Hallo Zusammen,
bin neu hier und habe mich gerade mal angemeldet.
Vielleicht noch etwas zu meiner Person (wenns jemanden interessiert

): Ich bin 17 Jahre alt, wohne ganz "unten" am Bodensee nahe Konstanz und hatte mal ein bisschen etwas mit Elektonik am Hut.
Mein großes Hobby ist die Astronomie ("Sterne gucken") und bin da auch in einem Verein aktiv.
Auch Astronomie hat unglaublich viel mit Elektronik zu tun: Um z.B. Galaxien fotografieren zu können, müssen 2 Motoren das Teleskop der Scheinbaren Sternenwanderung nachführen (sonst gibts ja nachher Striche bei z.B. 15min Belichtungszeit), die Handsteuerbox "Fernbedienung" zum korrigieren enthält Elektronik und in meinem Fall enthalten auch meine beiden Kameras eine Menge Elektronik. Die eine ist eine Digitale Spiegelreflex von Canon und die andere ist eine Philips-Webcam.
Für die Philips-Webcam hat jemand einen Elektroumbau erfunden, mit welchem man länger als nur 1/25s belichten kann (die "normale" Webcam kann nur 1/25s) und somit auch schwache Galaxien aufs Bild bekommen kann.
Das war schon ne recht anstregende Arbeit, die Webcam umzulöten (man muss z.B. an einem kleinen Chip löten, der die Belichtungszeit etc. kontrolliert und darf keine unruhige Hand haben, sonst ist die Kamera kaputt).
Ich möchte euch auch nicht die Ergebnisse verheimlichen und zeige euch deshalb mal ein Bild, welches ich mit der umgelöteten Webcam durch mein Teleskop aufgenommen habe:
Bild eingefügt
Zu sehen ist hier der Ringnebel (unter den "Insidern" bekannt als M57

) im kleinen Sternbild Leier. Der Stern in der Mitte des Nebels ist rund 200.000 lichtschwächer als ein hellerer Durchschnittstern mit blosem Auge. Insgesamt wurden 1000 Sekunden belichtet. Ohne Umbau wäre also solch ein Bild möglich.
Dies ist aber kein Astronomieforum, sondern eine Elektronikerforum

und möchte deshalb nun zu meinem Problem kommen.
Die umgelötete Webcam soll eine Kühlung mit 2 Peltierelementen erhalten, damit sich das thermische Rauschen des Bildsensors verringern lässt. (Alle ~8°C halbiert sich das Rauschen)
Natürlich wäre es auch schön, wenn man auch noch die Temperatur von dem Bildsensor messen könnte und dachte dabei an ein kleines Temperaturmodul von Conrad (kennt ihr ja bestimmt alle, oder?

). Und zwar dieses hier:
http://www1.conrad.de/scripts/wgate.....ies=1
Meine beiden Peltierelemente werden mit vorraussichtlich 12V versorgt und ich werde wahrscheinlich ein Regelbares Netzteil verwenden.
Da das Temperaturmodul fest in das Kühlungsgehäuse der Webcam installiert werden soll, kann ich nicht jedesmal die Knopfzelle auswechseln - sprich die Webcam auseinanderbauen.
Das Temperaturmodul muss ja auch nur laufen, wenn ich die Kühlung benutze und dachte deshalb, das Modul fest in den Stromkreislauf miteinzubeziehen.
Das Modul benötigt allerdings nur 1,5V.
Wie kann ich das Problem 1.) Kostengünstig und 2.) einfach lösen?
Wäre nicht eine 1,5V Zenerdiode DIE Lösung für mein Spannungsproblem
(Jetzt wollte ich nur was kurzes schreiben und trotzdem ists ein ganzer Roman geworden

)
Danke schonmal für eure Antworten.
Gruß,
Tobias