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BID = 19460
Mark S. Gerade angekommen
Beiträge: 3
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Hallo,
bin neu hier im Forum und hoffe ihr könnt mir bei meinem Problem helfen.
Es ist so das ich eine 12V Stromquelle (Bleibatterie) hab und gerne 2V davon sozusagen "abzapfen" möchte. Ist wie gesagt Gleichstrom und ich brauch nur 2 V mit möglichst geringer Verbrauchsleistung. Nun da ich keinen schimmer von Elektronik habe, hoffe ich das ihr mir helfen könnt.
Das ganze sollte möglichst kostengünstig sein, platz ist aber genug zu verbauen da.
Ich hoffe also ihr könnt mir helfen und ich hab das net ins Falsche Forum gepostet
mfg
Mark |
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BID = 19464
Richy Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 99 Wohnort: Dortmund
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hast du nicht,
aber du solltest noch schreiben wieviel Strom du brauchst bzw. was du anschließen möchtest, bzw. was du vor hast.
Schönen Gruß Richy |
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BID = 19575
Mark S. Gerade angekommen
Beiträge: 3
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oh ja ganz vergessen, also die Bleibatterie hat 12V und 7A und ich brauch davon wie gesagt 2V und 3A.
Was ich anschliessen möchte ist ein Gerät um Glühkerzen für Modellmotoren zu heizen. Klingt schwer ist es aber eigentlich garnet
gruß
Mark
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BID = 19576
Lötotto Gesprächig
  
Beiträge: 107
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Was du brauchst ist eine Konstantstromquelle, d.h. nicht die Spannung sondern der Strom (3A) muß konstant gehalten werden. Bei der Glühkerze ist das so das sich der Widerstand mit der Temparatur stark ändert. Eine Konstantspannungsquelle geht natürlich auch aber damit zündet der Motor nicht ganz so gut, speziell wenn er mal versoffen ist.
Mit einer Schaltung kann ich leider nicht dienen, habe früher mal sowas gebaut, Schaltung ist aber nicht mehr da.
Gruß Lötotto
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BID = 19577
Bubu83 Schreibmaschine
    
Beiträge: 2824 Wohnort: Allgäu
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Das Einfachste wäre wohl 6 GLEICHE Glühkerzen in REIHE zu schalten. Nachteil: schlechter Wirkungsgrad, da der Strom ja sozusagen "verheizt" wird.
Wie wärs mit einem 2-V-Bleiakku??
Bubu
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BID = 19580
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| | ... 6 GLEICHE Glühkerzen in REIHE... |
Also ich hab noch keinen 6 Zylinder Modellmotor gesehen, bei dem die Zylinderköpfe auch noch voneinander isoliert sind.
Was aber geht:
Einen kleinen Spannungswandler zu machen (ausnahmsweise macht hier mal der beliebte Ringkern Sinn), der die 12V heruntertransformiert. Die Glühkerze ist ja nicht auf Gleichstrom angewiesen.
Ich hab hier noch nen OS-Pet, da könnte/wollte ich das mal ausprobieren, wenn niemand etwas etwas wirklich besseres weiß.
P.S:
Die Begründung von Lötotto für eine Konstantstromquelle ist nicht richtig, trotzdem stimmt die Konsequenz.
Widerstandslegierungen wie die in der Glühkerze haben einen relativ niedrigen Temperaturkoeffienten. Außerdem ist der Tk positiv.
Gemäß P=R*I 2 wäre die Heizleistung einer kalten Kerze dann geringer als bei einer heißen, und das wäre wohl kaum im Sinne des Erfinders.
Wenn die Erfahrung gezeigt hat, daß man mit einer Stromquelle statt einer Spannungsquelle günstiger bedient ist, wird es hauptsächlich an folgenden Punkten liegen:
1) Der Übergangswiderstand der diversen Klemmen ist nicht stabil. Bei einer Konstantstromspeisung interessiert das nicht. Solange nicht irgendwo ein Kurzschluß ist, ist der Strom überall im Stromkreis gleich.
2) Da, wie oben erläutert, der Widerstand des Stromkreises nahezu uninteressant ist, spielt auch die Länge der Anschlußleitungen keine Rolle.
3) Aus dem gleichen Grund wird auch die Temperatur des Heizers von der Länge des Heizdrahtes unabhängig. Lediglich die anderen mechanischen Daten wie Drahtquerschnitt, Windungsdurchmesser, Windungsabstand sind noch relevant.
Am einfachsten erreicht man eine Stabilisierung des Kerzenstroms, wenn man mit einer relativ hohen Spannung anfängt und dann einen Vorwiderstand verwendet.
Die Gefahr dabei ist, daß die Kerze durchbrennt, wenn der Vorwiderstand vergessen oder kurzgeschlosssen wird.
Wenn ich das heute machen sollte, würde ich drei NiCd oder NiMH Babyzellen in Reihe schalten und den Strom mit einem Power MOSFET regeln.
6 Minuten Glühen mit 3A braucht nur 0,3Ah ! Da sollten die Babyzellen für einen ganzen Flugtag locker reichen.
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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 10 Mai 2003 17:46 ]
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BID = 19607
Bubu83 Schreibmaschine
    
