Brauche Hilfe bei Spulenberechnung/Spulenbau

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Autor
Brauche Hilfe bei Spulenberechnung/Spulenbau

    







BID = 200688

quink

Gelegenheitsposter



Beiträge: 72


Hallo,
ein etwas ungewöhnliches Thema, aber vielleicht gibts hier den ein oder anderen der Tips/Infos beisteuern kann:

Es geht um eine Spule eines Metalldetektors:
Bild eingefügt

Diese Spule ist von einem VLF Metalldetektor, nicht von einem PI Detektor (VLF Deteltoren können Metall unterscheiden, PI nicht).

Diese Skizze ist von einer Stanadrtspule mit einer Größe von etwa 20x15cm. Da ich nun aber eine Spule von 30x30cm bauen möchte, würde mich interessieren wie man die berechnet.
Wie kann ich die Induktion usw. aus der Skizze berechnen, um rauszubekommen welche Induktion der Detektor braucht ?

Anders gefragt: Müßte ich beim Bau einer größeren Spule, mehr , weniger, oder geleich viele Wicklungen verwenden ?

Was ist mit veränderten Ohmwert bei einer größeren Spule. Ist es wichtig das der Ohmwert gleich bleibt, auch bei einer größeren Spule (was ja bedeuten würde es müßten weniger Wicklungen sein um den Ohmwert zu erhalten) ?

Wer auch nur ansatzweise Tips oder Infos hat bitte posten, Danke

_________________
- alles was man nicht in ASM coden kann muß man löten -

BID = 200732

quink

Gelegenheitsposter



Beiträge: 72

 

  


Also ich hab mal nachgemesen:
zwischen Anschlußpin 1 und 4: 4,9 Ohm
zwischen Anschlußpin 2 und 3: 22,1 Ohm

Dazu Fragen:
Wenn es sich nur um 2 Spulen (einmal 1 und 4, und einmal 2 und 3), wie bekomme ich aus den Ohmwerten raus, wieviele Wicklungen ich brauche ? Also ein Formel mit Spulenwicklungen, Spulenwiderstand, Spulendurchmesser ist gesucht.

Wenn es 3 Spulen sein sollten, wie auf der Skizze oben und man annimmt das eine Spule Pin1 und Pin4 ist:
Das würde bedeuten das 22,1 Ohm der Wert zweier Spulen ist (gebrückt-siehe Skizze). Wie bekomm ich den Wert der einzelnen Spulen raus ?


Laut Hersteller arbeit das Gerät auf einer Fequenz von 7,2kHz (mit 4x 1,5Volt Batterien).
Frage dazu:
Kann man diese Frequenz verändert durch die Anzahl der Spulenzahl, oder Spulenwicklungen ??

_________________
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BID = 200749

Frank B

Gesprächig



Beiträge: 108
Wohnort: Neunkirchen


Hi quink !

Wieso ist dir der Ohmwert so wichtig, normal ist bei Spulen die Induktivität ausschlaggebend ?

In der (Sende)Spule wird normal ein Magnetfeld erzeugt, welches durch Metallische Fremdkörper in der Erde gestört wird, die elektronik der detektors wertet das ergebnis der (Empfangs)Spule dann aus.

(Ähnlich den Induktionsschleifen an Ampeln).

Um eine Spule zu Wickeln langt es nicht allein zu wissen, wie lang der Draht ist, da kommts auf den Spulenkörper an (AL-Wert), Form, Dicke des Drahtes, anzahl der Wicklungen und noch einiges, deshalb werden Spulen eigendlich nicht so gerne selbst hergestellt, aber das mal nur so allgemein.
Wenn du unbedingt ein paar Formel uber Spulen willst kann ich dir gerne geben, aber du wirst garantiert nicht glücklich damit werden.
Nur mal so auf vorschau würd ich dir mal google empfehlen was da so auf dich zukommt.

mfg
Frank



[ Diese Nachricht wurde geändert von: Frank B am 29 Mai 2005 17:52 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Frank B am 29 Mai 2005 18:04 ]

BID = 200754

quink

Gelegenheitsposter



Beiträge: 72


Doch ich hätte gern das was du an Formeln dazu hast.

Die Induktion wird üblicherweise gemessen durch Länge des Drahtes, Windungszahl, Durchmesser.

Da ich aber die Windungszahl nicht habe, nur den Ohmwert der ganzen Spule muß ich ja die Windungszahl berechnen..


Ich habe Werte anderer Spulen, Gießanleitungen zum Spulenbau usw.
Spulenstärke ist ein kleiner möglicher Bereich.
Also alles noch im grünen Bereich ohne unglücklich zu werden

_________________
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BID = 200768

Frank B

Gesprächig



Beiträge: 108
Wohnort: Neunkirchen


Wenn du den Widerstandswert des Drahtes hast kannst Du die länge des Drahtes z.b. schon mit der Formel

R = rho*l/A berechnen
Wobei
rho=spez. Widerstand,
A= der Querschnitt des Drahtes (spez Widerstand bei CU-Draht = 0,0178)
(Bei speziellen Spulendraht weiss ich nicht hab im moment auch keinen)
l=die länge


h = (D-d)/2
N1 = b/d2
z = h/d2
N = N1*z

dm = (D+d)/2
l = phi*dm*N

Wobei h=Wickelhöhe
b=Wickelbreite
D=Aussendurchmesser der Wicklung
d=Innendurchmesser " "
N=Gesamtwindungszahl
N1=Windungzahl je Lage
z=Anzahl der Lagen
d2=Drahtdurchmesser
dm=mittlerer Spulendurchmesser
l=Drahtlänge

Hab noch mehr Formeln aber ich glaub mit der dürftest du am weitesten kommen im moment


mfg
Frank



[ Diese Nachricht wurde geändert von: Frank B am 29 Mai 2005 18:50 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Frank B am 29 Mai 2005 18:52 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Frank B am 29 Mai 2005 18:54 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Frank B am 29 Mai 2005 18:55 ]

BID = 200838

quink

Gelegenheitsposter



Beiträge: 72


Ja Danke, das hilft mir schon weiter.

Noch eine Frage:
Laut Hersteller arbeit das Gerät auf einer Fequenz von 7,2kHz (mit 4x 1,5Volt Batterien).
Frage dazu:
Kann man diese Frequenz verändert durch die Anzahl der Spulenzahl, oder Spulenwicklungen ??


_________________
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BID = 200859

Frank B

Gesprächig



Beiträge: 108
Wohnort: Neunkirchen



Zitat : quink hat am 29 Mai 2005 21:32 geschrieben :

Noch eine Frage:
Laut Hersteller arbeit das Gerät auf einer Fequenz von 7,2kHz (mit 4x 1,5Volt Batterien).
Frage dazu:
Kann man diese Frequenz verändert durch die Anzahl der Spulenzahl, oder Spulenwicklungen ??




Ich kenne die Schaltung nicht, gehe aber mal davon aus das dieses durch Taktgeber in der Schaltung selbst erzeugt werden.

Ehrlich gesagt hab ich immer noch zweifel ob das überhaupt funktionieren kann wie du da ran gehst, würd mich aber freuen, wenn ich davon eine Rückmeldung bekämme.

mfg
Frank


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