Zitat :
elektronikgenie20 hat am 8 Jan 2004 17:48 geschrieben :
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...... ich dachte ihr wüsstet da noch mehr.......
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Es gibt eine Reihe von Effekten, durch die man berührungslos die Anwesenheit eines Magnetfeldes nachweisen kann.
Wie die Kollegen oben schon geschrieben haben, eignen sich vorwiegend magnetisierbare Partikel, Eisenspäne oder Ferritpulver (auch kolloidal in sog. "magnetischen Flüssigkeiten") zum Sichtbarmachen von Magnetfeldern.
Der Vorteil dabei ist, daß sich diese Partikel in Richtung der Feldlinien zusammenklumpen, sodaß ein anschauliches Bild der Kraftlinien entsteht.
Bewegte Ladungen, Elektronen z.B., reagieren im Gegensatz zur Meinung von Quirino recht empfindlich auf Magnetfelder, aber nur, wenn ihre Bewegungsrichtung nicht parallel dazu verläuft.
Die Ablenkung ist maximal, wenn die Bewegungsrichtung senkrecht zu den magnetischen Feldlinien ist. Dann werden sie in Richtung der dritten Raumachse abgelenkt.
Wenn sie sich schräg zum Magnetfeld bewegen, dann wickeln sie sich korkenzieherartig um die Magnetfeldlinien.
Das ist nicht gerade übersichtlich, der Effekt spielt aber z.B. beim Nordlicht und in magnetischen Elektronenlinsen eine Rolle.
Außerdem werden bestimmte Stoffe im Magnetfeld optisch doppelbrechend.
Dieser
Faraday-Effekt ist aber tatsächlich relativ schwach, und benötigt deshalb starke Magnetfelder.
Im mikroskopischen Maßstab lassen die sich aber ganz gut erzeugen und deshalb wird der Faraday-Effekt in magnetooptischen Massenspeichern eingesetzt.
Sony's MiniDisc arbeitete mit einem solchen wiederbespielbaren Speichermedium. (Die übliche CD-RW funktioniert anders)
Weiterhin ist der
Zeemann-Effekt bekannt.
Dabei handelt es sich um die Tatsache, daß die von leuchtenden Gasatomen ausgesandten Lichtwellen im Magnetfeld eine sehr geringe Frequenzaufspaltung erfahren.
Auf der Erde wird der Effekt in manchen höchstauflösenden optischen Spektrometern verwendet, in der Astronomie kann man damit das Magnetfeld ferner Sterne bestimmen.
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 9 Jan 2004 0:40 ]