Kuriositäten

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Kuriositäten

Problem gelöst    










BID = 376189

Daniel B

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Beiträge: 281
Wohnort: k-wald
 

  


Hallo zusammen ,

hatte heute ne nette "Kuriosität" ,die ich Euch gerne erzählen möchte !

Also habe mein frisch renoviertes Haus bezogen und bin grad am einräumen .
Elektrisch habe Ich den Verteiler umgebaut 3 4 polige FI´s eingebaut und alle Schalter / Steckdosen gegen Jung CD 500 ausgetauscht.
War soweit auch kein Problem!
Nur hat heute meine Frau an der Spülmschine eine gewischt bekommen - ka, mir etwas komisch vor ,da ich aber mein Multimeter nicht weit hatte fing ich mal an der Steckdose an zu messen .
Aussenleiter - Schutzleiter
Aussenleiter - Neutralleiter
Neutralleiter - Schutzleiter

War alles in Ordnung !

hab dann Schutzkontakt einer anderen Steckosen gegen Gehäuse Spülmaschine gemessen - 100 V
Hab dann mein Duspol geholt und alles nochmal nachgemessen - alles in Ordnung

Hab dann Schutzkontakt des Steckers gegen Spülmaschine gemssen 0,1 Ohm .
Hab dann den Widerstand der Steckdose der Spülmschine am Schutzkontakt mit der vorher gemessenen Steckdose am Schutzkontakt gemessen - 0,1 Ohm .

Eigentlich war ja alles für sich betrachtet soweit in Ordnung bis auf die 100 V . Hab dann den Verteiler aufgemacht - hatte aber keine rechte Idee nach was ich suchen sollte ??
Hab halt nochmals alle Klemmverbindungen kontrolliert - war alles in Ordnung.

Meine Frau meinte dann schon das Sie es sich eingebildet haben könnte aber mit den 100 Volt ,das war mir sehr suspekt.
Hab dann Gehäuse von der Spüma gegen Herd gemessen und da hat es mir eine gewischt !!
Ab da war mir klar das die Erde der Spüma nicht da war wo sie sein sollte !
Hab dann die Steckdose genauer inspiziert und gesehen dass die Schutzkontaktkontakte nicht den Stecker berühren !!

Jedes Teil für sich war eigentlich in Ordnung aber die Verbindung untereinander hat gefehlt.

Hat sonst jemand noch kuriose Fehler ??



BID = 376195

Chris11

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Beiträge: 465

 

  

Das ist gerade bei älteren Schukosteckern / Dosen ein Problem. Hab auch schon mal etwas nach mysteriösen 20 Ohm Übergangswiderstand gesucht die aus einer Kombination von Malerresten an der Dose und Oxidgammel am Stecker kamen.

Mit freundlichem Gruß
Christian








BID = 376197

Oertgen

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Beiträge: 1109
Wohnort: Duisburg
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Die ca.100V ergeben sich hierbei über den Entstörfilter am Netzeingang des Spülers. Die Y-Kondensatoren bilden einen kapazitiven Spannungsteiler, so daß bei def. Schutzleiter die halbe Netzspannung gegen Erde ansteht. Ist zwar nicht lebensgefährlich, aber unangenehm und zeigt halt an, dass was mit der Erdung nicht stimmt. Leider kleistern 90% aller Maler die Schutzkontakte der Steckdosen gnadenlos mit Farbe zu,daher baue ich Steckdosen wenn möglich erst nach dem Anstrich ein. Da haben sich die Erfinder des deutschen Schukosystems offenbar keine Gedanken drüber gemacht.

BID = 376216

alpha-ranger

Schreibmaschine



Beiträge: 1511
Wohnort: Harz / Heide

Hallo,
das wäre die Erfindung des neuen Jahrtausends:

Steckereinsätze für Malerarbeiten. Müßten so aussehen wie die alten Kindersicherungen ( vollformschlüssiger Schukoblindstecker ) und etwas mehr Schutz für den offenliegenden PE bieten.

