| Autor |
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Wie wirkt sich der Bruch im Läufer eines Kondensatormotors aus? |
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powersupply Redet auch im Schlaf
    
Mitglied seit: 12 Apr 2004 04:55 Beiträge: 1015 Wohnort: Schwobaländle
| ID = 631752
Hallo Zusammen
Hab ein kleines Problem welches ich mir gerne von Euch bestätigen lassen möchte.
Ich habe einen Hochdruckreiniger dessen Drehzahl bei Nennlast über Gebühr abfällt.
Das Gerät hat eine Nennabgabeleistung von 2,4KW bei 1400U/min.
Die Kondensatorkapazität ist in Ordnung(67 anstelle 70µF).
Wenn ich die Kapa auf 100µF erhöhe stimmt die Drehzahl und die daraus resultierende Fördemenge. Der Strom ist aber komischerweise trotz geringerer Drehzahl entsprechend der dann geringeren Fördermenge und des geringeren Druckes niedriger.
Das einzige Merkmal welches mir auffällt ist dass der Motor im Leerlauf nicht gleichmäßig rund läuft sondern etwas "schüttelt". Unter Last fällt das nicht mehr wirklich auf.
Die Alternative zu meiner Deutung ist wohl eine defekte Wicklung.
Gruß powersupply
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perl Ehrenmitglied
       
Mitglied seit: 16 Aug 2002 Beiträge: 11110,1 Wohnort: Bonn
| ID = 631762
Zitat :
| | Die Kondensatorkapazität ist in Ordnung(67 anstelle 70µF). |
Wie hast du denn das gemessen? Zur Kapazitätsmessung mit Multimeter hätte ich nicht viel Vertrauen.
Um zu erfahren, ob diese Kapazität wirklich noch nutzbar ist, solltest du ihn mal über ein Amperemeter direkt ans Netz anschliessen.
Dann sollten 230 * 314 * 70 *10 -6 = 5A fliessen.
P.S.:
Nach einer solchen Messung den Kondensator unbedingt entladen!!!!!
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 4 Sep 2009 11:46 ]
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GeorgS Elektronikforum-süchtig
     
Mitglied seit: 07 Sep 2006 12:44 Beiträge: 4867 Wohnort: Landau in der Pfalz
| ID = 631765
Und was ist im Läufer gebrochen?
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Sokrates, der alte Greis, sagte einst in tiefen Sorgen:
Ach, wieviel ist noch verborgen, was man immer noch nicht weiß!
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powersupply Redet auch im Schlaf
    
Mitglied seit: 12 Apr 2004 04:55 Beiträge: 1015 Wohnort: Schwobaländle
| ID = 631835
Zitat :
GeorgS hat am 4 Sep 2009 11:52 geschrieben :
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Und was ist im Läufer gebrochen?
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Dar Läufer eines Kurzschlußlaüfermotors besteht aus einem Blechpaket welches von Aluminiumstäben durchzogen ist die wiederum am Ende jeweils alle miteinander verbunden sind. Wikipedia
In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass einer der Aluminiumstäbe, warum auch immer bricht.
Wenn ich mirs so Recht überlege kann auch die Unterbrechung einer Wicklung für einen unrunden Lauf verantwortlich sein. Ich hoffe aber, dass es der Läufer ist da dieser wesentlich billiger kommt.
@ Perl
Danke für den Tip.
powersupply
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GeorgS Elektronikforum-süchtig
     
Mitglied seit: 07 Sep 2006 12:44 Beiträge: 4867 Wohnort: Landau in der Pfalz
| ID = 631836
Zitat :
| | Dar Läufer eines Kurzschlußlaüfermotors besteht aus einem Blechpaket welches von Aluminiumstäben durchzogen ist die wiederum am Ende jeweils alle miteinander verbunden sind. |
Ach was!
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Sokrates, der alte Greis, sagte einst in tiefen Sorgen:
Ach, wieviel ist noch verborgen, was man immer noch nicht weiß!
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Gilb Moderator
      
Mitglied seit: 16 Mai 2005 10:04 Beiträge: 15034 Wohnort: Gardine (Gardinenhof)
| ID = 631837
Dann sind die Alustäbe ja kurzgeschlossen?  Daher der Name!
scnr
der Gilb
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perl Ehrenmitglied
       
Mitglied seit: 16 Aug 2002 Beiträge: 11110,1 Wohnort: Bonn
| ID = 631845
Muss nicht Alu sein. Ich kenne auch solche Käfigläufer, bei denen Kupferstäbe in stirn- und rückseitigen Kupferringen verlötet sind.
Zitat :
| @ Perl
Danke für den Tip. |
Erschrick nicht, wenn das beim Einschalten ziemlich kracht!
Alternativ kannst du auch aus Strom- und Spannungsmessungen am Kondensator im Betrieb den Scheinwiderstand (Sollwert 45,5 Ohm) bestimmen.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 4 Sep 2009 17:25 ]
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Dreheisen Quasselstrippe
   
