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Sat-Receiver mit PVR-Funktion |
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clembra Moderator
      
Mitglied seit: 05 Feb 2005 11:37 Beiträge: 3513 Wohnort: Weeze / Niederrhein
| ID = 641837 
Hallo zusammen,
ich bin auf der Suche nach einem DVB-S-Receiver mit USB-Schnittstelle für Aufnahmen. Bei der Fülle an Angeboten blickt man ja kaum noch durch.
Wichtig ist mir, dass Aufnahmen auf einer externen USB-Festplatte landen, man das Gerät während der Aufnahme noch bedienen kann und die Sendung, die gerade aufgenommen wird, zeitversetzt gesehen werden kann oder während einer Aufnahme eine andere bereits aufgenommen Sendung wiedergegeben werden kann. Zudem sollten die Aufnahmen im Standardformat auf der Festplatte liegen, also MPEG2 (ob TS oder PES ist egal)
Nice to have wäre die Übernahme von EPG-Einträgen zu Timern, am liebsten mit Pufferzeit und damit die Speicherung von Filmtiteln.
Ein zweiter Tuner-Eingang, HDMI-Ausgang oder Netzwerkanschluss wird nicht benötigt und würde wohl nur den Preis in die Höhe treiben. Für letztgenannten dachte ich an eine Obergrenze im Bereich 60-80 Euro (zzgl. HDD  ).
Habt ihr bereits Erfahrungen mit Geräten, die etwa der obigen Wunschbeschreibung entsprechen? Könnt ihr irgend einen Hersteller/Modell empfehlen oder auch von einigen abraten?
auf Antworten hoffend grüßt
Clemens
Anm.: Das Gerät ist nicht für mich selbst, ich bleibe beim VDR. Daher bin ich vielleicht etwas verwöhnt
_________________
Reboot oder be root, das ist hier die Frage.
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HansG Redet auch im Schlaf
    
Mitglied seit: 07 Dez 2005 22:12 Beiträge: 1442 Wohnort: Dresden
| ID = 641856
Wenn du gleichzeitig aufnehmen und fernsehen willst, kommst du um ein Zwei-Tuner-Gerät nicht herum.
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clembra Moderator
      
Mitglied seit: 05 Feb 2005 11:37 Beiträge: 3513 Wohnort: Weeze / Niederrhein
| ID = 641897 
Nö, ich möchte ja nicht, dass man gleichzeitig aufnehmen und Live-fernsehen kann, sondern eine vorherige Aufzeichnung. Der eine vorhandene Tuner wird dann zum Aufzeichnen benutzt und um einen vorhandenen Film von Platte wiederzugeben braucht es doch keinen eigenen Tuner.
Oder ist das auch so eine Sonderfunktion am VDR, die kein "Hardware-Receiver" besitzt? Das wäre traurig.
_________________
Reboot oder be root, das ist hier die Frage.
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Murray Redet auch im Schlaf
    
Mitglied seit: 02 Jun 2005 08:27 Beiträge: 1811
| ID = 641905
Doch, richtige Receiver mit eingebauter Festplatte können das.
Aber ich denke über USB wird es mit der Datenrate dafür zu knapp.
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Rial Elektronikforum-süchtig
     
Mitglied seit: 05 Feb 2005 21:50 Beiträge: 3476 Wohnort: Grossraum Hannover
| ID = 641957
Es wäre möglich,daß ich heute morgen etwas im aktuellen Real-Prospekt gesehen habe  War einer von Comag...
_________________
Früh aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung !
Alle Tips ohne Gewähr und auf eigene Gefahr !!!
Vorschriften sind zu beachten !!!
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Bartholomew Elektronikforum-süchtig
     
Mitglied seit: 16 Jul 2004 13:03 Beiträge: 3655
| ID = 642000
Mein langsamer Läppi schafft 15MB/s über den USB-Port, DVB-S wird derzeit mit max. ca. 7,5MB/s gestreamt. Könnte also passen.
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clembra Moderator
      
Mitglied seit: 05 Feb 2005 11:37 Beiträge: 3513 Wohnort: Weeze / Niederrhein
| ID = 642009 
USB1.1 wird knapp, aber bei USB2.0 sind zwei DVB-Streams kein Problem.
Aktuell ist ein Receiver mit int. Festplatte von Radix vorhanden, bei dem man während einer Aufnahme aber rein gar nichts mehr machen kann, außer selbiger evtl. abbrechen.
Beim Durchstöbern einiger Artikel ist mir der Faval Mercury SP 150 aufgefallen. Hat jemand Erfahrung mit dem Hersteller oder gar dem Gerät?
Mein Hauptproblem bzgl. der integrierten Festplatte liegt darin, dass ich die Filme gerne aus dem Gerät herausbekommen möchte. Wenn die HDD eingebaut ist benötigt man dazu eigentlich immer entweder einen Netzwerkanschluss oder ein Gerät mit DVD-Brenner. Beides sind leider keine Optionen, den Preis nannte ich ja bereits.
@Bartho
Mb = Megabit meist du wohl. Bei rund 2GB/h liege ich bei mir um die 0,5MB/s. Das wird den max. 7,5Mb/s entsprechen.
_________________
Reboot oder be root, das ist hier die Frage.
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Bartholomew Elektronikforum-süchtig
     
