Ich bin zur folgenden Analyse gekommen:
Im Normalfall ist T1 durch die Beleuchtung leitend.
Dadurch wird T2 angesteuert und steuert seinerseits T3 an. Die Kollektorspannung von T3 ist daher nahe 0V und T4 wird nicht angesteuert.
Die LEDs D4 bis D7 sind also aus.
Bei abnehmender Helligkeit wird T1 immer weniger leitend, sodaß seine Kollektorspannung ansteigt.
Ab einer bestimmten Höhe, die durch P1 einstellbar ist, wird die zur Ansteuerung erforderliche Basis-Emitterspannung, etwa -0,6V, von T2 unterschritten, sodaß auch T3 weniger leitet.
Dadurch steigt die Kollektorspannung von T3 an und durch die positive Rückkoplung über R4 wird das Abschalten beschleunigt.
T2 und T3 bilden also einen Schmitttrigger.
Da der Eingang der Schaltung relativ hochohmig ausgelegt ist, könnte die Funktion durch Einstreungen der 50 Hz Netzspannung beeinträchtigt werden.
C1 verhindert solche Brummeinstreuungen.
Wenn T3 ganz gesperrt ist, fließt über R6 ein Strom von etwa (6,2-1,4)V/10kOhm, also knapp 0,5mA durch den T4 angesteuert wird.
Die Basisspannung von T4 wird durch D2 auf etwa 1,4V begrenzt. Damit fallen am Emitter von T4 konstante 0,7V ab und die LEDs werden mit einem Konstantstrom von 0,7/27 = 26mA betrieben.
Der Eingangsteil der Schaltung wird mittels der Zenerdiode D1 und dem Vorwiderstand R7 mit einer stabilisierten Spannung von 6,2V versorgt.
Dadurch wird der Schaltpunkt von Schwankungen der Batteriespannung unabhängig und außerdem werden Schwingungen verhindert, die auftreten könnten, wenn die Batteriespannung durch das Einschalten der LEDs einbricht.
Den Link habe ich mir erst danach angesehen.
Welche Beschreibung gefällt dir nun besser ?
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