauf dort wandeln, jedenfalls werde ich darum ersuchen, mal sehen, ob es dabei Probleme gibt.

Ich habe jetzt erstmal bei einem kleinen Elektrik-Laden einen RCD von hager geholt und eingebaut (anstelle des defekten ABB).

Gruß, karudi

BID = 470262

Kabelkasper

Stammposter



Beiträge: 497
Wohnort: Niedersachsen

Hallo karudi,

für einen Negativ-Test ist Deine selbstgebaute Schaltung sehr wohl ausreichend! Schon die Feststellung des Nichtfunktionierens der Testtaste hätte gereicht. Es kann nicht sein, dass da über längere Zeit 70mA Fehlerströme fließen.

Das Ding ist platt!

KK

BID = 483453

Pamela Anderson

Gesprächig



Beiträge: 118

Hallo!
Unser ABB-FI hat ja schon seit einiger Zeit das schöne Prüfsiegel - nun ja, der Elektriker hat, soweit ich noch entsinnen kann, da 2x auf die Test-Taste gedrückt und dann den Kleber drauf gepappt.
Gestern habe ich mal etwas probiert, was ich gelesen habe: Mit einem Duspol an Phase und Schutzleiter einer Steckdose und dann am Duspol Tasten gedrückt - FI hat ausgelöst. Bin mir jetzt nicht wirklich sicher, ob ich mir sicher sein kann, daß der FI korrekt arbeitet. Kann man sich wirklich irgendwann sicher sein? Müssen die FI eigentlich regelmäßig getauscht werden?
Gruß

BID = 483455

DMfaF

Inventar



Beiträge: 6670
Wohnort: 26817 Rhauderfehn

Moin!

Nein die brauchen nicht regelmäßig getauscht werden. Es sollte nur regelmäßig mal ein E-Check im Haus durchgeführt werden. Dies geschieht dann durch einen E-Fachbetrieb der Abnahme berechtigt ist.

Das der FI mit einem Duspol auslöst, ist richtig. Aber aufpassen, da gibt es 2 verschidene Duspole.

Gruß
Bernd

_________________
An alle Hobby-Kundendienstler: Vor Arbeiten am Gerät, Netzstecker ziehen und VDE Vorschriften beachten!! Jeder trägt die Verantwortung für seine ausgeführte Arbeit!!!

Anfragen per Mail oder PN werden nicht beantwortet!

BID = 483467

Pamela Anderson

Gesprächig



Beiträge: 118

2 verschiedene? Gibt's da nicht noch mehr? Im Ernst: Ich habe einen "Digital Plus" - ist das verkehrt?

BID = 483699

shark1

Inventar



Beiträge: 4878
Wohnort: DACH

Ja eben, dieser Duspol hat einen Strom von ca 250mA, da kann auch ein defekter 30mA FI auslösen.
Der Duspol-Anlaog hat aber nur ca 20mA der bringt den FI nicht zum Auslösen!
Also ein FI sollte immer mit steigendem Fehler-Strom getestet werden, damit man den genauen Strom messen kann!

MFG.
Shark1

BID = 483714

Pamela Anderson

Gesprächig



Beiträge: 118

Na, das war dann wohl ein Schuß in den Ofen ...

BID = 554961

Chris88

Gerade angekommen


Beiträge: 7

Hallo,

Ich habe anfang des Jahres einen ABB FI von OBI verbaut, war im Angebot, ist ja auch egal, jedenfalls habe ich ihn angeschlossen und dann über NH wieder zugeschaltet.

Ablauf

- NH Zugeschaltet
- Spannung am FI geprüft -> vorhanden
- Testtaste gedrückt -> Knall im FI, aufleuchten und verbrennungsgeruch
Das resultat war, das der FI nicht ausgelöst hat, der Schalter für den Zustand, ist auf "EIN" geblieben.

Ich schließe einen direkten Verdrahtungsfehler aus, allerdings kann ich nicht mit bestimmtheit sagen, das ich wirklich L1,L2 und L3 angschlossen habe und nicht, evtl. L1,L1 und L2, allerdings sollte dann die Funktion doch trotzdem gegeben sein, oder tuts dann die Summenstrommessung nicht mehr?

Jedenfalls bin ich mir auch nicht sicher ob er von der Rückruf Aktion betroffen ist, und ich werde meine FIs nur noch bei uns im Großhandel kaufen.

BID = 555835

shark1

Inventar



Beiträge: 4878
Wohnort: DACH

Chris11

Bitte eröffne für deine explizite Frage ein eigenes Thema!
Nach meiner sicht, dürfte eine belegung mit L1, L1, L2, N den FI nicht zerstören!

http://www.fi-test.com/

Ob du einen ABB FI im GH oder bei OBI kaufst sollte keinen Unterschied machen!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: shark1 am 13 Okt 2008 10:44 ]


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