1) Das ist einfach nur eine Abzweigung der Kathodenleitung, möglichst nah am Chip, weil in der Hauptleitung durch deren Induktivität bei hoher Stromanstiegsgeschwindigkeit ziemlich grosse (Stör)spannungen induziert werden.
Da diese Störspannung entgegengesetzt zur Triggerspannung entsteht, wird der für schnelles Durchzünden erforderliche hohe Triggerstrom reduziert und dadurch kann der Thyristor im Einschaltmoment überlastet werden. Auch Rückwirkungen bzw. Beschädigungen der Steuerschaltung sind durch den induktiven Spannungsabfall auf der Kathodenleitung möglich.
All diesen Ärger vermeidet man, indem man dafür sorgt, daß der Laststrom nicht durch den Steuerkreis fliesst.
2) Man braucht zum Zünden zwischen Gate und Kathode nur etwa eine Diodenflussspannung, also etwa 0,8V.
Höhere Spannungen ergeben sich bei sehr niedrigen Umgebungstemperaturen und stromstarken Zündimpulsen.
Solch grosse Thyristoren haben aber einen relativ hohen Triggerstrom und wenn du einen entprechenden Strombegrenzungswiderstand in der Gateleitung hast, kann dessen Spannungsabfall eine höhere Steuerspannung erforderlich machen.
Zitat :
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| Meine Vermutung ist ja, dass er mit den 8A unterfordert ist. |
Das glaube ich nicht. Den erforderlichen Mindeststrom, bei dem der Thyristor nach den Zündimpuls garantiert leitend bleibt, findest du im Datenblatt unter I
H.
Falls der Zündimpuls aber zu kurz ist, kann es sein, daß wegen der Induktivität des Motors dieser Wert am Ende des Zündimpulses noch nicht erreicht ist.
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Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
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Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 5 Jun 2007 20:10 ]