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perl Ehrenmitglied
       
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RMS heißt Root-Mean-Squared, und ist exakt das, was man im Deutschen mit Effektivwert bezeichnet.
Die meisten Meßinstrumente beinhalten einen Spitzenwertgleichrichter und berechnen daraus durch Multiplikation mit 0,7071... die Effektivspannung.
Das klappt aber nur für sinusförmige Wechselspannungen.
Bei Rechtecken, Dreiecken, Impulsen, auch bei überlagerter Gleichspannung, liefert das Verfahren lediglich Lottozahlen.
Um den Effektivwert zu ermittlen, müssen über einen gewissen Zeitraum die Meßwerte quadriert, die Quadrate aufsummiert, und am Schluß aus der Summe der Quadrate die Wurzel gezogen werden.
Dafür gibt es heute Chips die das ganz ordentlich machen.
Allersdings muß man bei ihnen darauf achten, daß man den Quadrierer nicht übersteuert. Deshalb wird ein sog. Crest-Faktor angegeben derausdrückt wie hoch die Spannungsspitzen über dem Mittelwert liegen dürfen.
Früher, und auch heute noch als Referenz, benutzte man dafür Thermokreuze.
Die funktionieren im Gegensatz zu den Chips von Gleichstrom bis zu höchsten Frequenzen ohne Einschränkungen. Leider sind sie etwas unempfindlich.
Wenn ein Gerät mit TRUE-RMS gekennzeichnet ist, besagt das also, das es unabhängig von der Kurvenform in der Lage ist, den Effektivwert einer Wechselspannung anzuzeigen.
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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 3 Jul 2003 23:46 ]
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