Diverse Fragen zur Sicherheit im Haushalt (Steckerleisten, etc.)

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Diverse Fragen zur Sicherheit im Haushalt (Steckerleisten, etc.)

    










BID = 743101

bfg9000

Gerade angekommen


Beiträge: 13
 

  


Hallo zusammen,

ich bin neu hier und habe von allem, was mit Strom zu tun hat keine Ahnung - aber leider sehr (zu) viel Respekt vor dem Thema.

Ich hoffe, Ihr lacht nicht, denn meine Anliegen klingen vielleicht etwas "verpinst".
Ich bin in ständiger Sorge, daß irgendeine verkorkste elektrische Einheit meine Wohnung in Brand setzen könnte.
Vielleicht könnt Ihr mir helfen, diese Gedanken etwas abzumildern bzw. entsprechende sinnvolle Vorsorge zu treffen?

Bisher konnte kein Elektriker oder eine ähnliche Fachkraft mich sinnvoll beraten. Vielleicht habe ich aber auch noch nicht den richtigen Fachmann gefunden.


Mein erster Punkt ist, daß ich alle in der Wohnung vorhandenen Steckerleisten (Baumarkt-Billigware) austauschen werde.
Diese geben beim Abschalten manchmal ein "bruzelndes" Geräusch von sich und flackern ständig. Ein Tausch ist also sicher nicht verkehrt, oder?

Ich habe bereits stundenlang Bewertungen studiert und Produktdetails gesichtet, nur, um zu erfahren, daß heute ohnehin (fast) alles in China produziert wird und es um die Qualität daher oft nicht optimal bestellt zu sein scheint.
Zunächst hatte ich mir Steckerleisten von "APC" angesehen, diese wurden aber (bei Amazon) in den Bewertungen so beschrieben, daß oft die Schalter nach kürzester Zeit defekt sind. Dann habe ich mir Ware von "Brennenstuhl" angeschaut und auch dort scheint es Qualitätsprobleme zu geben, so z.B. 50°C warme Leuchten am Steckdosenleisten-Schalter.
Ich habe dann über Google speziell nach Werkstattbedarf gesucht, um hochwertige Produkte zu erhalten und bin über Produkte der Firma "Ehmann" gestolpert. Diese sehen aus der Ferne solide verarbeitet aus und sie sind in den Varianten, die ich brauche (z.B. 5 Steckdosen einzeln schaltbar) verfügbar.
Könnt Ihr diese Marke empfehlen oder habt Ihr (ganz) andere Vorschläge?
Ich bin gerne bereit, für Sicherheit in diesem Bereich etwas Geld in die Hand zu nehmen - falls es 30€-Steckdosenleisten tun würden (z. B. die oben genannten von "Ehmann"), wäre das natürlich auch optimal.


Noch folgende kleine Fragen zum Thema "Steckdosenleisten" und anderen "Stromdingen" im Haushalt:

1. Trennt denn der Schalter an den Leisten wirklich 100%ig sicher allen Strom von den Verbrauchern ab? Oder ist es immer besser, den Netzstecker der Leiste zu ziehen (z. B. bei längeren Aufenthalten außer Haus, etc.)?

2. Fasse ich nach dem Föhnen der Haare an den gerade aus der Steckdose gezogenen Stecker, bekomme ich einen leichten Schlag. Berühre ich mit den Kontakten den Wasserhahn, sieht man einen kleinen Funkenbogen.
Ist das normal? Kann diese "Restspannung" im Gerät theoretisch auch mal zu einem Brand führen (z. B. "Föhn in Sporttasche"/"Föhnstecker aus Unachtsamkeit in die Nähe von Zeitschriften gelegt", etc.)?

3. Wie sieht es mit Restspannungen in "niedervoltigen Geräten" aus (z. B. PC-Elektronik, wie Datensicherungslaufwerke oder Festplatten, etc.). Kann es durch diese Geräte (in abgezogenem Zustand, also ohne Spannungsversorgung durch ein Netzteil) zu Bränden kommen?