Beim tapezieren bauen die Renovierer auch nie die Einsätze aus. Da wären solche "Dummys" ein hoher Beitrag zur Sicherheit. Wenn dann die Dinger noch ein zentrales Loch hätten, wäre mit einem einstellbaren zirkelähnlichen Schneider später das Loch in der Tapete mit gewünschten Durchmesser mühelos fertig.

mfG.

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Wie der alte Meister schon wußte: Der Fehler liegt meist zwischen Plus und Minus. :-)
Und wenn ich mir nicht mehr helfen kann, schließ ich Plus an Minus an.

BID = 376289

shark1

Inventar



Beiträge: 4878
Wohnort: DACH

Ich glaube man sollte, nur wegen den Malern, ein neues Steckd.-System einführen, das 3 Löcher hat (L;N;PE)

Shark1

BID = 376298

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7395
Wohnort: Wien


Zitat :
shark1 hat am  9 Okt 2006 11:56 geschrieben :

Ich glaube man sollte, nur wegen den Malern, ein neues Steckd.-System einführen, das 3 Löcher hat (L;N;PE) :)

Keine gute Idee... dann schaffen es die Farbschmierer die Löcher so zuzuschmieren, daß kein Stecker der Welt mehr reingeht.
Sieht man bei den Amis regelmäßig.
In einem US-Forum rennt grad ein seitenlanger Thread "Anstreichen von Steckdosen".

_________________
"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

BID = 376300

shark1

Inventar



Beiträge: 4878
Wohnort: DACH

Aber sicherer ist es, wenn kein Stecker mehr reingeht, als wenn nur der PE unterbrochen ist :) !

Shark1

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Meine Meinung muss nicht einschlägigen Normen (ÖVE, VDE, CENELEC,... ) entsprechen!! Ich schließe jede Haftung für Schäden aller Art aus!!

BID = 376318

Heimwerker.

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Beiträge: 268

[quote]
Trumbaschl schrieb am 2006-10-09 12:50 :

Zitat :

In einem US-Forum rennt grad ein seitenlanger Thread "Anstreichen von Steckdosen".


Hallo,
kannst du mir da mal den Link geben?

Danke

_________________
Viele Grüße,
Heimwerker

Alle Angaben sind ohne Gewähr und unverbindlich zu verstehen, ich übernehme auch keine Haftung für entstehende Schäden.
Ich bin kein Fachmann und meine Meinung muss nicht den Normen entsprechen.

BID = 376320

revers

Gerade angekommen


Beiträge: 2
Wohnort: Bröthen

Also ich würde mal nachmessen ob der PE wirklich bis zur Verteilung etc angeschlossen ist.

Ich hatte bei meiner Waschmaschine das gleiche Problem mit den 100V weil der PE der Steckdose nicht angeklemmt war

BID = 376344

Fentanyl

Fentanyl mit Overkill
Volle Kanne !




Beiträge: 1912


Zitat :
Beim tapezieren bauen die Renovierer auch nie die Einsätze aus.
Das wäre ja auch großer Quatsch und dazu noch unzulässig, da Maler nichts an der Installation zu suchen haben! beim Streichen klebt de rKompetente Maler die Einsätze mit Klebeband ab, beim Tapezieren wischt man evtl vorhandene Leimspuren mit einem leicht feuchten Tuch ab, fertig.

Am "besten" waren die Maler, die in unserer alten Schule gewütet haben: Die haben sich nicht mal die Mühe gemacht, die Wippen und Blenden abzuschrauben, sondern haben einfach 0,2mm dick Farbe draufgekleistert. Kein Schalter ging mehr, woraufhin der Hausmeister einfach ein teppichmesser genommen und die Ritzen freigeschnitten hat (auch sehr professionell)

MfG, Fenta

BID = 376684

Daniel B

Stammposter



Beiträge: 281
Wohnort: k-wald

Hi , da der Teufel ein Eichhörnchen ist sieht man auch wieder !! Bei der Schleifenmessung mit dem M5010 habe Ich zuerst die Herdsteckdose gemessen und den Adapter drauf gelassen und dann die Spümasteckdose ! Sonst hätte Ich es früher gemerkt !
Habt Ihr auch schon solche kuriose Sachen erlebt ?

