Küche neu verkabeln

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Autor
Küche neu verkabeln

    







BID = 987443

Lotte10

Gerade angekommen


Beiträge: 8
 

  


Hallo

Ich bekomme eine neue Küche und da bietet es sich ja an auch gleich die Elektrik neu zu machen. Die Planung sieht wie folgt aus

Leitungen vom Hauptverteiler im Keller an der Decke entlang verlegen und durch die Decke hoch in die Küche.
Die Kellerdecke soll später mit Dämmplatten versehen werden.

Sollten die Leitungen da nicht besser gleich in einem Kanal verlegt werden?
Ich denke die Leitungen sind max. 15m bis 20m lang.
Alles im großen Verteilerschrank wo auch der Zähler sitzt mit H07V-K 10mmq verschalten.

Fi 40A 0,3mA
- Sicherung 3X16AB --> 5 x 2,5 Kabel NYM --> Kochfeld ca 7500W
- Sicherung 16AB --> 3 x 1,5 --> Kühlschrank
- Sicherung 16AB --> 3 x 1,5 --> Abzugshaube
- Sicherung 16AB --> 3 x 1,5 --> Licht Decke

Fi 40A 0,3mA
- Sicherung 16AB --> 3 x 2,5 Kabel NYM --> Backofen ca 3500W
- Sicherung 16AB --> 3 x 1,5 --> Steckdosen Arbeitsbereich 1 ca. 6 Stück
- Sicherung 16AB --> 3 x 1,5 --> Steckdosen Arbeitsbereich 2 ca. 6 Stück
- Sicherung 16AB --> 3 x 1,5 --> Geschirrspülmaschine
- Sicherung 16AB --> 3 x 1,5 --> Mikrowelle
- Sicherung 16AB --> 3 x 1,5 --> Licht Arbeitsbereich

Da ich hier im Forum schon etwas gelesen habe bin ich mir nicht mehr so sicher ob die Planung noch auf dem neusten Stand ist und wäre über eine
zweite Meinung sehr Dankbar.

Jetzt zu meinen Fragen:

1. ist das Ganze so grundsätzlich in Ordnung?
2. reicht da nicht ein Fi-Schalter?
3. wie ich hier gelesen habe sind die 16AB Sicherungen nicht mehr Zeitgemäß leider hab ich nicht verstanden warum und was sollte ich sonst nehmen?
4. sind die Leitungen richtig, gerade für Ofen und Kochfeld?
5. warum überhaubt so viele Leitungen legen z.B. Licht, Abzugshaube und Kühlschrank brauchen doch keine 16A oder doch?

BID = 987446

Surfer

Inventar



Beiträge: 3094

 

  

1. Jein
2. Lieber 2 um eine erhöhte Verfügbarkeit im Fehlerfall zu erreichen .
3. ggf. auf B13 heruntersichern oder den Leitungsquerschnitt erhöhen .
4. siehe 3.
5. siehe 2.

Im allgemeinen frage bitte dein ausführende Fachkraft , der ist für die Arbeiten verantwortlich .

Bitte auch eine eventl. Schaltmöglichkeit der Beleuchtung unterhalb der Oberschränke vorsehen oder auch eine Deko-Beleuchtung im Sockel

