Hager Tehalit SL Steckdosen werden heiß - ist das normal?

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Autor
Hager Tehalit SL Steckdosen werden heiß - ist das normal?
Suche nach: hager (1249)

    










BID = 1111236

:andi:

Inventar



Beiträge: 3198
Wohnort: Bayern
 

  


Hi,

in meiner Mietwohnung sind Sockelleisten mit Hager Tehalit Steckdosen installiert (ca. 5 Jahre alt).
Wie man in meinem Foto sieht, ist das Steckdosenmodul intern vorverdrahtet von den Schukos runter auf eingebaute Wagoklemmen.
Von unten schließt dann der Installateur an.

Schon öfter ist mir aufgefallen, dass diese Steckdosen in verschiedenen Räumen bei Last (Heizlüfter) sehr warm werden.
Mein Heizlüfter (9 Ampere) hat einen anständigen Legrand Stecker.
Ich hab heute mal jeweils 30 Minuten betrieben und dann mit Thermoelement gemessen:

Im Bad (alte Busch Jäger Steckdose mit Schraubklemmen) werden die Steckerstifte etwa 30°C warm - an den Hager Sockelleisten-Steckdosen über 60°C ! und wir haben grade mal gut die Hälfte des Nennstroms....
Nach Betrieb an der Hager sind sogar die Stifte des nebenan eingesteckten Steckers (unbelastet) heiß.

Fragen:
- Kennt jemand von Euch das Problem bei den Hager Steckdosen?
- Gab es womöglich eine Charge mit Montagefehler, oder sind die einfach nicht so gut?
- Kann ich das Steckdosenmodul irgendwie zerstörungsfrei öffnen, um das Innere / Anschlüsse mal visuell auf Überhitzungsspuren zu inspizieren?




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"Gestern gings noch, da kann net viel sein"



[ Diese Nachricht wurde geändert von: :andi: am 17 Apr 2023 11:44 ]

BID = 1111237

:andi:

Inventar



Beiträge: 3198
Wohnort: Bayern

 

  

Frage 3 ist schon erledigt, ich war bisschen blind. Man sieht die Innenverdrahtung schon von oben, wenn man die äußerste Haube abnimmt.
Da ist nichts angeschmurgelt. Die eigentlichen Einsätze sind Berker mit Steckklemmen.

Trotzdem: Warum wird der Krempel so viel heißer als die alten Busch-Jäger, wieviel °C sind zulässig, und was macht diese Steckdose erst mal bei Nennstrom 16A?

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"Gestern gings noch, da kann net viel sein"

[ Diese Nachricht wurde geändert von: :andi: am 17 Apr 2023 11:45 ]

BID = 1111241

Jornbyte

Moderator



Beiträge: 7028

Das kennst du doch, nennt sich Überganswiderstand.

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mfg Jornbyte

Es handelt sich bei dem Tipp nicht um eine Rechtsverbindliche Auskunft und
wer Tippfehler findet, kann sie behalten.

BID = 1111314

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Inventar



Beiträge: 3198
Wohnort: Bayern


Zitat :
Jornbyte hat am 17 Apr 2023 15:53 geschrieben :

Das kennst du doch, nennt sich Überganswiderstand.

Ja klar kenn ich das. Weiß jetzt nicht, ob du alles von meinem Beitrag gelesen hast.

Es geht mir um den großen Unterschied in der Erwärmung, je nach Steckdose.
Bei der neuen Berker über 60°C, bei der alten BJE nur 30°C mit demselben Stecker (weshalb ich auch annehme, dass der Stecker ganz okay ist).

Und um die Einordnung, ob 60°C bei gerade mal 9A noch normgerecht sein können.
Für den Schukostecker habe ich den Maximalwert auf die Schnelle nicht gefunden - beim Kaltgerätestecker vergleichsweise gilt wohl max. 70°C Stifttemperatur.

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"Gestern gings noch, da kann net viel sein"


[ Diese Nachricht wurde geändert von: :andi: am 19 Apr 2023 16:05 ]

BID = 1111337

Jornbyte

Moderator



Beiträge: 7028

Die Kontakte sind wie ein V gebogen. Wenn das nicht passt hast du einen größeren Widerstand b.z.w. eine zu kleine Fläche zum Stecker und dann wird es warm.

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mfg Jornbyte

Es handelt sich bei dem Tipp nicht um eine Rechtsverbindliche Auskunft und
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BID = 1111340

IceWeasel

Moderator

Beiträge: 2341

Kann ausgeschlossen werden, dass die "Wagos" die Ursache sind und keine Wärmeleitung die Kontakte erwärmt?
Sind die Klemmen Originale oder Nachbauten?
Sonst ausser dem erwähnten Übergangswiderstand wüsste ich, ausser die Verbindung zu den Kontakten oder die Kontakte selbst sind dünner, momentan nichts weiteres.

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Wenn's kracht und zischt, war das nüscht!

Ich bin kein Berufsgutmensch - ich bin nur zivilisiert und weiß, mich zu benehmen.

BID = 1111343

Jornbyte

Moderator



Beiträge: 7028

Ich hab hier die Kontakte der Steckdosen vor 41 Jahren justiert und bis heute ist kein Problem mit Wärme aufgetreten.

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mfg Jornbyte

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BID = 1111414

:andi:

Inventar



Beiträge: 3198
Wohnort: Bayern

Die Berker Einsätze sind von links nach rechts durchverdrahtet.
Rechts steckt der Heizlüfter.
Links steckt ein Stecker ohne Last, dessen Stifte auch heiß werden.
Also vermute ich, dass eher die Steckklemmen und deren Durchverdrahtung die Erwärmung verursachen, als die Backen die den Steckerstift kontaktieren.

Die Steckklemmen im Anschlussraum unten sehen für mich nach echte Wago aus. Die werden schon von Hager eingebaut. Denke nicht, dass die groß Wärme beitragen.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: :andi: am 21 Apr 2023 12:29 ]

BID = 1111515

Primus von Quack

Unser Primus :)
nehmt ihn nicht so ernst




Beiträge: 7330

Wird das mit anderen Geräten mit ähnlichen Leistungen auch heiss
z.B. Wasserkocher, Bügeleisen o.ä.

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...geguckt wird mit den Augen, nicht mit den Fingern!

BID = 1112038

:andi:

Inventar



Beiträge: 3198
Wohnort: Bayern


Zitat :
Primus von Quack hat am 23 Apr 2023 17:41 geschrieben :

Wird das mit anderen Geräten mit ähnlichen Leistungen auch heiss
z.B. Wasserkocher, Bügeleisen o.ä.



Davon ist auszugehen...

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BID = 1112057

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
ob 60°C bei gerade mal 9A noch normgerecht sein können


Das wären 40°C über der Umgebungstemperatur.
Da die Wärmentwicklung mit dem Quadrat des Stromes steigt, wäre bei 16A eine Temperaturerhöhung um 126°C zu erwarten, bzw. eine Endtemperatur von ca. 145 °C. Für die meisten Isolierstoffe, ausser z.B. Silikon. PTFE, PI, Keramik, dürfte das definitiv zuviel sein.

Der Übergangswiderstand wird aber auch vom Kontaktdruck und der Oberflächenqualität (Schmutz- oder Oxidschicht) beeinflusst.
Evtl. sind die Kontaktfedern schon in der Vergangenheit ausgeglüht und lahm geworden und oxidiert.


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