Hallo Forumsfreunde und -freundinnen,
heute hab ich mal eine Frage zur Häufung von Leitungen und zum Spannungsabfall.
Normalerweise schau ich ja in meine Tabelle und suche nach der entsprechenden Leitung, dem Querschnitt und der Verlegeart. Die ausgewählte maximale Strombelastbarkeit mit dem Häufungsfaktor und dem Temperaturfaktor multiplizieren und fertig.
Jetzt gelten diese Tabellen ja für Dauerlast und gehen davon aus, dass jede Leitung unter Vollast gefahren werden kann. Wie berechne ich aber, wenn die Gesamtlast der ganzen gehäuften Leitungen zum Beispiel durch eine UV- Vorsicherung begrenzt ist und nicht im Dauerbetrieb gefahren wird?
Mal ein Beispiel zum konkretisieren: Ich habe Verlegeart B2 Kabelkanal, 5 NYM-Leitungen á 5 x 2,5 qmm, Umgebungstemperatur 25°C:
Laut Tabelle: 20A *1,06* 0,60 = 12,7 A pro Phase -> 10A Sicherung (angenommen alle anderen Werte Ri usw. passen)
-> Gesamtlast 5 * 10 A = 50A pro Phase
Meine Zählervorsicherung ist aber nur 35 A pro Phase, also können gar nicht alle Leitungen unter Vollast laufen. Wie verfahre ich jetzt mit dem Häufungsfaktor?
Frage 2: Der Spannungsabfall zwischen Zähler und Enddose darf ja nur 3% betragen. Bei Drehstrom sind aber fast doppelte Längen möglich. Wie rechne ich jetzt wenn ich zum Beispiel 50m NYM-O 4 * 16qmm zur Versorgung miener UV hab und danach 3 x 2,5 qumm zu meiner Steckdose.
Muss ich da mit reinem Wechselstromdaten rechnen also:
oder geht das irgendwie anders weil 13,3 m kommen mir doch etwas mager vor.
Eine andere Idee wäre noch
Vielen Dank fürs durchlesen und die Antworten
Euer Stifmaster
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: Stifmaster am 2 Jun 2008 18:43 ]