Gruß Surf

BID = 987452

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 17431

Also erstmal Großverbraucher sollten eigene Stromkreise bilden. Zum zweiten 1,5 mm² ist auf Kante genäht. Besser für Steckdosen 2,5mm² verwenden. Zum 3ten Fällt ein FI wegen einem Fehler, so sind alle Stromkreise die an diesem angeschlossen sind aus. Deshalb mehrere Fi.
Lichtstromkreise, sollten besser nur mit 10 A abgesichert werden und da reicht 1,5mm²
Zum 4 Ten Steckdosen sind in der Küche nie zuviel. Erfahrungsgemäß fehlt da immer eine.
Ich würde da sogar 3 Stromkreise für die Steckdosen aufbauen. Auch wenn da einige Steckdosen erst mal ungenutzt bleiben. Für das Licht unbedingt 5*1,5mm² ziehen. So hast du die Möglichkeit auch eine Serienschaltung zu realisieren. Bei 3*1,5mm² ist da eine Erweiterung oder ein Umbau schon von vornherein ausgeschlossen. 2 ungenutzte Adern sind immer noch besser als Später eine Fehlende!
So zu den 16A B Leitungsschutzschaltern (LS). Diese haben einen Nennstrom von 16 A das sind bei 230V*16A= 3680VA=3680W. Dafür ist auch die einzelne Steckdose ausgelegt. Aber der 16A LS lässt über eine Stunde ca 22 A zu. für diese Belastung ist die Steckdose auf Dauer nicht geeignet. (Verschmorte Steckdose wegen Überlast) Dweshalb kann mann auch ohne großen Komfortverlust da 13 A C Verwenden. 13A LS lässt da ber nur 18 A zu ! Die C Kennlinie ist zudem gegenüber kurzzeitig höheren Einschaltströmen von Motoren ( Kühlschrank, Saugstauber usw) toleranter. Bei Überlast dagegen löst sie Eher aus.
Weiter im Text der Fi muss gegen Überlast geschützt werden. bei 2 *16 A sind das 32 A 40 darf er . Bei 3*13A sind das 39 A also gerade noch das was er kann. Vorteil du kannst jeden Ausgang mit 3 13 A LS belasten.
Edit: denke auch mal über FI/LS nach . Vorteil jeder Stromkreis hat seinen eigenen FI. Bei einem Fehler fällt also nur dieser aus. Nachteil Teuro Intensiv! Aber mal ehrlich wie oft baust du die Elektroinstallation neu auf ?
Bedenke auch da die Kellerdecke Wärme gedämmt wird sinkt die mögliche Belastbarkeit der Leitungen. Auch deshalb die Aussage bei 16 A ist 1,5mm² auf Kante genäht!

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Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: der mit den kurzen Armen am 12 Apr 2016 20:33 ]

BID = 987491

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7558
Wohnort: Wien

Licht und Kühlschrank würde ich ganz entschieden auf einen gemeinsamen Stromkreis legen! So merkt man schneller, wenn der Strom weg ist! Auch der Dunstabzug ist definitiv kein Großverbraucher, der einen eigenen Stromkreis benötigt. Ebenso würde ich die Arbeitsbeleuchtung bedenkenlos auf einen der Steckdosenkreise legen.

Zwei oder mehr FIs für die gesamte Installation haben unbestritten ihre Vorteile, zwei alleine für die Küche empfinde ich allerdings als erheblichen Overkill. Es schadet aber sicher nicht, das Küchenlicht auf einen anderen FI zu legen als die Geräte, vor allem wenn der KS auf dem Lichtkreis liegt.

B16 und 1,5 mm2 halte ich bei geplanter Kellerdeckendämmung für ausgeschlossen, ich würde mit B13 rechnen.

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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

BID = 987508

didy

Schreibmaschine

Beiträge: 1775

Hallo,

zunächst, neben der Dämmung reduziert insbesondere Häufung (mehrere Leitungen zusammen mit Abstand kleiner Durchmesser, oder in Kabelkanal) die Belastbarkeit der Leitungen. Diese Reduktion ist relativ stark. Daher die Leitungen mit Abstand verlegen, sonder reden wir nicht von 2,5 sondern eher von 4mm².

Suche mal nach "Strombelastbarkeit von Leitungen", gibts schöne Dokumente von z.B. ABB.

Ansonsten:
- Eindeutig Licht und Kühlschrank zusammen, dass man frühzeitig bemerkt, wenn der Kühlschrankstromkreis ausfällt. Durchaus sinnvoll erachte ich, ein FI/LS (Kombination aus FI und LS in einem Gerät) für Licht+Kühlschrank, und für den gesamten Rest nur einen FI. Das Licht muss auch nicht unbedingt auf zwei Stromkreise aufgetrennt werden, kann aber natürlich wenn gewünscht.

