Hallo Leute,
Ich baue grade an ner relativ potenten Stromsenke (Pmax etwa 120W). Dazu habe ich vier eigenständige Stromsenken mit einem LM358, BUZ21, Shunt und Hühnerfutter auf einer Platine untergebracht und sie auf einen AMD-Athlon Boxed-Kühler geschraubt. Versorgt wird die Stromsenke mit 12V. Ich konnte aber von Anfang an einen minimalen Strom von etwa 600mA (entspricht 600mV an Ausgang des OPs, der die Spannung am Shunt verstärkt) pro Einzelstromsenke nicht unterschreiten, wenn ich die Steuerspannung weiter runterdrehte ging der Strom abrupt auf 0A runter, am Ausgang des Verstärker-OPs lagen aber immernoch etwa 600mV an, als ob der Ausgang nicht weiter runter könnte.
Vorhin habe ich die Stromsenke mal ne Weile mit 90W laufen lassen, um zu sehen wie gut die Kühlung funktioniert. Als ich danach den Probeaufbau demontieren wollte geschah mir ein kleines Missgeschick: Eine Klemme meines Labornetzteils (war noch auf die vollen 30V 3A gestellt) ist gegen den mit dem Pluspol des Lasteingangs verbundenen Kühlkörper gerutscht

Ich hab es daraufhin nochmal angeschlossen um zu testen ob die Stromsenke noch funktioniert, was sie auch tat. Aber oh Wunder: ich konnte nun auch Ströme von unter 2,4A (4 x 600mA pro Einzelstromsenke) einstellen! Daraufhin habe ich auch alle Senken einzeln geprüft, alle in Ordnung. Genauere Untersuchungen ergaben, dass die Spannung an Ausgang des Verstärker-OPs nun bei komplett runtergedrehter Steuerspannung bei etwa 15-20mV liegt.
Lange Rede, kurzer Sinn: Laut Datenblatt können die LM358 bis runter zu GND "ausgeben". Vorher kamen sie scheinbar nicht unter etwa 600mV, jetzt bis auf etwa 20mV, was ja gut hinkommt. Was stimmt jetzt?
Auf Wunsch liefere ich auch den Schaltplan nach.
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