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Zumal diese Ersa Spitzen doppelt so viel Masse haben wie die von Weller.
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eben - das habe ich inzwischen zu schätzen gelernt.
Ich habe lange mit den Weller-Lötstationen gearbeitet. Sowohl mit Magnastat, als auch mit den elekronischen.
Seit ca. einem Jahr arbeite ich mit dem "Ananlog 60" von Ersa. Meine Skepsis gegenüber diesen Gerätes hat sich schnell gelegt. Die Befestigung der Lötspitze wirkt billiger als bei Weller, hat sich in der Praxis jedoch als einfacher herausgestellt. Ein Spitzenwechsel geht wesentlich schneller von der Hand.
Die größere Masse der Spitze ist ein echter Vorteil, wenn man schnell mal ein dickes Pad mit einer zu zarten Spitze lötet. Die Wellerspitze hatte schnell Wärmeverlust. Diesen Effekt habe ich bei dem Ersa noch nicht beobachtet. Bei Weller hatte ich das als lästig empfunden.
Vom mechanischen Aufbau her hatte ich bei den Weller-Stationen den Eindruck, dass die thermische Kopplung des Heizelementes mit der Spitze besser ist als bei Ersa. Das hat sich in der Praxis nicht bestätigt.
Bei Weller finde ich die Ablage des Lötkolbens besser in der Handhabung. Bei dem Ersa treffe ich nicht immer und der Lötkolben hängt auf "halb acht".
Über die Haltbarkeit des Ersa kann ich noch nichts aussagen. Bisher sind mir schon einige verreckte Weller aufgefallen. Die waren allerdings auch im Heavy-Duty-Einsatz. Das zählt für Dich nicht - glaube ich.
Weller oder Ersa? - das ist schon fast eine philosophische Frage.
Falsch machst Du mit beiden nichts.
Gruß,
Ltof
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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)