4. Wie schaut es mit alten Batterien/Akkus aus, die bei mir in einem Behälter gesammelt werden? Berühren sich diese oder laufen eventuell wleche aus --> Brandgefahr?

5. Sollte man optimalerweise vor dem Verlassen der Wohnung alle möglichen Verbraucher abschalten (ich ziehe bei folgenden Geräten immer den Netzstecker, auch abends vor dem Zu-Bett-Gehen): Wasserkocher, Wäschetrockner, Waschmaschine und Fernseher - und trenne bei diesen Geräten per Kippschalter an der Steckerleiste den Strom: PC, Drucker)?
Oder ist das ein völlig übertriebener Schwachsinn?

6. Ich erwäge, mir für die Sommermonate eine kleine unterbrechungsfreie Stromversorgung, z. B. von APC (z. B. "Back UPS ES 400"), für meinen PC zu besorgen, um kurzen Stromausfällen bei auch entfernteren Gewittern vorbeugen zu können.
Knackpunkt für mich: Hier ist natürlich ein Akku verbaut, der 220V-Geräte eine Zeit lang mit Strom versorgen können muß. Wie wahrscheinlich ist es, daß ich mir so ein Gerät hole und es mir dann irgendwann abfackelt, weil es eine "Fehlschaltung" oder ähnliches gibt?

7. Wie schaut es mit den Geräten aus, die ich nicht vorm Strom nehmen kann (Elektroherd und dem Kühl-/Gefrierschrank)? Alle Geräte sind etwa 15 Jahre alt. Muß ich diese ab und an von einem Elektriker prüfen lassen oder sollten diese "sicher" sein?
Ist es sinnvoll, vor dem Verlassen des Hauses die Drehstromsicherung für den Herd "herauszunehmen"?

8. Elektrische Verdrahtung in der Wohnung: Sollte ich diese generell einmal von einem Elektriker durchprüfen lassen? Und ggf. so etwas wie einen "FI-Schalter" (hier im Forum gelesen) einbauen lassen?
Die Wohnung wurde etwa 1980 gebaut, falls das interessant ist. Ich weiß nicht, ob damals schon ausreichend "dicke" Leitungen verlegt wurden?


Ich glaube, das waren jetzt alle meine in Jahren zusammengetragenen "Stromängste". Ich hoffe, jemand hat bis hierhin gelesen, ohne Einzuschlafen und kann mir helfen.

1.000 Dank und viele Grüße,

bfg

BID = 743163

sam2

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Hallo bfg,
(hoffentlich steht das nicht für "Bank für Gemeinwirtschaft", sonst müßte ich die Auskunft gesondert in Rechnung stellen... )

es ist löblich, daß Du diesbezüglich Gedanken über Vorbeugung machst!
Ausreichend Respekt in diesem Bereich ist ne ziemlich gute Lebensversicherung!

zu 1)
Vorhandene Mehrfach-Tischsteckdosenleisten sollten zumindest fachlich überprüft, wenn nicht gleich durch hochwertige ersetzt werden.
Wie kritisch die sind, hängt neben ihrer Qualität und Zustand vor allem von der Belastung ab. Viele Geräte (Leuchten, elektronische Gerätschaften) sind unkritisch, andere (Waschmaschine, Wasserkocher, Heizlüfter etc. - also alles mit hoher Leistungsaufnahme) hingegen kritisch (und sollten daher möglichst NICHT über solche Dinger angeschlossen werden).

"Brutzelnde" Geräusche NUR im Schaltmoment und ein Flackern (auch ständig) NUR des Kontrollämpchens im Schalter sind nicht tragisch.
Im Betrieb darf es hingegen keinerlei Geräusche und nur mäßige Erwärmung geben!

zu 2)
Es gibt durchaus noch Steckdosenleisten aus deutscher Fertigung, allerdings nicht billig. Und auch hochwertige aus China kann man in der Regel nehmen, nur eben nicht die Billigteile.

