Heisst "Netzschalter AUS" am Ende doch noch ein klein wenig AN?

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Heisst "Netzschalter AUS" am Ende doch noch ein klein wenig AN?

    










BID = 555201

hannoban

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Hallo,

ich hab mir jetzt mal ein Energiekosten-Messgerät (EKM 2000 von OLYMPIA) gekauft. Nun interessierte mich der Verbrauch meines Rechners. Ich fuhr also den Rechner runter, schaltete dann den Netzschalter am Netzgerät aus, und steckte den Stecker des Rechners in das Messgerät. Da sprang doch prompt die Leistungsanzeige von 0 auf 6 Watt, obwohl der Netzschalter doch noch aus war!

Nach dem Einschalten des Netzschalters stieg die Anzeige dann auf 13 Watt.
Die Fragen sind jetzt:

Ist das normal?
Warum ist das so?
Könnte das Messgerät mist messen?
Könnte das SNT defekt sein?

MfG hanno...

BID = 555212

LeoLöwe reloaded

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Dreh mal das Gerät in der Steckdose um und miss noch einmal

Wenn es dann was anderes anzeigt, kannst du es IMHO entsorgen.

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BID = 555217

hannoban

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Die Polung ( Ja, ich weiß, bei Wechselspannung gibt es keine Pole! Aber ich nenne es jetzt einfach Polung, und bin sicher ihr wisst was ich damit meine ) des Messgerätes in der Steckdose oder des Steckers im Messgerät haben eine Auswirkung auf das Messergebnis. Egal wie rum, mit dem Einstecken des Steckers springt die Anzeige auf 6 bzw. schwankend sogar auf 7 Watt.

Dennoch würde mich deine Theorie näher interessieren, wieso die Polung bei Schrottgeräten eine Rolle spielen könnte.

Und ist OLYMPIA nicht außerdem ein verhältnismässig guter Markenhersteller? Jedenfalls hatte ich das so in Erinnerung, als ich mich für dieses Gerät entschied.

MfG hanno...

[ Diese Nachricht wurde geändert von: hannoban am 10 Okt 2008 22:08 ]

BID = 555220

GeorgS

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Zuerst wäre es mal nicht dumm, wen du verrätst,
was für eine Sorte Netzteil das ist.
So wie beschrieben, kann man nur raten.
Georg

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BID = 555225

LeoLöwe reloaded

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Meine Theorie bzgl. der "Polung" bei Schrottgeräten könnte man gut mit einem Lügenstift vergleichen.
Wenn die Messelektronik am Außenleiter angeschlossen ist, liegt sie ja (gegen Erde) auf 230V. Die kleine Glimmlampe im Stift würde dann ja aufleuchten, wenn man die Kappe berührt. Im Dunkeln kann man beobachten, dass die Glimmlampe auch ohne Berührung leicht glimmt.
Der kleine Strom, der dieses Glimmen verursacht, könnte in dem Gerät dafür sorgen dass die Messungen fehlerhaft werden.
Ein billiges Gerät aus der E-Bucht hatte diesen Effekt mal gezeigt, je nach Lage in der Steckdose pendelten die Werte ohne angeschlossenen Verbraucher irgendwo um 0,xx oder zwischen 2-40 Watt.

Vermutlich wird dir hier eher der Netzfilter die Messung verfälschen. Meistens ist dieser Filter direkt auf die Anschlussstifte von dem Kaltgerätestecker aufgelötet und wird deshalb auch nicht mit dem Schalter vom Netz getrennt.

(Bin jetzt mal von einem normalen Schaltnetzeil im PC ausgegangen)

Gruß Leo

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BID = 555226

hannoban

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Ein (ich denke mal recht Gewöhnliches) Einbauschaltnetzteil mit 300 Watt.

Auf dem Aufkleber steht die >Marke?< "eXcellent Power" Model "IT ATX300" mit Power Factor Correction. Die einzelnen Ausgangsspannungen und Belastbarkeiten stehen auch drauf, aber ich denke die sind weniger Interessant, oder?