Mein Onkel hat ne Wärmepumpe , die lief ca ein halbes Jahr , da rief er mich weil der Motorschutz immer rausflog .
Ich schnell gekommen Aussenleiter mit PE durchgemessen - alle Aussenleiter da also wirds wohl an der Pumpe liegen .
Pumpe aus dem Schacht geholt ,auseinandergebaut ,gereinigt ,durchgemessen - alles in Ordnung . Eingebaut , Motorschutz nach 10 sec. wieder rausgeflogen.
Also Leitung zur Pumpe nochmals durchgemssen , alle Phasen da - also Fall für Kundendienst .
Kundendienst kommt , 3 Phasen da ,Pumpe ausbauen ,reinigen durchmessen , Pumpe in Ordnung. Pumpe einbauen - Motorschutz fliegt raus.
Dann meint der Monteur das wir kein Drehfeld hätten !!!
Ich Aussenleiter gemessen und tatsächlich L2 - L3 0V , L2 - PE 230 ,L3 - PE 230 V.
Jetzt ist eine Muffe der ENBW irgendwo abgesoffen und es haben sich 2 Phasen zusammengeschlossen .
Bei der ENBW ist nur eine Sicherung rausgeflogen und L2 und L3 hatte das gleiche Potential weil die verschweisst waren.
War auch ein netter Fehler .

Greetz Daniel

BID = 376687

Primus von Quack

Unser Primus :)
nehmt ihn nicht so ernst




Beiträge: 6585

...das hättest du mit einem Drehfeldrichtungsmesser auch gleich feststellen können

_________________
...geguckt wird mit den Augen, nicht mit den Fingern!

BID = 376692

ego

Inventar



Beiträge: 3093
Wohnort: Köln

Solch einen fehler hatten wir schon zweimal:
Einmal ist er durch eine nicht mehr richtig laufende Heizungspumpe aufgefallen, das andere mal war ein Schiebetor der Phasenwächter!

Bei der Heizungspumpe wurde mein Kollege gerufen weil die Ersatzpumpe für die "defekte" genausowenig lief und der Installateur mit seinem Lügenstift und seinem Latein am Ende war.

Hab aber auch schon öfter Herdanschlüße mit 2 Außenleitern in Phase angetroffen, hier war aber schlicht der Installierende
Elektroschwachmann zu blöd in der UV die LS-Schalter richtig einzuspeisen.

Seitdem habe ich mir angewöhnt bei Drehstrom immer auch die Außenleiter gegeneinander zu messen!

BID = 376891

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Genau!
Man braucht dazu nämlich gar keinen Drehfeldanzeiger.
Es genügt völlig, komplett mit dem Duspol zu messen. Also N gegen PE, alle L gegen PE und gegen N sowie eben alle L gegeneinander. Ist ne Sekundensache, die man sich von vorneherein angewöhnen sollte.
Bei den guten alten Drehspulern braucht man dazu nichtmal auf die Anzeige zu sehen. Mit etwas Erfahrung hört man schon, ob 230V oder 400V anliegen...

BID = 376923

shark1

Inventar



Beiträge: 4878
Wohnort: DACH


Zitat :
sam2 hat am 11 Okt 2006 15:29 geschrieben :

Bei den guten alten Drehspulern braucht man dazu nichtmal auf die Anzeige zu sehen. Mit etwas Erfahrung hört man schon, ob 230V oder 400V anliegen...


Das kann ich bei meinem neuen Duspol Analog auch!

Shark1


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