Hallo coolino,
erstmal Willkommen im Forum!
Und Danke für´s Lob.
So ein Flackern kann verschiedene Ursachen haben.
Die häufigste sind aber lose Klemmstellen in der Zuleitung.
Da dies sehr gefährlich werden kann (Brand und ggf. Stromschlag) muß die Sache unbedingt umgehend vom Fachmann mit den entsprechenden Meßgeräten überprüft werde!!!
Bist Du denn Eigentümer oder Mieter?
Ist das ein EFH oder ein MFH?
Liegt es in der Stadt oder in dünn besiedeltem Gebiet/Einzelgehöft?
Zuleitung als Erdkabel oder Freileitung?
Gibt es geschaltete größere Verbraucher in der Umgebung (Aufzüge, Bauernhof, Fabrik, Werkstatt)?
Ups, jetzt lese ich ja: "Mietwohnung".
Frage: Hattest Du die schriftliche Zustimmung des Eigentümers zum Austausch der Leitungsschutzschalter???
Wenn Du Mieter bist, ist die Sache nämlich ganz einfach:
Mängelanzeige an den Vermieter geben und der hat auf seine Kosten einen Elektriker vorbeizuschicken!
Wenn dieser allerdings Eigenbasteleien feststellt, kann es sein, daß Du zumindest einen Teil des Kosten tragen mußt.
Wenn Du mein Mieter wärst und die Einwilligung nicht gegeben wurde, hättest Du eine schriftliche Abmahnung sicher. Die nicht unerheblichen Kosten der meßtechnischen Überprüfung des Eigenbaus und ggf. der Korrektur hättest Du natürlich auch zu tragen...
Nur in ganz bestimmten, seltenen Fällen (Einsiedlerhof mit langer Stichleitung oder Industriegebiet mit argen Spannungsschwankungen im Netz) kann man mit einem (sehr teuren) Zusatzgerät die Auswirkungen bekämpfen. Das paßt dann aber bei weitem nicht in eine Unterverteilung...
Normalerweise ist solch ein Flackern ein deutlicher Hinweis auf einen gefährlichen Fehler (kann auch an mehreren Stellen sein).
Frage:
Wie alt ist das Haus bzw. die Installation?
Gibt es einen FI?
Gruß,
sam2
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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"