Mitglied seit: 16 Jul 2004 13:03 Beiträge: 3655
| ID = 642043
Tatsächlich, das zweite "B" ist mir zu groß geraten.
Mit USB 2.0 also alles kein Problem
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Ronnie1958 Quasselstrippe
   
Mitglied seit: 14 Sep 2007 15:58 Beiträge: 388 Wohnort: Taunusstein
| ID = 642139
Tach zusammen,
wir haben seit einem viertel Jahr den Trekstor Neptune, an den eine hundsnormale Iomega-Festplatte mit 500 GB angeschlossen ist. Wir sind mit dieser Kombination sehr zufrieden, die Bedienung des Receivers ist sehr einfach und er ist verdammt schnell beim Senderwechsel. Vor zwei Wochen habe ich für das Netzteil der FP eine Zwischensteckdose mit Schalter besorgt, um die Fummelei hinter unserem Rack zu beenden. Es empfiehlt sich auch, ein weiteres USB-Kabel parat zu haben, um das beigefügte hinten im Receiver belassen zu können, falls die FP mal zum Computer gebracht wird.
Time-Shift beherrscht er, also das zeitversetzte Ansehen bei gleichzeitigem weiteren Aufnehmen, aber gleichzeitig aufnehmen und etwas Anderes wiedergeben nicht - zumindest ist davon in der Anleitung keine Rede. Ich habe es aber noch nicht ausprobiert und eventuell kommt ein Software-Update, das das mitbringt. Ich würde sagen, dass diese Funktion echten Festplattenrekordern vorbehalten ist.
Nachdem ich mich ins Thema eingelesen habe, zeichnen FP-Rekorder offenbar alle im Dateiformat xyz.TRP auf, das neben der eigentlichen Aufnahme auch alle EPG-Daten und eigene Manipulationen wie Lesezeichen speichert. Zum Bearbeiten und Umwandeln von TRP in andere Formate, computergängige oder IFO zum DVD brennen, gibt es Freeware im Web. Die Festplatte muss übrigens mit FAT32 formatiert sein, NTFS beherrscht imho kein Rekorder. Da FAT32 maximal 4 GB Dateigröße zulässt, werden die Aufnahmen in Happen zu 2 GB aufgeteilt.
Zwei Nachteile hat zumindest unsere Gerätekombination jedoch. Wenn man Aufnahmen über mehrere Tage programmiert, muss die Festplatte ununterbrochen brummen, während echte FP-Rekorder ihre im Standby abschalten. Die Nachbearbeitung von Aufnahmen, zum Beispiel das Löschen des Zeitzuschlags am Ende der Aufnahme, erfordert Geduld, weil er sich ordentlich Zeit nimmt, um die Aufnahme neu zu speichern. Beim Verschieben von Aufnahmen in Unterordner kann man auch Bier holen fahren. Das macht man besser am PC.
Mein Fazit ist: Für gelegentliche Aufnahmen, wie wir sie vornehmen, ist es eine gute Alternative. Wer viel und vor Allem weit im Voraus programmieren will, sollte einen FP-Rekorder oder eine Receiver-Rekorder-Kombination wählen. Das Gerät sollte eine USB-Schnittstelle haben, damit man Aufnahmen zum Computer bringen kann, und sei es per 16 GB-Stick.
 Ronnie
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clembra Moderator
      
