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BID = 17453
lazee85 Stammposter
   
Beiträge: 200
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Hallo Leute...
brauch mal wieder eure hilfe....
ist für euch bestimmt kein prob.
Ich habe mir von Conrad diesen bausatz gekauft um damit zu testen:
Mono-Mikrofon-Verstärker...Link:
http://www.conrad.de/scripts/wgate/.....ipc=X
Und zwar steht dort im Datenblatt bzw. in der Anleitung dass wenn ich ein Kondensator Mikrofon benutze ich den C1 umdrehen muss...
Meine Frage(n):
1. Welche Arten von Mikrofonen gibt es eigentlich? 2 Habe ich in erfahrung gebracht (Kondensator-Mikro und Dynamisches-Mikro)
2. Was ist der Unterschied an diesen arten von Mikrofonen?
3. Welches sollte man denn am besten für einen solchen Bausatz verwenden?
Ich danke euch schon im voraus...
MFG lazee |
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BID = 17462
djronny Gesprächig
  
Beiträge: 102 Wohnort: Chemnitz
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Hallo
1. falscher link da kommt man bei nem radio raus?!
2. Mic´s erzeugen (dyn.=induktive; kondensator verabeiten die angelegte Phantomspannung) spannungen die durch diverse verstäkungen und verarbeitungen durch filter oder sonstige geräte wieder zu ton werden. bei nem dynamischem mic bewegt man die membran und die daran hängende spule in einem mangnet hin und her (induktion). bei nem kondensator mic liegen sich zwei platten gegenüber und man verändert die kapazität d.h. kondensator mic´s sind empfindlicher.
es ist also egal was du für eins nimmst aber ich würde dir ein dynamisches raten (sind robuster und man braucht keine phantomspannung zu testzwecken völlig ausreichend) |
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BID = 17463
DrZoidberg Stammposter
    Beiträge: 277
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Wieso Phantomspannung? Neuere Kondensatormikrofone haben doch eine Elektretfolie, brauchen also keine Phantomspannung.
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BID = 17480
lazee85 Stammposter
   
Beiträge: 200
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okay...Danke euch erstmal!
Aber wie ist das jetzt mit Phantomspannung hin oder her?
Also wenns stimmt was Dr.Zoidberg sagt, dann sind die Kondensator Mic's garnet so schlecht, sie sind empfindlicher und brauchen ja auch keine Phantomspannung mehr! Ist es dann nicht besser ein solches zu verbauen?
MFG Lazee
P.S.: hier noch der richtige Link:
http://www.conrad.de/scripts/wgate/.....ipc=X
[ Diese Nachricht wurde geändert von: lazee85 am 15 Apr 2003 21:02 ]
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BID = 17495
Wolf1 Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 67 Wohnort: Dresden
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Bei einem Normalen Kondensatormikro brauchst Du schon eine Phantomspeisung.Elektret- ist nicht gleich Kondensatormikro.
Elektrets altern im Laufe der Jahre wodurch sich deren Eigenschaften verändern -was beim normalen Kondi nicht der Fall ist.
Es gab(gibt`s die noch?) auch mal Kristallmikros da war das ähnlich, der Kristall(Seignettesalz) zersetzte sich mit der Zeit.
Angefangen hat alles mal mit Kohlekörnermikrofonen-eine Kammer mit Kohlekörnern gefüllt und darüber eine Kohlemenbran.Erste Versuche wurden mit pendelnden Kohlestäben gemacht- da mußte man sicher mit der Faust drauf hauen,daß überhaupt was passierte...
mfg
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BID = 17516
lazee85 Stammposter
   
Beiträge: 200
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Achja, Elektret, die hab ich auch schon irgendwo mal gehört, aber ich glaub ich hab überhaupt nicht mehr an die dinger gedacht!
Also Kondi Mic's brauchen ne Phantomspannung und Elektret sind nach dem gleichen prinzip aufgebaut brauchen aber keine Ph.-Spg.???
Wie ist denn das mit diesen sog. Kehlkopfmicro's??? ist das wieder ein anderer Typ von Mic's? Oder könnte man sich so ein Teil auch selbst zusammenbasteln?
MFG Lazee
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BID = 17521
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Elektretmikrophone sind im Prinzip auch Kondensatormikrofone bei denen aber die sonst erforderliche hohe Speisespannung entfallen kann, weil sie in der speziellen Kunststofffolie (dem Elektreten eben) "eingefroren" ist.
Trotzdem benötigen sie eine Versorgungsspannung von einigen Volt, weil außerdem in der Mikrofonkapsel ein Sperrschicht-FET als Vorverstärker enthalten ist.
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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !
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BID = 17524
lazee85 Stammposter
   
Beiträge: 200
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Okay, ich danke euch...jetzt kann ich mir schon einiges mehr unter den versch. Typen vorstellen, aber wie siehts jetzt mit der Schaltung aus?
Welches könnte ich denn hier am besten verwenden? Kann ich eigentlich (laut Anleitung von Conrad) ein Elektret verwenden?
P.S. Müssen Kondensator Mic's und Elektret Mic's nicht sogar 3 Pins haben? (GND, Plus ?V und Ausgang?)
MFG Lazee
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BID = 17525
Wolf1 Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 67 Wohnort: Dresden
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Kehlkopfmikro ist nur eine Bauform innerhalb der bekannten Typen. Wird `ne Kugelcharakteristik haben.Die verschiedenen Charakteristika - Kugel, Niere, Richt- beschreiben die räumlich verteilte Sensibilität des Mikros.
mfg
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BID = 17528
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
lazee85 hat am 16 Apr 2003 07:43 geschrieben :
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...
P.S. Müssen Kondensator Mic's und Elektret Mic's nicht sogar 3 Pins haben? (GND, Plus ?V und Ausgang?)
...
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Nein, am Mikrofon kommt nur Source(- am Gehäuse) und Drain des FET raus.
Der Lastwiderstand von 1..2kOhm über den auch die Speisung erfolgt, befindet sich im angeschlossenen Gerät.
(Oder auch nicht, dann funktionierts eben nicht mit dem Elektretmikro  )
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