- Wie Trumbaschl sagt, Dunstabzug braucht keinen extra Stromkreis.
-- Wahlweise dem zweiten Lichtkreis (ohne Kühlschrank) zuschlagen. Sinnigerweise dem für die Arbeitsplatzbeleuchtung, da der vermutlich ebenso per Steckdosen über den Oberschränken ausgeführt wird, wie der Dunstabzug auch.
-- Wenn Licht alles auf einen Stromkreis, würde ich prüfen ob Mikrowelle oder Spülmaschine nur 3kW oder kleiner haben (wovon ich ausgehe), und das diesem Stromkreis zuschlagen. Das sollte in Summe immer noch unter den 3,6kW(16A) liegen.

- Für Mikrowelle, Spülmaschine und Arbeitsplatzsteckdosen sollte 3x2,5mm² eingesetzt werden. (Im Gegenzug haben wir dafür schon 2-3 Stromkreise eingespart
Optional, sofern Mikrowelle und Spülmaschine nicht mehr als 2,3kW haben, dafür 1,5mm² mit 10A-Absicherung. Zukunftssicherer ist aber 2,5mm² mit 16A.

- Idealerweise wie Bernd schon schrieb, die Arbeitsplatzsteckdosen auf 3 Stromkreise aufteilen.

- Die 5-adrige Leitung für Lichtstromkreise, die Bernd erwähnt, gilt zwischen Schalter und Lampenanschluss. Dieser Empfehlung kann ich mich absolut anschließen. Die Zuleitung vom Sicherungskasten zum Schalter genügt natürlich 3-adrig.

Eine Absicherung der Steckdosenstromkreise mit 16A sehe ich bei 3x2,5mm²-Leitungen als unkritisch an (und ist normativ ohnehin zulässig). Die von Bernd beschriebene Überlastung der Steckdosen im Grenzbereich der Auslösekennlinie ist durch die Vielzahl der Steckdosen (=keine Mehrfachsteckdosen dahinter) und der Aufteilung auf mehrere Stromkreise nicht zu erwarten.
Sofern für die Arbeitsplatzbeleuchtung über geschaltete Steckdosen eingesetzt werden, sollte hier aber ein 10A-LS verwendet werden, da normale Lichtschalter nur für 10A sind, und man an der Steckdose ja theoretisch mehr anschließen kann.


Meine Konfiguration also eher:
- 3x1,5 mit FI/LS für Deckenlicht und Kühlschranksteckdose
Alle weiteren Stromkreise auf einen FI - wahlweise 40A-Nennstrom-FI mit 35A-Neozed-Vorsicherung, besser 63A-Nennstrom FI.
- 3x1,5 10A Arbeitsplatzbeleuchtung und Dunstabzug
- 5x2,5 3x16A Kochfeld
- 3x2,5 16A Backofen
- 3x2,5 16A Spülmaschine
- 3x2,5 16A Mikrowelle
- 3x2,5 16A Steckdosen 1
- 3x2,5 16A Steckdosen 2
(- 3x2,5 16A Steckdosen 3)

PS: Die FIs müssen 30mA=0,03A Nennfehlerstrom haben. Du schreibst 0,3mA was es nicht gibt - solltest du 0,3A gemeint haben, das wären 300mA und nicht zulässig!

BID = 987511

Lotte10

Gerade angekommen


Beiträge: 8

Hallo

Vielen Dank für die zahlreichen Hinweise jetzt bin ich schon etwas schlauer .
Mein Elektriker hat noch keinen Termin zugesagt aber jetzt kann ich schon etwas mitreden.
Zum Thema Strombelastbarkeit werde ich mal noch etwas lesen da gibt es ja auch einige Videos zu.

--------------------------------------------------------------------------------

Können Backofen und das Kochfeld nicht Ohne Fi abgesichert werden, dann wird der nicht so belastet oder muss der über Fi laufen?

