Zitat :
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| Kann man dazu voll-kaschierte Leiterplatten nehmen und diese passend zurechtschneiden und dann über die Übertrager stülpen |
Das ist nicht optimal, weil dann ziemlich viele und große Lötungen erforderlich werden.
Ob Kupfer oder Eisen hängt davon ab, welche Art von Störung du erwartest.
Wenn es nur um elektrische Felder geht, reicht Kupferfolie.
Wenn die Störungen aber von den magnetischen Feldern von Transformatoren, Drosseln, Spannungswandlern o.ä. oder von stromdurchflossenen Leitungen ausgehen, nützt Kupferfolie umso weniger je tiefer die Frequenz ist.
100 kHz wird also ganz gut abgeschirmt, auch für Sprachfrequenzen funktioniert das noch, aber bei 50Hz ist die Abschirmwirkung einer Kupferfolie schon recht bescheiden, da sollte man Weicheisen nehmen. Das gibt es auch als dünne Bänder mit denen man den Trafo umwickelt.
Am besten aber auch am teuersten ist Mu-Metall, auch wenn das bei der mechanischen Bearbeitung (verbiegen) einen Großteil seiner hervorragenden Eigenschaften verliert.
Zweckmäßigerweise wickelst du das Band (Cu oder Fe) mit etwas Überlappung (1,5 Mal) in Richtung der Drahtwicklung um den Übertrager und eine zweite Windung senkrecht dazu.
Bei Kupferfolie musst du die Enden verlöten, damit eine Kurzschlußwindung entsteht.
Möglicherweise kann man auch Störer und Übertrager so ausrichten, dass das magnetische Streufeld des Störers die Wicklung des Übertragers möglichst senkrecht zu deren Achse durchflutet.