Hallo Frank,
erstmal Willkommen im Forum!
Welche Spannungen in solch einem Fall an den einzelnen Verbrauchern liegt, hängt von deren komplexem Widerstand ab.
Ist der bekannt, kann man die auch ausrechnen. Wenn man zumindest den reellen Anteil kennt und eine grobe Ahnung vom Leistungsfaktor hat, könnte man zumindest eine Abschätzung vornehmen.
Einer großartigen "Einschwingzeit" bedarf es dabei nicht. Wenn die Werte der Verbraucher konstant sind, dann stehen diese Spannungen schon in dem Moment an, wo der N unterbrochen wird.
Und was die Lebensdauer angeht, gehen darin neben der angelegten Versorgungsspannung natürlich auch noch jede Menge Geräteparameter ein.
Gegenfrage:
Wie groß ist denn die Lebensdauer der Geräte bei ungestörtem Betrieb und wie hast Du die berechnet?
Man sieht:
Der Stoff dieser Fragestellung reicht locker mindestens für ne Diplomarbeit. Vermutlich kann man darüber auch ne Doktorarbeit schreiben...
Auf jeden Fall aber kann man aus Erfahrung sagen:
Einen schwebenden Sternpunkt sollte man unter allen Umständen vermeiden. Da geht gerne Verbraucher kaputt.
Logischerweise umso mehr, je unterschiedlicher die Außenleiterlast und je unterschiedlicher die Geräte an sich sind.
Vielleicht erzählst Du uns noch etwas über den Hintergrund Deiner Frage!
Gruß,
sam2
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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"