E-Herd Anschluss

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Autor
E-Herd Anschluss
Suche nach: herd (7673)

    







BID = 120199

klaus16

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: Berlin
 

  


Hallo, bin totaler Laie.
Habe trotzdem eine Frage:
Wir haben eine Wohnung (Sozialer Wohnungsbau) bezogen die ca. 40 Jahre alt ist.
Entsprechend alt wohl auch die Elektro Installation.
Sämtliche Zimmer sind mit einer 16 A Sicherung gesichert.
Der E-Herd hat eine eigene Sicherung (Schmelzsicherung 20 A)
Nun sah ich heute, weil die Herdanschlussdose aus der Wohnd hing, dass die Kabel 2 Stück!! nur 1,5 mm2 sind. Habe hier im Forum gelesen, dass die Herdanschlussleitungen mit 3 Sicherungen abgesichert sind und 5* 2,5 mm2 Kabel sein muss.
Meine Frage ist: Ist das bei mir so ok. ?

Für Antworten bedanke ich mich im voraus.
Gruss aus Berlin
Klaus

BID = 120268

sam2

Urgestein



Beiträge: 35321
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

 

  

Hallo Klaus,

erstmal Willkommen im Forum!


Woher weißt Du (als "totaler Laie") so genau, daß der Querschnitt 1,5mm² beträgt? Nachgemessen?
Könnten es nicht vielleicht doch 2,5mm² sein?

Wenn es aber tatsächlich nur 1,5mm² sind, dann wäre das heute neu so nicht mehr zulässig (ebensowenig wie die nur 2 Adern). Allerdings waren früher nach VDE höhere Lasten erlaubt. Wenn es eine Leitung nach der alten Gruppe 2 (z.: Mantelleitung oder Stegleitung) ist, dann durfte die bis in die 70er Jahre tatsächlich noch mit 20A abgesichert werden. Ob man dabei ein gutes Gefühl hatte, ist eine andere Frage...

Insbesondere, da es nur zwei Adern (TN-C-System, "klassische Nullung") sind, könnte es bei einer länger andauernden Überlast eine erhebliche Gefahr bedeuten.

Leider hat man als Mieter einer Altbauwohnung, die nicht ausdrücklich als "saniert" oder "renoviert" angeboten wurde, keinen Anspruch auf Herstellung des heutigen (wesentlich höheren) Sicherheitsniveaus!


Generell gibt es mehrere Möglichkeiten, einen E-Herd anzuschließen. Seit langem sind in Neubauten oder bei Neuinstallationen Drehstromanschlüsse üblich Zuleitung früher (bis Anfang der 70er) vieradrig, später fünfadrig. Absicherung meist 3x16A. Querschnitt früher 1,5mm², heute 2,5mm².
Viele Wohnungen haben aber gar keinen Drehstrom. Dann bleibt nur, den Herd an Wechselstrom anzuschließen, mit entsprechend höherem Anschlußwert. Zuleitung früher zweiadrig, später dreiadrig. Absicherung meist zwischen 20A und 40A. Querschnitt je nach Absicherung und Verlegeart meist zwischen 2,5mm² und 10mm².


Auf jeden Fall nicht "ok" ist, daß die Herdanschlußdose aus der Wand fällt!
Warum ist das passiert?

Wohnst Du da schon länger oder ziehst Du grad erst ein?


Gruß,
sam2

_________________
"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"

BID = 120423

klaus16

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: Berlin

Hallo und danke für die schnelle Antwort.
Naja so ganz Laie nicht. Bin aber kein Handwerker von Beruf.
wir wohnen seit Juli in der Whg. Da sozialer Wohnungsbau muss ich jetzt sehen, dass ich für Geschirrspüler und WaMa/Trockner neue Leitungen lege.
Die gesamte Whg. ist mit 1er Sicherung gesichert. Der Herd hat eine eigene sowie der Durchlauferhitzer.
Habe ein Bild des Sicherungskasten hochgeladen.
Frage: Kann ich da noch weitere Sicherungen einbauen, sodass ich weitere Stromkreise habe?


Hochgeladene Datei ist grösser als 300000 . Deswegen nicht hochgeladen

BID = 120428

klaus16

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: Berlin

Hier noch die Bilder



BID = 120430

klaus16

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: Berlin

Bild 2



BID = 120528

sam2

Urgestein



Beiträge: 35321
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Na, das sieht doch gar nicht mal so hoffnungslos aus!

Wegen des DLE hast Du einen ausreichend leistungsfähigen Drehstromzähler.

Und wenn sowieso Leitungen für die anderen Großgeräte erforderlich sind, wird eben eine neue Herdanschlußleitung gleich mit verlegt (vsl. 5x2,5mm²).

Aber:
Das ist eine bauliche Änderung, bedarf also zwingend der vorherigen (schriftlichen) Zustimmung des Vermieters!
Wenn Du die Kosten übernimmst und eine fachgerechte Ausführung sichergestellt ist, sollte dieser aber nichts dagegen haben. Also abklären!

Im Unterverteiler ist noch genau ausreichend Platz für einen Drehstromkreis (Herd, 3 Sicherungen). Durch die dann freiwerdende bisherige Herdsicherung könnten zwei zusätzliche Wechselstromkreise angeschlossen werden.

Ob unter der Abdeckung die unbelegten Sicherungssockel tatsächlich vorhanden sind, müßte man aber erst nachsehen.
Wenn nicht oder wenn es nicht reicht (SpüMa, WaMa und Trockenr brauchen jede einen eigenen, das wären ja bereits 3 Kreise!), kann man einen kleinen AP-Verteiler danebensetzen. Zur Not gibt es steckbare Lastabwurfrelais, so daß man Trockner und WaMa an einem gemeinsamen Kreis betreiben kann (aber ebern nicht gleichzeitig).

Achtung:
Da es keine Möglichkeit gibt, diesen Bereich ohne Lösen von Plomben spannungsfrei zu schalten, muß diese Arbeit (das Anklemmen der Leitungen und die zugehörigen Messungen) in jedem Fall durch einen konzessionierten Fachbetrieb ausgeführt werden!

Du könntest aber vorher (in Absprache mit diesem Betrieb) die Leitungen selbst verlegen, das ist der zeitaufwendigste Teil.

In welchem Raum stehen Trockner/WaMa? Wenn Bad, muß dafür sowieso zwingend ein FI (max. 30mA) eingebaut werden. Dann am besten gleich alle neu verlegten Kreise darüber führen!


Trotzdem würde mich die bisherige Situation noch interessieren:
Die von Dir genannten Aderfarben können eigentlich nicht sein, außer jemand hat da schon mal heftig und falsch daran herumgebastelt. Ist die Herdanschlußdose mal verlegt oder die Leitung verlängert worden?


Hinweis zur Verhandlung mit dem Vermieter:
Es gibt ein ziemlich neue Urteil zu solchen Fällen. Du findest es mit dere Suchfunktion auch hier im Forum. Danach hat man auch als Mieter einer nicht rennovierten oder sanierten Altbauwohnung den Anspruch, neben den allgemeinen Verbrauchern ein Haushaltsgroßgerät anschließen und gleichzeitig betreiben zu können.
Das bedeutet, daß der Vermieter zumindest die Nachinstallation eines zusätzlichen Stromkreises bezahlen müßte!


P.S:
Wie immer war dies natürlich keine Rechtsberatung, sondern nur meine persönliche grundsätzliche Sicht solcher Dinge!
Für individuelle Rechtsberatung im jeweiligen Einzelfall wende man sich vor Ort an den Anwalt seines geringsten Mißtrauens oder z.B. an den örtlichen Mieterverein.


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