Hier mein Problem. An einer alten Maschine ist ein solche Reglerkarte verbaut. Die Maschine spult einen Draht auf eine Spule auf. Dabei liegt jede Drahtwindung direkt neben der anderen. Ein beweglicher Arm, über den Draht läuft, registriert den Winkel den der Draht zur letzten Lage des Drahtes auf der Spule hat. Dieser Winkel wird von einem analogen Näherungschalter (0-10mA) und einer Operationsverstärkerschaltung in eine negative Spannung umgewandelt und liegt am Eingang b16 an. Damit wird am Ausgang z26 ein Sollwert von 0-10V erzeugt.
Je nach Sondenstellung (Sonde Mittelstellung =5mA) wird ein Sollwert ausgegeben oder nicht. Die Bewegungsrichtung des Antriebes wird der Karte über die Eingänge b30 oder b32 mitgeteilt.
Also Arm fährt hoch, Winkel des Arms leicht nach oben. Wird der Winkel größer beschleunigt der Arm, wird er kleiner fährt der Arm langsamer oder hält sogar an. Arm fährt nach unten, Winkel leicht nach unten. Wird der Winkel nach unten größer wird beschleunigt, wird er kleiner fährt der Arm langsamer oder hält an.
Jetzt fährt der Arm aber nur noch nach unten (regelt aber weiterhin seinen Winkel) und nach dem Umschalten auf die andere Richtung kommte kein Sollwert mehr aus der Karte, obwohl der Arm schon nach oben zeigt. Die Spannungen an MP1 bekomme ich schon gar nicht (-8V bis +8V) Mittelstellung sollte ca.0V sein. Sondern nur ein Positive von 0-ca.13,5V. Wenn ich die Eingangsspannung umpole, bekomme ich das ganze natürlich auch negativ. V1.1 - V1.4 habe ich gewechselt (LM324N). An MP4 und MP6 kann ich die sich ändernde Spannung messen. Also sind V3.1 und V1.4 OK. Und V3.3 und V3.4 ja wohl auch OK, da die Karte ja in der Abwärtsbewegung regelt. Wer kann helfen?