Bei Werkstatt- bzw. Industriebedarf bist Du schon richtig. Die Leisten von EHMANN sind ME gut und trotzdem preiswert.


zu 3)
- Ja, die Schalter trennen ausreichend, um den Brandschutz zu gewährleisten. Nur gegen Blitzschlag (also Beschädigung der Geräte durch von außen über die Zuleitung einwirkende Überspannung aus Blitzschlägen in der Nähe) hilft das Herausziehen des Netzsteckers etwas besser.
Stecker ziehen würde ich daher nur bei mehrtägiger Abwesenheit (Urlaub).

- Der kleine Schlag am Stecker des Föns (oder anderer Geräte) rührt von dessen Funkentstör-Kondensator her. Ist zwar unangenehm bei Berührung Entladung, aber harmlos (vom Erschrecken mal abgesehen). Insbesondere besteht keine Brandgefahr (die Energiemenge ist viel zu gering). Nur in der Nähe von Lecks in Gasleitungen oder ausgekippter Benzinkanister sollte man damit zurückhaltend sein...

- Ähnliches gilt für von der Versorgungsspannung getrennte Geräte.
Solange man nicht in deren Eingeweiden herumhantiert - keine Gefahr!

- Vorsicht ist hingegen mit gesammelten Altbatterien/-Akkus geboten!
Diese können in seltenen Fällen tatsächlich Brände auslösen (ist in unserer Gegend erst vor einigen Wochen so passiert).
Man sollte Rundzellen daher NUR stehend in nichtleitenden Behältnissen mit Fächern/Trennstegen aufbewahren. Es gibt passende Kästen fertig zu kaufen (eignen sich auch für gemischte Vorräte an Frisch- und Altbatterien).

- Ausschalten sollte man vor dem Verlassen der Wohnung grundsätzlich ALLE Geräte, die nicht in Abwesenheit laufen müssen. Noch besser ist, alles abzuschalten, was grad nicht gebraucht wird (so wie Du das ja schon machst). Weder übertrieben noch Schwachsinn (spart nämlich zusätzlich Strom und verlängert die Lebensdauer mancher Geräte).

- Bei hochwertiger USV hätte ich keine Bedenken, obwohl die darin gespeicherte Energiemenge natürlich potentiell zur Zündung im Fehlerfall ausreichend wäre, allerdings sind gute Geräte dagegen gesichert. Nach gewisser Zeit muß der Akku erneuert werden, dabei sollte man die USV überprüfen lassen.

- Wie es um Deine sonstigen Geräte steht, kann man aus der Ferne nicht beurteilen. Bei derart älteren Geräten ist eine gelegentliche Prüfung durchaus anzuraten.
Die Herdsicherung herauszunehmen halte ich für nicht nötig.

Jetzt kommt der wichtigste Punkt[/u]:
-Den besten Brand-(und auch Person-)Schutz erreicht man mit einem empfindlichen (30mA) Fehlerstromschutzschalter (FI/RCD).
Sollte ein solcher (oder deren mehrere) noch nicht vorhanden sein, unbedingt unverzüglich nachrüsten lassen.


Bei einer Installation von 1980 (gebrauchte Bundesländer) muß das ohne Probleme oder Änderungen am Leitungsnetz möglich sein.
Bei der Gelegenheit soll der Eli dann neben der Schutzmaßnahmenprüfung auch das Leitungsnetz durchmessen (Isolationswiderstand).

Das (FI) kostet nicht viel, aber bringt enorme Verbesserung der Sicherheit!

Bist Du denn Eigentümer der Wohnung/des Hauses oder nur Mieter?
Kannst Duuns mal ein Foto des "Sicherungskastens" zeigen?

Ich hoffen, Dir weitergeholfen zu haben.


Gruß,
sam2
(noch wach)


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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"








BID = 743174

IC-Killer

Schriftsteller



Beiträge: 631
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@sam2: Sehr ausführlich, verständlich und kompetent geschrieben

Man sollte aber der Vollständigkeit halber noch hinzufügen, daß man bei Gewitter auch Antennenstecker und evtl. sogar (wenn auch seltener) Telefonstecker ausstecken sollte (Brandgefahr).

P.S. Ich glaube in RLP z.B. sind auch Rauchmelder in der Wohnung vorgeschrieben.

