ESD vom Ikeastuhl auf PC/Monitor

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Autor
ESD vom Ikeastuhl auf PC/Monitor
Suche nach: esd (539)

    







BID = 1092026

HauptiSW45

Neu hier



Beiträge: 21
 

  


hei leute,
bin neu hier im forum und mich beschäftigt seit mehr als ein halbes jahr folgendes problem, bei dem ich nicht wirklich eine lösung finden konnte...

irwann stellte ich fest, dass, wenn ich mich nach vorne richtung monitor bewegte oder aufstand, der pc eine soundmeldung herausgab, die einen geräteanschluss oder eine gerätetrennung bedeutete. ohne dass ein solches getätigt wurde...
so weit so gut.
wirklich gedanken habe ich mir erst dann gemacht als die soundmeldung wegblieb und dafür der monitor asus PG278Q bei den benannten bewegungen kurz zu flackern begann. mal nur einmal, mal öfters kurz hintereinander. konnte nix mit anfangen und hatte das displayport-kabel im verdacht. austausch brachte nix. dann diverse treiber verdächtigt. nvidia-, monitor-, soundtreiber... das ganze programm.
problem blieb.
irwann beim forschen in den unendlichen tiefen des internets kam ich auf ESD. dabei fand ich diverse berichte und auch so einige utube videos, dass schreibtischstühle esd emissionen aussenden können. es wurden immer nur diese phänomene beschrieben, aber nicht wirklich lösungen angeboten. außer labormäßig versteht sich.

in dieser findungspase machte allerdings der monitor schlapp und fiel aus. exitus.
dann tauschte ich, endlich erleuchtet, meinen ikeastuhl 'Markus'(mit stoffbezug) aus und - schwuppdiwupp - das problem war beseitigt. der monitor aber war hin...

habe mich bemüht die esd interferenzen des ikea-stuhles zu bändigen. einmal weil der stuhl aus meiner sicht komfortabel ist, ich ihn deshalb weiter benutzen möchte, andererseits die problemlösung als herausforderung empfinde. habe ableitungen an den stuhlfuß angebracht, direkt auf PE der steckdose, das pc-gehäuse geerdet, meine eigene statische aufladung abgeleitet. nix brache was, oder ich hatte was falsch gemacht.

nun meine 'untertänigste' frage an die forumgemeinde, kennt oder hatte jemand schon damit zutun, oder hätte noch jemand grundsätzlich eine idee das problem durch abschirmung oder sonstwas zu lösen?



BID = 1092029

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 36085
Wohnort: Recklinghausen

 

  

Lösungen gibt es z.B. in Form anderer Rollen und anderer Bodenbeläge, aber auch die Wahl der Kleidung bzw. der Schuhe kann das ganze beeinflussen.
Es sind keine Interferenzen oder Aussendungen, es ist statische Elektrizität, also das, was man beim aussteigen aus dem Auto spürt.


_________________
-=MR.ED=-

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BID = 1092031

Rafikus

Inventar

Beiträge: 4109


Offtopic :
Durch die ganzen Entladungen scheint die Hardware kaputt zu gehen.
Die Tastatur ist schon defekt, Großbuchstaben werden nur gaaaanz selten ausgegeben.

Vielleicht kennt der erwähnte Ivan die Lösung?
Ach, der soll irwann heißen, also doch nicht Ivan.




War das PC-Gehäuse etwa nicht über das Anschlußkabel geerdet?
Bist du in der Lage zu überprüfen, ob die Steckdosen richtig in den Potentialausgleich eingebunden sind?

BID = 1092032

HauptiSW45

Neu hier



Beiträge: 21


Zitat :
War das PC-Gehäuse etwa nicht über das Anschlußkabel geerdet?
Bist du in der Lage zu überprüfen, ob die Steckdosen richtig in den Potentialausgleich eingebunden sind?


ich kann doch davon ausgehen, dass das gehäuse über das anschlußkabel geerdet ist, oder?
wie ich überprüfen kann, ob die steckdosen richtig in den potentialausgleich eingebunden sind, weiß ich nicht genau.
wie macht das bitte?

BID = 1092037

Rafikus

Inventar

Beiträge: 4109


Zitat :
ich kann doch davon ausgehen, dass das gehäuse über das anschlußkabel geerdet ist, oder?

