Es gibt verschiedene Blechformen der Kerne (zB. M, E-I, L-L), für welche es genormte Standardgrößen gibt. Daraus kann man schon die übertragbare Leistung ableiten.
Den entnehmbaren Strom kann man unter Berücksichtigung der maximalen Kernleistung anhand des Drahtquerschnittes berechnen.
Was problematisch und nicht so leicht nachprüfbar sein dürfte, ist die Isolation zwischen Kern und Primär- sowie Sekundärwicklung. Man weiß nicht, ob der Trafo ursprünglich für 220/230Vpri ausgelegt wurde und ob nach Jahrzehnten die Isolationswiderstände noch eingehalten werden. Lackisolationen, Glimmer, Isoliergewebe uä. altern und verschlechtern die Ursprungswerte. Einen Isotester bis 1000 oder 2000V hat man nicht einfach in der Bastelkiste liegen.
Ob der Trafo für unsere Netzspannung ausgelegt ist, könnte man zur Not durch testen auf übermäßige Erwärmung - zunächst im Leerlauf und dann bei steigender Belastung über einen längeren Zeitraum empirisch ermitteln.
ciao Maris
EDIT: Hier gibts einiges anDaten zum vergleichen/nachmessen.
http://www.jogis-roehrenbude.de/Transformator.htm
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Rhodosmaris am 7 Dez 2013 15:42 ]