Gruß Killer

BID = 743185

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7462
Wohnort: Wien

Uns hat eine Überspannung auf der Telefonleitung (mitten in der Stadt, alles Erdkabel) einmal die Nebenstellenanlage (analog) zerstört. Nachdem die allerdings von der Telekom gemietet war hat uns das nicht weiter gestört - angerufen, die haben Ersatz montiert und aus. Soll heißen: Überspannungen auf der Telefonleitung kommen schon vor, wenn auch selten.

Einmal hatte ich ein Telefon (auch analog) in der Hand, dessen Platine in der Mitte ein solides daumennagelgroßes Brandloch aufwies - auch ziemlich sicher überspannungsbedingt. Der Flohmarktverkäufer meinte noch es würde funktionieren... hat mir aber trotzdem anstandslos das Geld zurückgegeben.

Bei längerer Abwesenheit fordern übrigens auch diverse Versicherungen, daß alle Stecker herausgezogen werden!

Uniqua in Österreich fordert soweit ich das überblicke bei mehr als 48-stündiger Abwesenheit:
- Hauptwasserhahn schließen
- alle Stecker von Geräten bei denen das möglich ist ziehen

usw.

Eine Bekannte von mir (die dort arbeitet) ist was das anbelangt ziemlich paranoid weil sie der Versicherung nur ja keinen Grund geben will, die Zahlung zu verweigern.

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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

BID = 743196

Tom-Driver

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Wohnort: Berlin-Spandau
Zur Homepage von Tom-Driver


Offtopic :

Zitat :
Trumbaschl hat am 24 Jan 2011 00:14 geschrieben :

Eine Bekannte von mir (die dort arbeitet) ist was das anbelangt ziemlich paranoid weil sie der Versicherung nur ja keinen Grund geben will, die Zahlung zu verweigern.


Wenn sie schon dort arbeitet, wird sie wohl auch wissen, warum.
Das würde bedeuten, die Uniqua wäre sehr engstirnig bei der Auslegung von Versicherungsfällen und scheinbar nicht besonders zahlungswillig.
Das gäbe mir zu denken...


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[x] <= Hier Nagel einschlagen für neuen Monitor!

BID = 743239

ergster

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Ich handhabe das Abschalten bei längerer Abwesenheit so, dass ich in der Verteilung einfach alle Stromkreise durch die Sicherungen bzw. FI Schalter abschalte die nicht gebraucht werden.

Genaugenommen bleiben nur die Sicherungen für den Kühlschrank, Gefierschrank und das Flurlicht eingeschaltet.

Das finde ich wesentlich komfortabler als einen haufen Stecker zu ziehen.

BID = 743250

IC-Killer

Schriftsteller



Beiträge: 631
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Das ist absolut richtig so
Nur hat nicht jeder das Vergnügen, daß alles so abgesichert ist und Kühlschrank + Flurlicht extra abgesichert sind.

Gruß Killer

BID = 743257

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7462
Wohnort: Wien


Offtopic :
Bei uns könnte man höchstens bis auf den LSS "Küche" alles abschalten, müßte dann aber eventuell im Dunkeln von der Wohnungstür zum Verteiler wenn man wieder einschalten will (ist aber wenig problematisch, der Verteiler ist direkt neben der Tür). Außerdem darf man dann gleich ein paar Uhren neu stellen.


Ich weiß nicht ob da nur die Uniqua so zahlungsunwillig ist... die Bekannte meinte, daß jede Versicherung sich größte Mühe gibt nicht zahlen zu müssen, zumindest bei gröberen Schäden (bei kleineren Schäden kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, daß es nicht so schwierig ist Geld zu bekommen).


Zitat :

P.S. Ich glaube in RLP z.B. sind auch Rauchmelder in der Wohnung vorgeschrieben.

Aber wohl nicht zur Nachrüstung im Bestand, oder?

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BID = 743289

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
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In mehreren deutschen Bundesländern (leider längst nicht in allen) besteht sogar Nachrüstpflicht! Wowereit.

Was Bayern angeht, setze ich mich dafür ein.

