Moin,
hab da etwas äusserst seltsames erlebt, mit einer Glühfaden-Siebensegmentanzeige (Numitron) 3015-F.
Normalerweise funktioniert eine Glühlampe doch nach den Prinzipien des Schwarzen Strahlers und der elektrischen Leistungsformel, oder ist da schon der erste Denkfehler? Also eine gegebene Menge Strom und Spannung erhitzen den Faden auf eine gegebene Temperatur, wodurch der dann in der entsprechenden Farbtemperatur strahlt.
So.
Habe hier drei von den Bauelementen. Zwei funktionieren. Ein drittes nicht.
Klarer Fall. Faden durch. Alle? Nein. Fäden intakt, legt man 5V Spannung an, fliesst Sollstrom, sogar etwas mehr, so als ob der Faden nicht heiss würde.
Aber es glüht nicht. Keiner der Fäden glüht.
Also nächster Versuch: Spannung aufdrehen. Langsam fängt es an zu glühen... aber ungleichmässig und schwach. Spannung weiter aufdreh... ein Punkt im Faden wird immer heller und schmilzt dann durch

(verständlicher Effekt eigentlich).
So, nächster Verdacht: Schutzatmosphäre im Teich. Aber warum glühen dann die Fäden gar nicht, statt zu verbrennen? Oder war da mal ein hartes Vakuum drin... aber macht die Konvektion bei Verlust dann SO viel aus?
Oder liegt diesen Anzeigen in Wirklichkeit irgendein chemischer Trick zugrunde?