Je nach Alter und Zustand der Wohnung/des Hauses kann man davon ausgehen, aber manchmal nur hoffen.


Zitat :
wie ich überprüfen kann, ob die steckdosen richtig in den potentialausgleich eingebunden sind, weiß ich nicht genau.
wie macht das bitte?

Also kannst du da nichts machen. Ist gut, es war nur eine Frage.

Je nach Art des Bezugstoffes am Stuhl reicht ein einfacher Draht nicht aus. Ein Drahtgitter, verbunden mit PE, direkt unter der obersten Stofflage könnte helfen.

Deine Tastatur ist immer noch defekt.

BID = 1092044

BlackLight

Inventar

Beiträge: 5250


Zitat : Mr.Ed hat am 29 Dez 2021 10:41 geschrieben :
Es sind keine Interferenzen oder Aussendungen, es ist statische Elektrizität, [...]
Hätte es auch eher als EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) auf statische Störfelder bezeichnet.

Die Quelle ist aber wie bei ESD die gleiche: Kontaktspannung zwischen Kleidung und hier dem Stuhl-Material.


Zitat : HauptiSW45 hat am 29 Dez 2021 10:29 geschrieben :
[...] habe ableitungen an den stuhlfuß angebracht, direkt auf PE der steckdose, das pc-gehäuse geerdet,
Wie schon gesagt wird das nicht viel bringen. Sind die falschen Stellen.



Zitat :
meine eigene statische aufladung abgeleitet.
Wie abgeleitet?
Weil das sollte eigentlich was bringen.


Zitat :
grundsätzlich eine idee das problem durch abschirmung oder sonstwas zu lösen?
Abschirmung bei statischen Feldern wird schwierig.
Mein Vorschlag wäre die Luftfeuchtigkeit deutlich zu erhöhen.
(Deshalb funktionieren viele Elektrostatikversuche in der Schule im Sommer eher schlecht als recht. )

Ansonsten wie schon gesagt Drahtgitter oder evtl. ESD-Folie oder -Schaum auf dem Stuhl und an der Kleidung.
Der Punkt ist, dass beim Kontakt Kleidung-Stuhl Ladungen getrennt werden. Reiben ist sekundär.
Werden die Ladungen getrennt, steigt die Spannung, da die Kapazität und somit auch die Spannung abhängig vom "Plattenabstand" d des Kondensators ist:
U = Q/C(d) = Q*d/(A*c) (c ist die Konstante mit ε0 und εr ≈ 1)

Für ein perfektes Ergebnis sollte man beide Seiten entladen, geht natürlich besonders schlecht bei Primark-Kleidung.

Das wäre also mein zweiter Rat, die Synthetikkleidung im Schrank lassen und es mal mit Baumwolle probieren, insbesondere mit mehr Luftfeuchtigkeit.

BID = 1092049

HauptiSW45

Neu hier



Beiträge: 21

herzlichsten dank für euren bisherigen support.


Zitat :
Wie abgeleitet?
Weil das sollte eigentlich was bringen.


hatte versucht meine statische aufladung über ein kupferblech(3x3cm)neben der tastatur, das mit dem blanken messingteil des thermostats der heizung über kabel verbunden war, abzuleiten. als das nichts wirklich brachte, direkt über PE der steckdose. war auch nicht effektiv.

Luftfeuchtigkeit hatte ich auch erhöht durch aufstellen von wasserbehältern. komme aber selten über 50%. eher nur um 45%.

habe eigentlich im grunde baumwollkleidung am körper. manchmal 80% baumwolle/20% polyester...

ein drahgitter in die sitzfläche/rückenlehne des stuhls einzubauen wäre sicher eine extreme herausforderung ohne den stuhlbezug zu ruinieren.
esd folie hieße direkt drauf sitzen, nehme ich an?
die folie unter die stoff-sitzfläche zu montieren,ginge das auch? (wenn überhaupt machbar).
da hab ich gar keine erfahrung mit der esd-folie.
mit anti-statikschaum genau so wenig. wie ginge das? stoff einfach bespühen und drauf setzen?
huiiii. das einfachste wäre natürlich den Ikeastuhl vom pc zu verbannen. aber der ist für mich auch ergonomisch sowas von optimal...



BID = 1092052

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 36085
Wohnort: Recklinghausen

ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZÄÖÜ

Kannst du rauskopieren bis die neue Tastatur da ist, bevor der nächste wegen deiner Dauerkleinschreibung nicht nur mit dem Zaunpfahl winkt...