BID = 743293

IC-Killer

Schriftsteller



Beiträge: 631
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http://de.wikipedia.org/wiki/Brandmelder

ziemlich weit unten.


Zitat :
Bestehende Wohnungen sind in einem Zeitraum von 5 Jahren nach Inkrafttreten dieses Gesetzes entsprechend auszustatten.“

Killer

[ Diese Nachricht wurde geändert von: IC-Killer am 24 Jan 2011 13:53 ]

BID = 743796

bfg9000

Gerade angekommen


Beiträge: 13

Hallo zusammen,

ersteinmal ganz lieben Dank für Eure schnelle und ausführliche Unterstützung, vor allem Dir, sam2!


Danke, daß Ihr meine Sorgen zum Brandschutz ernst genommen habt, das hat mir sehr weitergeholfen (ich bin also doch nicht völlig paranoid ).

Ich werde jetzt anhand Eurer Ratschläge folgendes unternehmen:


1. Alle Baumarkt-Steckdosenleisten durch Qualitätsprodukte (Ehmann) ersetzen

2. Die Steckdosenleiste, die Wäschetrockner und Waschmaschine mit dem Stromnetz verbindet, entsorgen und die Geräte direkt stecken

3. Gesammelte Altbatterien und Akkus ab sofort stehend einlagern mit sowas

4. Elektriker beauftragen (ich hoffe, ich finde einen wirklich guten, der sauber arbeitet - ich wohne im Bereich HD/MA, falls Ihr hier jemanden kennt), um folgende Arbeiten durchführen zu lassen:

* FI/RCD Fehlerstromschutzschalter einbauen lassen
* Leitungsnetz durchmessen (Isolationswiderstand)
* Generelle (Sicht-?)prüfung der vorhandenen Elektrogeräte und der Hausverdrahtung

5. Rauchmelder bestellen (ich hätte ja gerne welche per Funk+Alarmanlage *Spieltrieb*, aber das ist für mich zu teuer) und montieren


Und ich hätte da nochmal gerne 3 kleine Rückfragen:

1. Die Kühl-/Gefriereinheit hängt auch an einer Steckerleiste --> ist das bedenklich?
2. Diverse Elektrogeräte (XBox, XBox-Controller (enthaltene Batterien...), Handyladegeräte etc.) --> ist es bedenklich, wenn man solche Geräte zusammen mit Papier u. ä. in Schubladen wirft?
Ich sortiere sowas immer fein säuberlich außeinander (alles potentiell Brennbare und vorgenannte Geräte) = zu paranoid?
3: Zum Thema "hochwertige USV" (siehe sam2's Kommentar): APC bietet ja seit geraumer Zeit bezahlbare Geräte im Einsteigersegment an. Würdet Ihr diese als hochwertig genug bezeichnen (Beispiel)? Oder ist das tendenziell "Billigware"?


@sam2:

Zitat :
(hoffentlich steht das nicht für "Bank für Gemeinwirtschaft", sonst müßte ich die Auskunft gesondert in Rechnung stellen..)

Nein, das kommt von "bfg9000", aus einem alten Computerspiel.

@ergster:

Zitat :
Ich handhabe das Abschalten bei längerer Abwesenheit so, dass ich in der Verteilung einfach alle Stromkreise durch die Sicherungen bzw. FI Schalter abschalte die nicht gebraucht werden.


Was bedeutet denn "längere Abwesenheit" für Dich?
Ich ziehe so gut wie alles bei jedem Verlassen des Hauses.


Nochmals 1.000 Dank und viele Grüße!

bfg


PS: Zwei Photos des Stromkastens füge ich noch anbei.




BID = 743812

ergster

Stammposter



Beiträge: 365
Wohnort: Nähe Dortmund

Hi,

ich mache das i.d.r. wenn ich weiß, dass verm. länger als ca. 36 Stunden niemand zu hause sein wird.
Alles andere fände ich auch unpraktisch, da ich auch keine Schmerzen damit habe die Waschmaschine oder die Spülmaschine laufen zu lassen wenn ich zur Arbeit fahre.