Edit:
@LeoLöwe Reloaded

Zitat :
Vermutlich wird dir hier eher der Netzfilter die Messung verfälschen. Meistens ist dieser Filter direkt auf die Anschlussstifte von dem Kaltgerätestecker aufgelötet und wird deshalb auch nicht mit dem Schalter vom Netz getrennt.
Wäre das denn ein "Verfälschtes" ergebnis, oder muß ich für diese Leistung tatsächlich beim EVU bezahlen?

MfG hanno...

[ Diese Nachricht wurde geändert von: hannoban am 10 Okt 2008 22:26 ]

BID = 555231

sam2

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: sam2 am 10 Okt 2008 22:34 ]

BID = 555233

Kleinspannung

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Zitat :
hannoban hat am 10 Okt 2008 22:17 geschrieben :

Auf dem Aufkleber steht die >Marke?< "eXcellent Power" Model "IT ATX300"


Offtopic :

Aua!
Egal was deine Gerätschaften anzeigen,das Ding gehört so oder so eigentlich und dann
Wenn du mal wieder ein Netzteil kaufst,dann sollte Levicom oder wenigstens Enermax draufstehen


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(Albert Einstein)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Kleinspannung am 10 Okt 2008 22:46 ]

BID = 555237

hannoban

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Wenn du soeine These aufstellst, solltest du sie auch begründen. z.B. mit "Stiftung Warentest "magelhaft"! oder eigener schlechter Erfahrung usw.

MfG hanno...

[ Diese Nachricht wurde geändert von: hannoban am 10 Okt 2008 22:49 ]

BID = 555241

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 12838
Wohnort: Tal der Ahnungslosen

Na gern doch Hanno.
Das ist keine These,sondern Erfahrung aus meiner Tätigkeit als Hobby-PCtechniker und auch eigene Leidvolle Erfahrung.
Was meinst du,wieviel geschrottete Mainboards und sonstige Hardware ich schon erlebt hab,deren frühzeitiges ableben auf ein Made in Bambushütte Netzteil zurückzuführen war.
Manchmal auch erst bemerkt,als die neue Komponente auch nicht lange tat.
Alle die ich überzeugen konnte,sich ein Netzteil zum 3-4fachen Preis des im Blödmarkt erhältlichen zu kaufen,hab ich seit dem wegen solcher Probleme nie wieder gesehen.
Und ich kenne Leute,die ihr einmal gekauftes gutes Netzteil mit in den "neuen" PC genommen haben und das darin verbaute unbesehen in die Tonne getreten haben.
Außerdem haben gute Netzteile auch die Leistung die draufsteht,nicht nur die PMPO-Werte der Billigheimer,wo die Spannungswerte bei etwas erhöhter Belastung nicht vorhersehbare Formen annehmen...


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BID = 555246

hannoban

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Ok. Selbstverständlich handelt es sich um ein Billiggerät, garkeine Frage. Und da ich noch nie ein "teures Marken-SNT" besaß, fehlt mir auch die Erfahrung bzgl. des Qualiätsunterschiedes. Aber dieses SNT ist besimmt schon 2 Jahre quasi in Dauerbetrieb, da mein Rechner eigentlich immer an ist. Und bis jetzt macht es sich, im Vergleich zu den bisherigen Billig-SNT´s die ich hatte, erstaunlich gut. Und daß es die aufgedruckten 300 Watt nicht bringt, braucht mich eigentlich auch nicht wirklich zu stören, wenn mein Rechner unter Vollauslastung laut dem OLYMPIA-dingsda-blah gerade mal 180 Watt Spitzenleistung zieht.

Und ist es nicht so, daß selbst bei Markengeräten nach ca. 3 Jahren Dauerbetrieb mindestens der Lüfter erhebliche Verschleißerscheinungen aufweist?

MfG hanno...