Mitglied seit: 05 Mai 2006 15:17 Beiträge: 418 Wohnort: Rheinhessen
| ID = 631849
Hallo powersupply,
das Drehfeld eines Einphasenasynchronmotors mit Hilfskondensator ist bauartbedingt schon elliptisch. Bei Bruch eines Stabes wird sich das Drehfeld noch weiter von einem kreisförmigen entfernen.
(Es eiert)
Der Hauptpfad ist induktiv, der Hilfspfad je nach Kondensatorgröße induktiv oder kapazitiv.
Der gemessene Strom ist vermutlich der Scheinstrom oder?
Gruß Dreheisen
_________________
Techniker/Management < 3/1 => Ein Land fährt an die Wand!!!
Es handelt sich bei obenstehendem um wohlgemeinte, private Tipps welche jedoch jegliche Haftung ausschliessen.
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powersupply Redet auch im Schlaf
    
Mitglied seit: 12 Apr 2004 04:55 Beiträge: 1015 Wohnort: Schwobaländle
| ID = 631860
Dass es beim Anschliessen von Kondensatoren mal eben bratzeln kann ist mir bekannt.
Hab als Jugendlicher genug mit dem Zeugs experimentiert...
Die Messung führe ich heute aber nur noch mit dem Regeltrenntrafo durch.
Und der hat einen zweipoligen Schalter zum zuschalten der Last.
Noch ne Frage zu meinem Verständnis für die Berechnung des Stromes:
70*10 -6 ist die Kapazität in µF.
230 steht für die Spannung
und die 314  sieht wie Pi. Das aber würde sich normalerweise als 3,14 definieren
Meine Ausbildung ist halt schon sehr lange her und ich habe die Sachen seither nicht mehr gebraucht...
Zitat :
| | Der gemessene Strom ist vermutlich der Scheinstrom oder? |
Aktuell hab ich vorhin an einem 30µF Kondensator 2,19A gemessen.
Gruß powersupply
[ Diese Nachricht wurde geändert von: powersupply am 4 Sep 2009 18:59 ]
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perl Ehrenmitglied
       
Mitglied seit: 16 Aug 2002 Beiträge: 11110,1 Wohnort: Bonn
| ID = 631886
Zitat :
| | die 314 sieht wie Pi. Das aber würde sich normalerweise als 3,14 definieren |
Ist 2 * 50Hz * pi.
Oder nochmal zerpflückt:
I = U / R = U / (1/(omega*C)) = U / (1/(2*pi*f*C)) = U*2*pi*f*C
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 4 Sep 2009 20:28 ]
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powersupply Redet auch im Schlaf
    
Mitglied seit: 12 Apr 2004 04:55 Beiträge: 1015 Wohnort: Schwobaländle
| ID = 631916
An die Kreisfrequenz  hatte ich schon gedacht --> 2* Pi* f
Kam nur nicht auf den Gedanke mal Zahlen einzusetzen
Sorry für die Frage
powersupply
[ Diese Nachricht wurde geändert von: powersupply am 4 Sep 2009 21:52 ]
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GeorgS Elektronikforum-süchtig
     
Mitglied seit: 07 Sep 2006 12:44 Beiträge: 4867 Wohnort: Landau in der Pfalz
| ID = 631919
Zitat :
| | 70*10-6 ist die Kapazität in µF. |
70 * 10-6 ist die Kapazität in Farad!
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Sokrates, der alte Greis, sagte einst in tiefen Sorgen:
Ach, wieviel ist noch verborgen, was man immer noch nicht weiß!
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powersupply Redet auch im Schlaf
    
Mitglied seit: 12 Apr 2004 04:55 Beiträge: 1015 Wohnort: Schwobaländle
| ID = 631923
Zitat :
GeorgS hat am 4 Sep 2009 22:03 geschrieben :
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Zitat :
| | 70*10-6 ist die Kapazität in µF. |
70 * 10-6 ist die Kapazität in Farad!
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Hast ja Recht!
Und zum Glück verstanden was ich meinte
powersupply
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powersupply Redet auch im Schlaf
    
Mitglied seit: 12 Apr 2004 04:55 Beiträge: 1015 Wohnort: Schwobaländle
| ID = 632052
Sodele
Die Kondensatoren sind alle in Ordnung und haben jeweils 30µF.
Nur sollte für die korrekte Leistung eines Elektromotors dieser auch sauber rundlaufen und nicht wegen einem eingelaufenen Lagersitz der Läufer am Stator streifen
Damit ist natürlich auch klar warum das Ding so schüttelt
powersupply
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Gilb Moderator
      
Mitglied seit: 16 Mai 2005 10:04 Beiträge: 15034 Wohnort: Gardine (Gardinenhof)
| ID = 632138
Gibt es für solche Fälle nicht etwas von "Loctite", mit dem man das
fehlende Material der Welle wieder auffüllen kann, damit das Rillen-
kugellager wieder fest sitzt?
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