-------------------------------------------------------------------------------
@ didiy
so viele Kreise mit 16A an einem Fi mit 40A und 30mA ist das nicht zu viel?
7*16A+10A=122A
da wäre sogar der 63AFi zu klein?
Oder ist das nicht so dramatisch da die volle Last nie benutzt wird?

BID = 987516

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 17431

Stopp die 40 A gelten für jeden Aussenleiter da du 3*13 A zB verwendest bist du bei 39 A . Bei 2 LS a 16 A sind es 32A . Auf den Schutz durch FI für Herd und Backofen zu verzichten ist einfach nur Hirnverbrannt! Es gibt zur Zeit keinen besseren Schutz. Damit ein LS16 bei einem Fehler in der nötigen Zeit abschaltet benötigt der einen Fehlerstrom von 80 A dem 30mA FI genügen 0,03A !
Also rein praktisch kannst du bei 4 poligen 40A FI an jeden FI 9 Sicherungen a 13 A hängen. Also 3*3 13A Sicherungen. Bei einem 63 A FI kannst du da beliebig viele Sicherungen an einen Aussenleiter hängen, den der FI wird da durch die Vorsicherung von 63 A geschützt. Wird der Fi dann durch einen zu hohen Strom ( Beispiel 10 *16 A LS an einer Phase ergeben 160A ) belastet löst die Vorsicherung aus, und schützt somit den FI vor Überlastung. Wie ich schon sagte lieber einen FI mehr und damit sinkt das Risiko das ein Großteil der Anlage ausfällt. Bei FI/LS hat also jeder Stromkreis seinen eigenen FI und ist damit nur allein betroffen.
Wie auch gesagt wurde zur Auswahl der Leitungsquerschnitte ist zu beachten das die Belastbarkeit mit der Häufung und der damit verbundenen Wärmeabgabe sinkt.
Wenn die Decke gedämmt wird und du deine Leitungen eben nicht als Kabelbündel sondern einzeln mit Abstand verlegst fällt der Faktor Häufung schon mal raus und du hast nur noch die Dämmung (Verlegeart) zu beachten. Deshalb reichen da 2,5mm²

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BID = 987581

Lotte10

Gerade angekommen


Beiträge: 8

Ich habe den Ratschlag befolgt und mir ein sehr ausführliches Dokument von ABB mit zahlreichen Tabellen besorgt und durchgelesen.

Ich hab das ganze versucht zu verstehen und hab mich mal an der Zuleitung für das Kochfeld probiert.
Festlegung:
Belastung der Leitung 8000W / 400V = 20A
Verlegeart: A2
Umgebungstemperatur: 25°C
Faktor für die Häufung: 4 gleichzeitig belastete Leitungen : 0,65
(Ich gehe davon aus das der Ofen, das Kochfeld, der Geschirrspüler und ein Arbeitskreis zur selben Zeit in Nutzung ist der Rest wird
vernachlässigt. Ich denke das kommt hin bei einem Großen Familienessen.
Auch wenn ich die Leitungen an der Kellerdecke auf Abstand verlegen kann liegen sie doch unter Putz und im Bohrloch durch die Decke durch wieder dicht zusammen und ich muss mit der Häufung rechnen.
Hier bin ich mir etwas unsicher, da ich nicht weiß ob meine Annahme richtig ist???)

Neu berechneter Strombelastbarkeit: 20A / 1 * 0,65 = 30A
Demzufolge muss ich jetzt eine Leitungsquerschnitt auswählen für:
Einen Strombelastbarkeit von min. 30A
Umgebungstemperatur: 25°C
belastete Adern :3
Verlegeart: A2
Also in die Tabelle geschaut.
Ergebniss: Ich benötige 6 mm² da in der Spalte 31A Strombelastbarkeit steht?
Dann wähle ich als LS 16A B der schon bei 16A*1,45=23,2A abschaltet.
Da die 20A ja auf alle drei Phasen aufgeteilt wird sollte das ja reichen.
So müsste es doch jetzt stimmen oder was sagt Ihr?