BID = 555254

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 12838
Wohnort: Tal der Ahnungslosen


Zitat :
hannoban hat am 10 Okt 2008 23:29 geschrieben :

Und ist es nicht so, daß selbst bei Markengeräten nach ca. 3 Jahren Dauerbetrieb mindestens der Lüfter erhebliche Verschleißerscheinungen aufweist?

Dazu mal Erfahrungsbericht:
Nachdem ich mal zwei Mainbords und eine CPU wegen so eines Reisteils eingebüßt hatte,hab ich mir für einen fast schon exorbitant zu nennenden Preis eines von Levicom zugelegt.Und bis vor reichlich 3 Monaten hat mein Rechner auch fast nur Dauerbetrieb gesehen.Das Teil funktioniert klaglos,und der Lüfter ist im Normalbetrieb fast unhörbar(der von der CPU ist da lauter).Nur wenn der PC mal richtig "rechnen" muß,gibt die Lüftersteuerung auch mal "Gas".
Das wohlbefinden kann aber auch daran liegen,das ich aus Prinzip jeden meiner Rechner an allen möglichen "Ansaugöffnungen" mit einer Art Luftfilter ausstatte.(eigene Kreation,"Fliegengitter" zweilagig aufgeklebt)
Das hält den Dreck da,wo er hingehört.Nämlich außerhalb des Rechners.
Man muß nur ab und zu mal den Saugstauber mit an das Gehäuse halten...

Allerdings gebe ich zu,das ich noch nie nachgemessen habe ob ein "teures" Netzteil nun mehr oder weniger Strom im angeblich ausgeschalteten Zustand verbraucht als ein Billigheimer.
Ist mir aber auch egal,denn wenn ich nicht da bin,wird meine gesamte "Rechentechnik" sowieso allpolig vom Netz getrennt...

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BID = 555260

Mr.Ed

Moderator



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Zitat :
Und ist OLYMPIA nicht außerdem ein verhältnismässig guter Markenhersteller? Jedenfalls hatte ich das so in Erinnerung, als ich mich für dieses Gerät entschied.

Wieso ist? Die Firma Olympia Büromaschinen gibt es schon seit ca. 15 Jahren nicht mehr. Geblieben ist nur der Markenname unter dem Importware vertrieben wird. http://www.olympia-vertrieb.de/

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-=MR.ED=-

Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

BID = 555261

perl

Ehrenmitglied



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Wohnort: Rheinbach

Mal sehen:
6W an 230V sind 26mA oder 8,8kOhm.
Bei 50Hz enspricht das 361nF und das enspricht durchaus noch einem gebräuchlichen X-Kondensator.

6W-Wirkleistung würden auch eine spürbare Erwärmung bewirken.

Offenbar misst dass Gerät lediglich die Scheinleistung.
Das kann daran liegen dass der AD-Wandler oder µC schlicht zu langsam ist um Momentanwerte zu messen und Hardwaremultiplizier den Chinesen zu teuer sind.
Wenn du Pech hast, dann misst es vielleicht sogar nur den Strom und verlässt sich ansonsten darauf, dass da schon etwa 230V sein werden...

Ich bin aber auch der Meinung, dass bei "AUS" auch keine brennbaren Kondensatoren mehr am Netz hängen sollten.
Allenfalls noch eine Sicherung vor dem Schalter.


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Haftungsausschluß:



Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.



Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.



Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

BID = 555266

Kleinspannung

Urgestein



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Zitat :
Mr.Ed hat am 11 Okt 2008 00:27 geschrieben :

Geblieben ist nur der Markenname unter dem Importware vertrieben wird.


Offtopic :

Das müßte man eigentlich auch verbieten
Wieviel ehemalige "Markenproduzenten" sind euch eigentlich bekannt,die es nicht mehr gibt,aber unter deren (durch über viele Jahrzehnte erworbenen und dann verschenkten) guten Namens heutzutage irgendwelche Billigheimer ihren Müll vertreiben?
Ich fange mal mit "Grundig" an...


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