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| Zumindest habe ich schon öfters von Cathode discharge gelesen, und das in einem Hochvakuum. |
Sicher, aber die Teilchen die aus der Kathode rauskommen sind für gewöhnlich Elektronen.
Diese Emission von Feldelektronen geschieht relativ leicht und dementsprechend wurde das Feldelektronenmikroskop schon früh im 20.Jahrhundert erfunden. Vermutlich hat jedes Gymnasium so ein Demonstrationsobjekt in der Physiksammlung.
Atome und Ionen kannst du, wie gesagt, mit "vernünftigen" Feldstärken nicht aus dem Material herausreissen, denn das würde u.a. bedeuten, daß die elekrostatischen Anziehungskräfte die Zugfestigkeit des Material überschreiten. Eine makroskopische Elektrode würde vorher also abreissen und eine Spitze wird sehr schnell abgetragen werden.
http://www.uni-muenster.de/Physik.M.....e.pdf
Beachte bitte auch, daß es sich bei dem dort erwähnten Ultrahochvakuum um Drücke in der Gegend von 10
-11 Torr handelt und dass dabei immer noch eine Viertelmillion Gasmoleküle pro cm
3 vorhanden sind.
Selbst dieses, schon ziemlich aufwändig zu erzeugende, Vakuum würde also durch ein paar von der Spitze abgelöste Atome sicher nicht verschlechtert.
Ein gutes Hochvakuum in einer Elektronenröhre ist vergleichsweise um den Faktor 1000 schlechter und von den GU50 wollen wir lieber nicht reden. Das sind in Wirklichkeit ja Glimmlampen.
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 7 Aug 2007 13:12 ]