U2008B Verständnissprobleme Datenblatt

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U2008B Verständnissprobleme Datenblatt

    










BID = 1096375

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 13045
Wohnort: Tal der Ahnungslosen
 

  


Ich weiß,das Ding ist schon Asbach.
Aber erstens hab ich davon noch 5,und zweitens ist mir ne Anwendung eingefallen,wo ich den gern mal ausprobieren würde.
(nein,nicht meine Bohrmaschine )
Problem ist,my Inselaffisch not so got,und auch mit Deepl Translate bin ich nicht wirklich weitergekommen.
Das der Elko an Pin 1 Verlauf und Zeit des Softstarts bestimmt,soweit bin ich vorgedrungen.
Was aber genau machen die Potis an Pin 6 und zwischen 3 und 5?
Eines muß irgendwie für die "Enddrehzahl" zuständig sein,hab auch irgendwas von Phasenwinkel gelesen.
Ist aber alles leider nicht so meine Kernkompetenz.
Und was macht dann das andere?
Also falls gelegentlich mal einer Zeit und Muße hat mir das kurz zu erklären, wär ich ihm sehr verbunden.





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Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

BID = 1096405

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

In Kürze:
Das Teil läuft i.W. mit gegenüber N, Pin4 negativer Betriebsspannung an Pin5, die von D1 hergestellt und mit C1 geglättet wird.
Dementsprechend haben auch fast alle Signalspannungen, wie der Zündimpuls für den Triac, negative Polarität.
Negative Zündimpulse eignen gut sich für die "snubberless" aka "3-Quadranten" Triacs, die mit positiven Impulsen bei negativer Hauptspannung nicht gezündet werden können.
https://upload.wikimedia.org/wikipe.....s.svg .
Die Berechnung des Vorwiderstandes R1 für die Versorgung ist in Kapitel2.1 beschrieben.

Kapitel2.3
Intern erzeugt sich der U2008B einen (negativ gehenden) Sägezahn, dessen Steilheit durch den über R8 an Pin6 gelieferten Ladestrom und die Kapazität C3 an Pin2 eingestellt werden kann.
Wenn die Sägezahnspannung an Pin2 den durch das Poti P1 an Pin3 vorgegebenen Sollwert erreicht, wird ein Zündimpuls für den Triac ausgelöst.
Das bedeutet:
Je höher die negative Spannung an Pin3 ist, umso später wird der Triac gezündet, und umso geringer ist der Stromflusswinkel (und umso grösser der im Blockschaltbild erwähnte Phasenwinkel).
Der minimale Stromflusswinkel kann über den Ladestrom-Trimmer R8 eingestellt werden.

Der leere "Knödel" oberhalb Pin3 ist so etwas wie ein Addierer, der dem von P1 gelieferten Sollwert einige Korrektursignale überlagert.
Zum Einen ist das die Spannung an Pin1 für den Softstart (Bild1-2) oder die Laststrommessung (Bild1-1 und Kapitel2.7).
Des weiteren kommt dort ein von der Netzspannung an Pin7 abgeleitetes Signal, das Spannungsschwankungen kompensieren soll.
Mittels des Trimmers R10 im Sollwert-Pfad kann man eine Drehzahlstabilisierung trotz unterschiedlicher Lastverhältnisse bewirken.

Kapitel2.4 & 2.5
Der Trigger-Ausgang Pin8 dient auch als Eingang um die Spannung am Gate des Triac zu messen.
Damit kann festgestellt werden, ob der Triggerimpuls erfolgreich war, also Strom durch den Triac fliesst.
Falls das nicht der Fall war, weil z.B. bei induktiven Lasten der Haltestrom nicht erreicht wurde, oder falls der Triac nach der Zündung wieder löscht, was z.B. bei kapazitiven Lasten oder springenden Kohlebürsten passieren kann, schickt der Chip solange weitere Triggerimpulse bis der Triac leitet.

Kapitel2.6
beschäftigt sich damit, wie man die automatische Retriggerung und die Netzspannungskompensation verhindern kann.










BID = 1096469

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 13045
Wohnort: Tal der Ahnungslosen


Zitat :
perl hat am 11 Apr 2022 20:29 geschrieben :

In Kürze:

Danke danke,für mich und meinen Horizont wars erhellend genug!
Die ausführliche Version ist dann wohl auch eher was für Leute ,die wissen was sie tun.
Ich glaube,im Groben hab ichs verstanden.
Zumindest die Softstartfunktion.(an der ich auch am meisten interessiert bin)
Nun kennt der ja noch eine andere.
"Load Current Sensing"
Dazu hätt ich noch paar Fragen:
Wenn ich meinem rudimentärem englisch und dem Translator Glauben schenken darf,dann versucht er hier eine eingestellte Drehzahl konstant zu halten,indem er den Spannungsabfall über R6 mißt und entsprechend nachregelt.
Soweit richtig?
Und der R6 muß so groß/klein sein,das bei korrektem Strom da so ungefähr 250mV abfallen.
(und er natürlich die Verlustleistung vertragen muß)
Auch richtig?
Und als letztes:
Unten rechts der R7 und P1 haben keinen Wert.
In der Softstartversion sind sie mit 220k bzw. 50k angegeben.
Was nimmt man da,oder kann man das übernehmen?







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