Außerdem habe ich einfach keine Lust jedesmal alles ab und wieder einzuschalten und noch wichtiger, meine Frau würde das nicht mitmachen und mich für bescheuert erklären.

Wenn du jetzt noch ein Foto machen könntest, auf dem man lesen kann, was auf den Sicherungen drauf steht, dann wären sicherlich alle zufrieden.

BID = 743829

bfg9000

Gerade angekommen


Beiträge: 13

Hallo ergster,
danke für Deine Antwort.


Zitat :
ergster hat am 26 Jan 2011 08:06 geschrieben :

ich mache das i.d.r. wenn ich weiß, dass verm. länger als ca. 36 Stunden niemand zu hause sein wird.
Alles andere fände ich auch unpraktisch, da ich auch keine Schmerzen damit habe die Waschmaschine oder die Spülmaschine laufen zu lassen wenn ich zur Arbeit fahre.

Da unsere Vierbeiner mit den laufenden Maschinen allein wären, ist mir das zu riskant. Sonst würde ich es auch etwas entspannter sehen können.


Zitat :
Außerdem habe ich einfach keine Lust jedesmal alles ab und wieder einzuschalten und noch wichtiger, meine Frau würde das nicht mitmachen und mich für bescheuert erklären.

Lust habe ich auch keine (echt nicht!), daher wäre es mir am liebsten gewesen, Ihr hättet gesagt, daß man immer bedenkenlos alle Geräte eingeschaltet lassen kann.


Zitat :

Wenn du jetzt noch ein Foto machen könntest, auf dem man lesen kann, was auf den Sicherungen drauf steht, dann wären sicherlich alle zufrieden.


Klar, hänge ich gerne an.

Viele Grüße und danke,

bfg



BID = 743836

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Die Anlage ist zwar schon etwas älter, hat aber immerhin ausreichend Reserveplatz für die Nachrüstung des/der FI. Ist daher mit wenig Aufwand zu machen.

Man sollte außerdem überprüfen, ob und welche der L16er durch B13 oder C13 bzw. B10er ersetzt werden könmnen! Und die verbleibenden dann durch K16er.
Auch das senkt die Brandgefahr (bei Überlast) noch etwas, insbesondere im kritischen Bereich der Mehrfachtischsteckdosenleisten.


Nun zu Deinen weiteren Fragen:

1. Die Kühl-/Gefriereinheit an einer Steckdosenleiste ist nicht bedenklich (da geringe Last).

2. Die Lagerung der genannten (NICHT mit dem Netz verbundenen, aber z.T. mit Batterien/Akkus bestückten) Elektrogeräte zusammen mit Papier in Schubladen ist unkritsch. Wirklich werfen sollte man sie aber trotzdem generell nicht. Getrennte Schubladen dienen daher höchstens der Ordnung.

3. Gegen (auch preiswerte) USV von APC habe ich keine Bedenken. Aber auch da gibt es sicherlich Qualitätsunterschiede (die jedoch nicht immer mit dem Ptreis korrelieren).
_

[ Diese Nachricht wurde geändert von: sam2 am 26 Jan 2011 12:50 ]

BID = 743907

clembra

Inventar



Beiträge: 5404
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Zu 3 ein Hinweis: Ich habe hier eine APC BackUPS CS 500 (Offline-Gerät), die mit meinem PC-Netzteil nicht mehr funktioniert hat. Im Netzbetrieb war alles in Ordnung, wenn aber auf Batteriebetrieb gewechselt ist (Stecker der USV gezogen) sprang die USV sofort auf Überlast, obwohl die gezogene Leistung bei etwa 100-200VA lag. Die Vermutung war, dass die PFC, Leistungsfakturkorrektur, im Netzteil nicht mit der Spannung klar kommt. Die jetzige SmartUPS 1000 (Line-Interactive) hat keine Probleme damit.

Meiner Meinung nach kann es auch gut ein gebrauchtes Gerät, dann natürlich nicht mehr die Einsteigerklasse, sein. Nur mit den Akkus muss man aufpassen, die sollte man je nach Zustand vllt. erneuern.

_________________
Reboot oder be root, das ist hier die Frage.


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