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vorverstärker auch streifenraster? |
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BID = 50247
tubbu Gesprächig
  
Beiträge: 100
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hallo, ich habe vor diesen mikrofonvorverstärker zu bauen:
http://sound.westhost.com/project66.htm
und wollte fragen, ob die qualität darunter leidet, wenn ich das ganze auf einer lochrasterplatine aufbaue, oder ob das im rauschverhalten etc. nichts ändert.
und muss ich da noch auf irgendwas bestimmtes achten?
thx...
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BID = 50262
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Das kann man nicht generell sagen, Du solltest es ausprobieren.
Das Ergebnis hängt stark vom Aufbau ab, welche Leiterbahnen parallel verlaufen, wo genau die die Masseverbindungen sind etc.
Das Rauschverhalten wird sich nicht großartig verändern, wohl aber der Frequenzgang und die Stabilität. Beispielsweise gibt es hervoragende Vorverstärker-ICs, die aber nur solange hervorragend sind, wie sie direkt in die Platine eingelötet sind. Wenn man auch nur eine IC-Fassung dazwischenschaltet schwingen sie.
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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten ! |
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BID = 50315
tubbu Gesprächig
  
Beiträge: 100
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danke, dann werd ich das ganze mal testen und hoffen...
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BID = 50633
tubbu Gesprächig
  
Beiträge: 100
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hallo,
hab das teil jetzt mal aufgebaut und es rauscht nicht, aber es brummt.
Ich glaube nicht, dass das an der versorgung liegt, da ich 25V Glätte und dann mit nem 7815/7915 Regler auf 15 V bringe.
ausserdem verstummt das brummen beinahe, wenn ich das mikrofon ausstecke, und es wird leiser, wenn ich mit dem finger an masse komme.
woran kann das liegen?
liegt das am mikrophon, oder am verstärker?
das mic ist ein dynamisches mikrofon.
Oder liegt das einfach daran, dass der preamp noch nicht in einem abgeschirmten gehäuse ist?
danke für die hilfe
tubbu
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BID = 50662
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Du verwendest symmetrisches abgeschirmtes Mikrofonkabel ?
Und die Versorgung ist nicht mit auf der Platine ?
Am besten machst Du mal ein Bild, damit wir uns das besser vorstellen können.
Auch könntest Du die Speisung probehalber anstelle eines Transformators mal aus Batterien machen. Wenns dann nicht brummt, weißt Du, wo Du nachbessern mußt.
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BID = 50788
tubbu Gesprächig
  
Beiträge: 100
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ich habe momentan noch kein symmetrisches mikofon, weshalb ich einfach das Mic mit +IN und -IN verbunden habe.
das war wahrscheinlich falsch, denn wenn ich jetzt +IN mit GND zusätzlich noch verbinde hört das Brummen fast auf und ganz, wenn ich jetzt noch masse berühre.
Den 230V Teil der Versorgung habe ich damit er nicht reinstreut in ein Steckernetzteil gepackt.
18V AC gehen dann in die linke Platine auf dem Bild, die obere Halbwelle wird +15V, die untere -15V.
Als Kondensatoren habe ich 2200uF.
Wie muss ich das Mikrofon richtig anschliessen?
Thx
Hochgeladenes Bild : amp.jpg
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BID = 50797
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Das Mikrofonkabel ist aber doch ein abgeschirmtes ?
Wenn Netzteilplatine und Verstärker so weit auseinander sind wie auf dem Bild, ist das gut.
Weniger schön ist, daß +In und -In soweit auseinanderliegen. Dadurch ensteht, wie auf dem Foto zu erkennen, eine Schleife die für störende Magnetfelder wie eine Trafowindung wirkt.
Du solltest also die beiden Drähte miteinander verdrillen.
Sicherheitshalber würde ich auch noch das Gehäuse des Potis mit Masse verbinden.
Wenn Du schon einen Verstärker mit symmetrischem Eingang baust, und ein dynamisches Mikro hast, dann solltest Du auch die guten Eigenschaften nicht mit einem asymmetrischen Kabel verderben.
Dazu gehört natürlich auch eine passende Steckverbindung , denn außer den beiden Adern muß auch die Abschirmung des Kabels angeschlossen werden.
Bei dem momentanen Aufbau dürfte aber die wirksamste Abhilfe eine Massefläche von unten sein.
Besorg Dir ein ausreichend großes Stück Pappe auf das Du einseitig eine etwas kleinere Alu-Folie klebst.
Dann drehst Du eine Gewindeschraube -mit großen Unterlegscheiben (hast Du noch Pfennige ?) damit das Alu nicht kaputt geht- hindurch, und nimmst diese Konstruktion, mit der Alu-Seite nach unten, als Unterlage für Deinen Aufbau.
Wenn Du dann die nach oben herausragende Schraube mit Masse verbindest, wirst Du wohl ein Aha-Erlebis haben.
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 24 Jan 2004 12:29 ]
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BID = 52981
tubbu Gesprächig
  
Beiträge: 100
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hi, ja das mic-kabel ist abgeschirmt.
ich hab immernoch kein symetrisches kabel, aber ich werde mir eh demnächst ein neues mikrophon kaufen und das wird dann gleich ein symetrisches.
hab zuerst deinen rat mit der massefläche befolgt, aber das ganze dann doch in ein metallgehäuse (cd-laufwerk) eingebaut, das mit gnd verbunden ist.
Das funktioniert auch soweit ganz gut und das brummen ist fast verschwunden, auf dem oszi, ist aber immernoch eine schwingung zu erkennen, welche kleiner wird, wenn ich mit dem finger an das gehäuse komme.
muss ich das gehäuse vielleicht noch richtig erden und wenn ja wie?
also bis jetzt ist es nur mit gnd verbunden.
vielen dank, perl, dass du dir die mühe machst
das forum ist einfach super!
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BID = 53199
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Wenn Du die Schaltung in das mit GND verbundene Blechgehäuse eingebaut hast, sollte eigentlich Ruhe herrschen.
Wenn Du aber ein asymmetrisches Kabel verwendest, mußt du dessen Abschirmung natürlich wechselspannungsmäßig kalt stellen. Bei dieser Schaltung kannst Du dazu den betreffenden Eingangspin, egal ob die Abschirmung an +In oder -In liegt, einfach mit GND verbinden.
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BID = 53300
Mr.Ed Moderator
      
Beiträge: 36336 Wohnort: Recklinghausen
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Standardmäßig wird beim Anschluss von nicht symmetrischen Mikros an symmetrischen eingängen Minus und GND verbunden.
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-=MR.ED=-
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