Zitat :
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| Auf der Rückseite der LED Lampe waren zwei runde Bauelemente - etwa 2 cm lang - aufgeklebt, die mit dem Kabel des MP3 Players verbunden waren. Sahen aus wie Kondensatoren. |
Das werden auch Kondensatoren (Elkos) gewesen sein, die dazu dienten die Gleichspannungskomponente der LED-Versorgung vom Ausgang des NF-Verstärkers fernzuhalten.
Das Verfahren ist nicht gerade neu; die Überlagerung vom Betriebsspannung und Tonfrequenz klappt schon mit Taschenlampenbirnchen.
Aufgrund der Strom-Spannungs-Kennlinie von LEDs braucht man hier aber nur recht wenig NF-Leistung.
Weisse LEDs sind übrigens nicht besonders günstig dafür.
Zum Einen verwenden sie nachleuchtende Phospore, die den Frequenzbereich einschränken und zum Anderen passt die Lichtfarbe schlecht zur spektralen Empfindlichkeit von Siliziumfotozellen.
Deshalb verwendet man in der Praxis, etwa in Fernbedienungen, lieber infrarote Leuchtdioden mit einer Wellenlänge von etwa 800..900nm.
In dieser Gegend liegt das Empfindlichkeitsmaximum von Silizium und man kann das Licht von LEDs, bei denen nur Diodenkristall leuchtet, problemlos mit sehr hohen Frequenzen modulieren.
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 21 Okt 2008 15:25 ]