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BID = 1092062

HauptiSW45

Neu hier



Beiträge: 21

upps. ist das ernst gemeint bzgl der kleinschreibung?

Da wollte ich selbstredend Niemandem zu nahe treten. Ich hatte in dieser Hinsicht wirklich keine Ahnung, dass hier in diesem Forum ein gewisser Anteil an Deutsch-Philologen zu finden ist...


BID = 1092067

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 36085
Wohnort: Recklinghausen

Ja, natürlich. Die Dauerkleinschreibung gilt in Foren allgemein als unhöflich, Dauergroßschreibung hingegen als schreien. Damit eckst du in viele Foren an, nicht nur hier.




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BID = 1092069

HauptiSW45

Neu hier



Beiträge: 21

Danke für die Aufklärung.
Da bin ich sehr überrascht. Wäre ich nie drauf gekommen, dass das als Unhöflichkeit ausgelegt werden könnte. War auch nie so gemeint...

Nehme ich mir zu Herzen und hoffe als Neuling, ich habe mir nicht Alles verscherzt und darf weiter um Unterstützung bitten...



BID = 1092070

Jornbyte

Moderator



Beiträge: 7101

Meine Frage, hast du es schon mal mit Antistatik-Spray versucht. Sitz und Lehne einsprühen, hält aber nur paar Wochen. Auch die Schuhsohlen nicht vergessen zu behandeln.

_________________
mfg Jornbyte

Es handelt sich bei dem Tipp nicht um eine Rechtsverbindliche Auskunft und
wer Tippfehler findet, kann sie behalten.

BID = 1092071

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
dass schreibtischstühle esd emissionen aussenden können.
Weniger die Stühle sind das Problem, als derjenige, der darauf sitzt.
Generell bilden sich elektrostatische Aufladungen "Reibungselektrizität" vorzugsweise durch Berührung von Materialien, von denen mindestens eines ein sehr guter Isolator ist.
Auf dessen Oberfläche sitzen gewöhnlich einige Ladungsträger, Elektronen oder Ionen, fest, die sich dort wegen der fehlenden Leitfähigkeit nicht bewegen können.

Durch Berührung oder Reibung mit einem anderen Material kann man diese Ladungsträger aber regelrecht abkratzen.
Dadurch bewirkt man eine Ladungstrennung, der eine Gegenstand ist danach positiv und der andere negativ aufgeladen. Es herrscht dazwischen also eine elektrische Spannung.
Diese Spannung ist anfangs noch sehr gering, aber die Abstand zwischen den geladenen Gegenständen ist ja anfangs auch noch sehr gering. Irgendetwas im atomaren Bereich, wenige Nanometer höchstens.
Jetzt kommt die Bewegung ins Spiel, durch die die Ladungsträger voneinander entfernt werden.
Bekanntlich ziehen sich entgegengesetzte Ladungen an. Zwischen den geladenen Gegenständen wirkt also eine anziehende mechanische Kraft, die man überwinden muss, wenn man den Abstand vergrössern will.
Man führt dem System also mechanische Energie zu (Arbeit=Kraft mal Weg), die sich dort als Spannungserhöhung bemerkbar macht, denn die Ladung kann sich wegen der Isolation ja nicht verändern (Arbeit = Ladung mal Spannung).
Diese Spannungserhöhung ist anfangs am höchsten und kann nach wenigen Zentimetern schon etliche tausend Volt betragen, und dann wird es gefährlich für die moderne Elektronik.

Dass diese mechanische Kraft tatsächlich vorhanden ist, hat wohl jeder schon erlebt, der gesehen hat, wie Staub von der mit Hochspannung betriebenen Bildröhre eines älteren Fernsehers angezogen wird, oder beim Öffnen einer frisch gedruckten Zeitung beobachtet hat, wie deren Seiten scheinbar aneinander kleben.
Oft hört man dabei auch ein Knistern, das durch Miniaturblitze hervorgerufen wird, weil die Spannung die Durchschlagsfestigkeit von Luft (ca. 3000V pro Millimeter) überschreitet.