Beiträge: 2824 Wohnort: Allgäu
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Wer sagt denn, dass die anderen 5 Glühkerzen eingebaut sein müssen. Sie dienen doch nur zum "Verheizen". Klar, hat nen sauschlechten Wirkungsgrad (16 %)
Gruß
Bubu
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BID = 19609
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
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...Wer sagt denn, dass die anderen 5 Glühkerzen eingebaut sein müssen. Sie dienen doch nur zum "Verheizen"...
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Anschlußkabel aus Platin sind vermutlich billiger.
_________________
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BID = 19617
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Um mal aufs Thema zurück zu kommen:
Wie wäre es z.B. mit einem Schaltnetzteil mit einem LM2576 ?
Das IC ist billig, eine Spule kann man selber wickeln, noch zwei Elkos und einen Poti, um die Spannung einzustellen.
Alles weitere findet man im Datenblatt.
Uploaded file: LM2576.pdf
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BID = 19628
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Benedikt,
ich fürchte Schaltnetzteile sind für einen Gelegenheitsbastler zu schwierig bzw. heimtückisch.
Außerdem wollten wir ja eine Konstantsromquelle haben.
Wenns dazu keine AN gibt, darfst Du die gerne entwickeln.
Ich würde einen analogen Stromregler und NiCd mit Powerfet vorziehen, und den schweren Bleiakku zu Hause lassen.
_________________
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 10 Mai 2003 15:17 ]
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BID = 19636
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Allerdings ist es wohl kaum sinnvoll,
30W zu verheizen, um 6W zu erreichen.
Auf www.national.com, kann man die Ein- und Ausgangsspannung, Ströme usw. eingeben, und man bekommt einen fertigen Schaltplan.
Normale Schaltnetzteile sind schwer zu bauen, aber mit solchen speziellen ICs, dürfte es selbst für einen Anfänger nicht schwierig sein. Wenn man Standartspannungen wie 5V oder 12V benötigt, reichen 1 Spule und 2 Kondensatoren, neben dem IC, um einen stabiliserten Schaltregler zu bauen.
Konstantstrom ist etwas schwieriger. Aber auch das lässt sich mit einem Schaltregler bauen. AN gibt es dafür bestimmt irgendwo.
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BID = 19643
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Ich habe einen Beitrag http://www.forum.electronicwerkstat.....rum=6
von einem gewissen "Benedikt" in Erinnerung, der durchaus Schwierigkeiten mit Wandlern erkennen läßt.
Außerdem braucht man bei 3 NiCds auf dem Längsregler nicht 30W zu verheizen, sondern weniger als 10W.
Wenn die Kabel zur Kerze kurz genug sind, kann man auch mit 2 Zellen auskommen.
Dann erreicht der Längsregler 80% oder mehr Wirkungsgrad.
Das mußt Du mit einem Schaltregler bei so niedriger Ausgangsspannung erst einmal schaffen !
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BID = 19670
Mark S. Gerade angekommen
Beiträge: 3
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also irgendwie ist noch keine lösung gefunden, oder irre ich mich?
Das mit einem 2V Bleiakku ist natürlich eine möglichkeit, aber da ich schon eine 12V Quelle besitze wollte ich nicht noch nen Akku kaufen. Auch wegen des geldes wegen
Und wie ich hier auch mitbekomme scheint das ganze ja wohl komplizierter zu sein als ich es mir dachte, wurde mir auch schon gesagt es würde billiger kommen einfach nen Akku zu kaufen aber das will ich irgendwie nicht.
den 2V Strom benötige ich ja auch nur 2 bis 3 sekunden lang mehr will ich ja garnet.
Ich hab aber auch einmal selber mit meinem begrenzten Elektronik wissen ausgerechnet das da 25W verbrauchsleistung da sein müssten. Zur not mach ich das auch noch, die paar sekunden wird das den Akku nicht leer ziehen hauptsache es findet sich eine einfache Lösung
Und ja mit dem Lötkolben umgehen kann ich, sollte aber möglichst nix SMD oder Platinenlöten sein
Danke aber schonmal für eure Hilfe vielleicht findet sich ja noch was einfaches für mich
gruß
Mark
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BID = 19673
Bubu83 Schreibmaschine
    
Beiträge: 2824 Wohnort: Allgäu
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Hey, da fällt mir ein. Es ist ja ne ohmsche Last. Da könnte man doch sicher was mit Pulsweitenmodulation machen, oder??
Gruß
Bubu
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BID = 19676
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Da zeigt, wie einfach es geht, wenn man das passende IC hat, und nicht alles aus einzelnen Transistoren bauen muss !
Damit läuft der Wandler jetzt einwandfrei, ohne größere Peaks die den Mikrocontroller zum Absturz bringen usw.
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