Gegen ein verzinktes Eisenrohr als Erder spricht im Prinzip nichts.
Nur müßte es eben auch dann den erforderlichen Erdungswiderstand erbringen, wenn es an der Grundstücksgrenze mal gekappt würde.
Wobei es eigentlich nicht üblich war, derartige Rohre ohne jede Ummantelung im Erdreich zu verlegen. Die ist aber oftmals wenig leitfähig. Das schließt eine Eignung aber nicht völlig aus.
Also sollte man:
1) das Rohr an der Grundstücksgrenze kappen
2) seinen Erdungswiderstand messen
falls ausreichend, dann
4) an der Hauseinführung eine dauerhafte Kennzeichnung "Erder - nicht trennen" anbringen
Da Du ja kein ganz neuer User bist und auch als vielfach Antwortgebender (Dank dafür!) zu Recht Wert auf vollständige Angaben sowie Beantwortung von Rückfragen legst, darf ich anmerken:
Meine Rückfrage Nr.5 hast Du ja nun beantwortet.
Aber die anderen vier sind noch offen!
Zitat :
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1) Netzform?
2) Stützerder gefordert?
3) notwendiger Höchst-Erdungswiderstand?
4) erreicht das verbleibende Rohrstück diesen dauerhaft?
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