Heute gibt es eine Vielzahl von Kunststoffen, die hervorragend isolieren und deshalb Probleme mit Reibungselektrizität verursachen.
Als die Grundlagen der Elektrizitätslehre geschaffen wurden, hat man Pech, Wachs, Bernstein oder Elfenbein für gute Isolatoren verwendet.
Selbst Glas isoliert nur selten wirklich gut, weil es sich an der Luft mit einer feinen Wasserschicht überzieht.

Wegen dieser ESD-Problematik (Das "D" steht für Discharge, also die (blitzartige) Entladung der hohen Spannung mit entsprechend hohen Impulsströmen) imprägniert man heute manche Kunststoffe, Kunstfasern oder Lacke "antistatisch", meist, indem man dafür sorgt, dass sie etwas Luftfeuchtigkeit anziehen.

Was nun dein Problem angeht, so kommt vor allem dein Fussbodenbelag, deine Schuhsohlen, die Rollen deines Stuhls, sowie und dessen Bezug und deine Oberbekleidung als Quelle der elektrostatischen Energie in Frage.
Denke auch daran, dass die wirklich hohen Spannungen, etliche zehntausend Volt sind durchaus möglich und verusachen unangenehme elektrische Schläge, oft erst durch die weitere Trennung der Ladungen entstehen, z.B. wenn du von dem Stuhl, auf dem du dich aufgeladen hast, aufstehst und weggehst.

Abhilfe schaffen Antistatiksprays (Cockpitspray), die eine Feuchtigkeit anziehende Substanz (Glyzerin?) enthalten und so die guten Isolationseigenschaften verderben.
Bei deinem neuen Stuhl hat wahrscheinlich schon der Hersteller auf ein geeignetes Bezugsmaterial und elektrisch leitfähige Rollen geachtet.

P.S.:

Zitat :
habe ableitungen an den stuhlfuß angebracht, direkt auf PE der steckdose, das pc-gehäuse geerdet, meine eigene statische aufladung abgeleitet.
So etwas macht man tunlichst nicht direkt, weil es durchaus lebensgefährlich sein kann, wenn du, gut geerdet, ein fehlerhaftes elektrisches Gerät anfasst.
Man fügt deshalb einen hochohmigen Schutzwiderstand z.B. 1MOhm in die Erdleitung ein.
Der geringe darüber fliessende Strom ist auch bei 230V noch ungefährlich, reicht andererseits aber völlig aus um elektrostatische erzeugte Aufladungen zügig abzuleiten.
Man sollte darauf achten, dass der Widerstand die etwaig auftretenden 230V auch aushält. Viele der handelsüblichen Widerstände sind nämlich nur für 200V spezifiziert. Dann ist es besser zwei oder drei davon hintereinanderzuschalten, damit man im Ernstfall nicht eine unangenehme Überraschung erlebt.










BID = 1092082

Ltof

Inventar



Beiträge: 9303
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
perl hat am 29 Dez 2021 21:19 geschrieben :


Zitat :
habe ableitungen an den stuhlfuß angebracht, direkt auf PE der steckdose, das pc-gehäuse geerdet, meine eigene statische aufladung abgeleitet.
So etwas macht man tunlichst nicht direkt, weil es durchaus lebensgefährlich sein kann, wenn du, gut geerdet, ein fehlerhaftes elektrisches Gerät anfasst.
Man fügt deshalb einen hochohmigen Schutzwiderstand z.B. 1MOhm in die Erdleitung ein.
Der geringe darüber fliessende Strom ist auch bei 230V noch ungefährlich, reicht andererseits aber völlig aus um elektrostatische erzeugte Aufladungen zügig abzuleiten.

Unabhängig vom Sicherheitsaspekt eine Ergänzung:
Eine harte Entladung direkt auf den PE erzeugt dermaßen kräftige Störfelder, dass Elektronik in der Nähe ge- oder gar zerstört werden kann. Auch deshalb ist der weiche Abbau der statischen Ladung via Widerstand wichtig.

Eine Andere Ursache als ESD kommt für die Effekte in Frage. Netzteile ganz ohne Schutzleiter haben gerne halbe Netzspannung am Ausgang (unbelastet). Beim Zusammenstecken von Monitor und PC oder anderen Komponenten können diese dadurch zerstört werden.

_________________
„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

BID = 1092092

Murray

Inventar



Beiträge: 4730

Ich bezweifele das die beschriebenen Effekte von Aufladungen herrühren.
Eher war da irgendwas mechanisch an den Steckverbindern/Lötstellen nicht in Ordnung


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