Mitglied seit: 05 Feb 2005 11:37 Beiträge: 3513 Wohnort: Weeze / Niederrhein
| ID = 642156 
Erstmal danke für die Antworten, besonders Ronnie für den ausführlichen Bericht
Der Wunsch, während einer Aufzeichnung eine andere zu sehen, wird wohl nur von der höheren preislichen Liga erfüllt. Darauf werden wir dann wohl doch verzichten müssen. Das sehen der gleichen Aufnahme zeitversetzt ist ja doch möglich, das müsste reichen.
Eine interne Festplatte möchte ich eigentlich schon aus dem Grund nicht, da diese meist relativ teuer (Euro/GB) sind und man für den Transport auf ein anderes Gerät stehts zeitaufwändig umkopieren muss. Zudem sind die Upgrade-Chancen gleich null.
Besonders weit im Voraus geplant wird eigentlich nicht, bei der Aufnahme von Mehrteilern kann es aber durchaus schonmal vorkommen, dass ein Film schon 1 Woche vorher geplant wird. Wenn die Platte dann 1 Woche untätig Strom verbraucht wäre das doch unschön.
Das Datenformat ist mir auch recht wichtig, damit man den Film ohne umkodieren oder remuxxen auch auf anderen Geräten sehen kann.
Wenn die Zeit gekommen ist, was wohl noch ein paar Wochen bis Monate dauern dürfte, werde ich mich wieder melden. Wenn jemand noch andere Erfahrungen oder Empfehlungen hat, nur raus damit
Es dankt,
Clemens
_________________
Reboot oder be root, das ist hier die Frage.
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Bartholomew Elektronikforum-süchtig
     
Mitglied seit: 16 Jul 2004 13:03 Beiträge: 3655
| ID = 642228
Zitat :
| | Wenn die Platte dann 1 Woche untätig Strom verbraucht wäre das doch unschön. |
Gehen die Dinger denn nicht von selbst in Standby und wachen rechtzeitig wieder auf?
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Murray Redet auch im Schlaf
    
Mitglied seit: 02 Jun 2005 08:27 Beiträge: 1811
| ID = 642244
Meinst du jetzt das Ding HDD oder den Receiver?
Die HDD machst das nicht selbständig
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hajos118 Redet auch im Schlaf
    
Mitglied seit: 17 Sep 2004 15:36 Beiträge: 1663 Wohnort: Untermaiselstein
| ID = 642247
Habe mal aus'm WWW einen Yamakawa 655 gekauft.
Bin noch recht zufrieden damit - hat aber durchwachsene Kritiken im Netz bekommen.
Support ist nicht mehr zu erhalten... letzte Firmware (die downloadbar war) installiert - läuft stabil.
Evtl. noch irgendwo als Gebrauchtgerät erhälltlich?
HD ist wechselbar - war mein Kaufargument.
_________________
woher soll ich wissen was ich denke bevor ich lese was ich schreib'?
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Bartholomew Elektronikforum-süchtig
     
Mitglied seit: 16 Jul 2004 13:03 Beiträge: 3655
| ID = 642280
Zitat :
| | Meinst du jetzt das Ding HDD oder den Receiver? |
Den Receiver.
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Ronnie1958 Quasselstrippe
   
Mitglied seit: 14 Sep 2007 15:58 Beiträge: 388 Wohnort: Taunusstein
| ID = 642289
Zum Problem der ständig laufenden Festplatte.
Ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt. Es wäre mir nicht ganz geheuer, wenn ich ein paar Tage nicht zu Hause bin und die Festplatte läuft, weil ich einen einzigen Film aufnehmen will. Bei unserem Receiver verhält es sich so, dass ich Aufnahmen programmieren kann, ohne dass die Festplatte angeschlossen ist. Erst wenn die Aufnahme gestartet werden soll, muss die Festplatte laufen. Die Lösung wäre eine Wochen-Zeitschaltuhr, mit der ich die Festplatte mit entsprechenden Zeitpuffern vorher und nachher laufen lassen könnte.
Es gibt eben Dinge, bei denen bei mir der Kontrollfreak zum Vorschein kommt  und habe dabei die Lebensdauer der Platte im Auge, obwohl die Sorge wohl unbegründet ist. Meine älteste Platte mit 15 GB läuft seit 2000 anstandslos - wahrscheinlich auch, weil ich die ganze Stromsparka**e deaktiviert habe.
Externe Festplatten, die vom Computer via USB mit Strom versorgt werden, gehen natürlich aus, wenn der Computer abgeschaltet wird. Festplatten mit eigenem Netzteil müssen dagegen extra ausgeschaltet werden. Ich bin auch nach heftigem googeln auf nichts gestoßen, womit man eine Festplatte per USB in einen Ruhemodus versetzen und sie wieder wecken könnte.
Das Datenformat.
Es ist leider so, dass die Welten sicher noch Jahre brauchen, um sich auf etwas Einheitliches zu einigen. VOB, AVI, DivX, Flash und TRP werden halt je nach Umfeld favorisiert. MPEG ist übrigens kein Dateiformat, sondern ein Kompressionsverfahren. Das ist zum Beispiel die einzige Gemeinsamkeit von VOB bei DVDs und TRP bei Festplatten. Man kommt also ums Konvertieren nicht herum, will man Aufnahmen auf verschiedenen Datenträgern oder Systemen zum Laufen bringen.
Ronnie
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