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Fernsehkabel T-Stück - keine Trennung?? |
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BID = 365769
Rupoldi Neu hier

Beiträge: 22 Wohnort: im Badnerland
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Hi, ist heute schon meine zweite dumme Frage, aber ich habe eben erst mein Passwort wiedergefunden also habt bitte Gnade mit mir
Ich habe ein älteres T-Stück (sone Art Y-Kabel) für mein Koaxialkabel und habe damit ein sehr großes Verständnisproblem.
Der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass der Aussenleitung und die Innenleitung keinen Kontakt haben dürfen. Darum gibts ja auch extra sog. Mantelstromfilter zu kaufen. Mit meinem Multimeter messe ich aber zwischen den inneren "Stiften" und dem äusseren "Rohr" eine Verbindung! Ist dieses T-Stück kaputt oder hat das irgendwie einen Sinn?
Tschüss! |
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BID = 365770
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Die drei Leitungen sind nicht einfach parallelgeschaltet, denn das darf man bei Hochfrequenz nicht tun, sondern in dem Kästchen ist ein Anpassnetzwerk enthalten.
Es ist gut möglich daß das für Gleichstrom einen Kurzschluss darstellt, aber das ist unerheblich.
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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 2 Sep 2006 13:10 ] |
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BID = 365774
Rupoldi Neu hier

Beiträge: 22 Wohnort: im Badnerland
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Aha sehr interessant, danke!
Aber würde das nicht bedeuten, dass man dann auf jedes abgehende Koaxkabel einen eigenen Mantelstromfilter stecken müsste? Hab gedacht diese Messverbindung im Koaxkabel führt zu Störungen im Signal welche man zb in Musikanlagen als Brummen wahrnimmt.
Ciao!
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Rupoldi am 2 Sep 2006 13:24 ]
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Rupoldi am 2 Sep 2006 13:24 ]
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BID = 365779
HansG Schreibmaschine
    
Beiträge: 1848 Wohnort: Dresden
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Ein ordentlicher Verteiler für BK-Signale ist als Übertrager aufgebaut, also eine Primärspule und zwei Sekundärspulen, wobei die Masse natürlich durchgängig ist. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass das Eingagssignal gleichmäßig auf beide Ausgänge verteilt wird und sich die Ausgänge nicht gegenseitig beeinflussen.
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BID = 365785
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Niederfrequente (50Hz) Mantelströme haben auf Hochfrequenzleitungen in aller Regel keine Auswirkungen solange sie nicht so groß sind, daß das Kabel dampft oder ähnlich schlimmes passiert.
Es gibt zwar auch hochfrequente Mantelströme, die gelegentlich auch niederfrequente Störungen verursachen können, aber das ist ein ganz anderer Spielplatz.
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BID = 365787
Mr.Ed Moderator
      
Beiträge: 36336 Wohnort: Recklinghausen
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Zitat :
| | Aber würde das nicht bedeuten, dass man dann auf jedes abgehende Koaxkabel einen eigenen Mantelstromfilter stecken müsste? Hab gedacht diese Messverbindung im Koaxkabel führt zu Störungen im Signal welche man zb in Musikanlagen als Brummen wahrnimmt. |
Das hat damit nichts zu tun, ein Mantelstromfilter hat auch eine andere Funktion. Das Brummen ist eine Erdschleife, ob da nun Verteiler drinhängen oder nicht ist unerheblich. Auf der Abschirmung (Mantel) des Kabels fließen Ausgleichsströme, die verursachen das Brummen.
Ein Mantesltromfilter sorgt für eine galvanische Trennung deiner Anschlüsse. Er ist, ja nach Bauweise, sogar ähnlich aufgebaut, nur das eine der Buchsen gegenüber der anderen isoliert ist. Es ist also gut möglich das du auch dort einen Kurzschluss für Gleichspannung mißt.
Das ist OK und richtig so.
Bei vielen Antennen mißt du diesen Kurzschluss ebenfalls.
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BID = 365990
Rupoldi Neu hier

Beiträge: 22 Wohnort: im Badnerland
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Danke für die Aufklärung
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