Hallo zusammen! Frohes Neues erstmal!
Vorab: Ich bin Industrie-Mechatroniker mit umfangreicher Schaltungserfahrung ... aber mit Hausinstallationen kenne ich mich nur begrenzt aus.
Ich habe folgendes Anliegen:
Im Haus meiner Eltern betreiben wir seit 10 Jahren zwei Olsberg Standartspeicher Nachtspeicheröfen(Bj. ca 2000). Es werden nur zwei kleine Zimmer im OG beheizt. Seit zwei Tagen werden die Öfen nicht mehr geladen.
Blick in Haisinstallation ergab:
- Siemens Rundsteuerempfänger Typ: 7RR61
- Stromzähler mit Tag- und Nachtzähler
- Aufladesteuerung Schlütter ZTE 4/70
- 2 Schütze für die Nachtspeicheröfen (BBC 1029)
Um 22.00Uhr schaltet der Rundsteuerempfänger um und der Stromzähler schaltet auf NT um. Die Schütze schalten nicht.
Ich habe noch nicht nachgemessen was die Aufladesteuerung macht... und die Schütze habe ich auch noch nicht geprüft.
Da wir die Öfen schon immer ohne die Funktion der Aufladesteuerung betreiben(meines Wissens wird die Restwärme eh nicht erfasst und einen Witterungsfühler haben wir auch nicht) ist meine Frage nun:
Muss man die Nachtspeicheröfen mit dieser Steuerung betreiben? Kann ich die Schütze der Öfen nicht direkt über die entsprechende Leitung des Rundsteuerempfängers um 22.00 Uhr schalten lassen und die Regelung nur über die Einstellung am Ofen (I bis III) bewerkstelligen?
Ist es richtig, dass man für den Betrieb mit Aufladesteuerung den "Drehknopf" am Ofen immer auf höchste Stufe stellen muss?
Was passiert, wenn ich den Ofen 8 Stunden lang mit Spannung versorge und den Drehknopf am Ofen auf Stufe I von III stehen habe? Lädt er dann z.B. nur drei Stunden lang und schaltet dann intern ab? Im Anhang: Datenblatt Ofen)
Viele Grüße und danke schonmal
Raphael