Wenn ich die gleichen Annahmen für die Bestimmung einer Leitung des Arbeitskreisen annehme und diese mit
15A belasten möchte, komme ich auf einen Strombelastbarkeit von 23,08A und somit auf einen Querschnitt von
4mm² das ganze sichere ich dann mit einem 13A K LS ab der schaltet Thermisch ja bei 13A * 1,2 = 15,6A.

Kommt das so hin oder hab ich die Tabellen falsch interpretiert?
Ich bin etwas verunsichert weil mir die Querschnitte doch recht hoch erscheinen.


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BID = 987585

Lightyear

Inventar



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Stichwort: Drehstrom.
Lass' die Leitungsberechnung doch einfach vom Fachmann machen, das dürfte einfacher sein...

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Gruß aus Nürnberg,


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der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 17431

nö 230V*3 *16A ergeben 11040 VA = W soviel zu Drehstromverbrauchern! Deshalb reichen da Deine 16A LS locker für das Kochfeld! Für Die Verlegeart mit schlechtester Wärmeabgabe sind 18 A bei 3 belasteten Leiter bei 30Grad und 2,5mm² angegeben. Für 2 belastette Adern sind es sogar 19 A! Die Häufung vermeidest du wenn die Leitungen mindestens mit 3 mal Leitungsdurchmesser nebeneinander liegen auch das ist problemlos möglich.
Ergo langt 2,5 mm². Aber das überlass mal lieber der ausführenden Elektrofachkraft.
noch etwas du wirst wohl kaum alle Leitungen durch eine Bohrung führen den schon die Anschlussdosen liegen auf der Wand auseinander! Ergo bohrst du mehrere Löcher um nicht unnötig auf oder unter dem Putz zu verziehen.

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BID = 987641

fuchsi

Schreibmaschine



Beiträge: 1704


Zitat :
Belastung der Leitung 8000W / 400V = 20A


Nö: 8000 / 3 / 230 = 11.6A



Zitat :
4 gleichzeitig belastete Leitungen


Nö: 3. Bei Drehstromverbraucher zählt der N nicht mit. Allwerdings sollte man das bei Induktionsöfen überdenken, da hier massiv Oberwellen im N entstehen.


BID = 987649

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7558
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Häufung wird meines Wissens außerdem erst bei Parallelführung über 1 m Länge berücksichtigt, also selbst eine Sammelbohrung durch die Decke wäre kein Problem.

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BID = 987682

Lotte10

Gerade angekommen


Beiträge: 8

Okay dann lassen wir mal die Häufung außer Acht.

Aber zurück zum Kochfeldanschluss:
mein Fehler natürlich werden die einzelnen Platten mit 230V betrieben.

Vielleicht hab ich da falsche Informationen aber die DIN 18015 Teil 1 fordert das die Belastbarkeit der Herdzuleitung auf 20A auszulegen ist. oder?
Muss ich mich da nicht so genau dran halten?

Wenn ich die Tabelle richtig lese dann benötige ich bei Verlegeart A2 und 25°C
--> 4mm² da die 2,5mm² ja nur bis 19,5 A Belastbarkeit zulässig sind?


BID = 987705

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 17431

Quatsch deine Leitung ist mit 16 A abgesichert und auch wenn die Leitung bis 20 A belastbar sein soll, so ist hier mit 16 A Sicherung die Leitung ausreichend geschützt. Selbst wenn da eine 20 A Sicherung eingesetzt wird ist die noch ausreichend geschützt. Die Angabe bezieht sich auf Dauerbetrieb und der ist bei einem Herd im Haushalt eher unwahrscheinlich. Denn dann müsste der 24 h *365 Tage laufen. Dein Herd nimmt mal gerade rund 12 A auf und mit der 16 A Sicherung ist die Leitung auch bei ungünstigster Verlegung mit 18 A und 2,5mm² sowie Verlegeart A2 ausreichend dimensioniert.

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BID = 987725

Lotte10

Gerade angekommen


Beiträge: 8

Alles klar verstanden und vielen Dank für die zahlreichen Meldungen und Hinweise.
nächste Woche kommt ein Elektriker mal mal sehen was der so sagt.


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