Hallo Forum!
Ich bin über einen ziemlich schaurigen 138-seitigen Untersuchungsbericht gestolpert.
Link:
Technikfolgenabschätzung großräumig.....sfall.
Dort wurde untersucht, was passieren könnte, wenn jemand oder etwas unser Stromnetz (für mehrere Wochen und über mehrere Bundesländer hinweg) ausknipsen würde.
Mehr als einen Ausblick auf Woche 2 haben sie dann doch nicht gewagt.
"Träte dieser Fall aber ein, kämen die dadurch ausgelösten Folgen einer nationalen Katastrophe gleich. Diese wäre selbst durch eine Mobilisierung aller internen und externen Kräfte und Ressourcen nicht „beherrschbar“, allenfalls zu mildern."
Soll wohl heißen: wir wären im Eimer -mehr oder weniger schlimm. Massive Probleme bei Transport, Kommunikation, Lebensmittel-/ Geld-/ Trinkwasser-/ Notfallversorgung, Abwasserentsorgung, Licht und Kühlung, ... .
Der Grill im Wohnzimmer mit dem guten Schrank als Brennmaterial dürfte auch nicht allzu lange gut gehen. Gas funktioniert dafür ohne Strom oder Logistik schätzungsweise auch nicht.
Das Netz ist hier mit Informationen recht sparsam.
Könnte man da dann evtl. normale 230V/400V~ Solarstromwechselrichter auf die schnelle irgendwie in den Inselbetrieb zwingen, umrüsten, manipulieren (ohne Synchronisation, ohne Batteriepufferung, ohne andere WR; nur mit der Bastelkiste sozusagen)? Was ist denn überhaupt der große Unterschied zwischen einer Inselbetrieb- und einer Netzeinspeise-Photovotaikanlage?
Grüße