Nein, verstehe ich nicht.
Aber auf jeden Fall hast du deine Daten wieder. Das ist schonmal was!
Man hätte es von Vorn ordentlich machen sollen:
1. Alle Daten sichern!
2. Alle Partitionen löschen
3. Neue Partitionstabelle anlegen; diese sollte durchdacht sein:
* Windows-System bekommt eine Partition
* Linux bekommt eine Systempartition
* Swap muss angelegt werden
* home-Verzeichnis muss angelegt werden, schön wäre natürlich, wenn man hier ein Dateisystem wählen könnte, was auch unter Windows les- und schreibbar wäre. FAT geht als home-Verzeichnis nicht und ist auch nicht empfehlenswert!
* Große Partition mit gemeinsamen Dateien (z.B. Musik, Videos, bedingt Dokumente etc.) mit FAT einrichten, da können Windows und Linux gleichermaßen drauf schreiben und lesen
Das macht zusammen schon mal 5 Partitionen. Die Größe jeder einzelnen Partition ist abhängig von ihrer Verwendung. Im Nachhinein, so wie in diesem Fall, ist das nicht optimal. Man könnte sich ja Sektoren abschießen...
Dann muss, wenn man sich nicht viel Arbeit machen will, die Reihenfolge der Systeme festgelegt werden: Erstmal die Partionen anlegen, nicht formatieren. In die ausgesuchte Windows spielen, die FAT-Partition kann danach schon formatiert werden.
Danach wird Linux aufgesetzt, dabei werden dann die drei restlichen Partitionen formatiert.
Anschließend grub so konfigurieren, wie man es gerne hätte, z.B. Farbeinstellungen, Timeouts etc. Grub erkennt bei dieser Reihenfolge auch, dass ein Redmondsystem installiert ist und kann dessen Urlader aufrufen, und zwar ohne, dass er ihn kaputtmacht

.
So habe ich schon viele Systeme aufgesetzt, ohne dass es jemals zu Problemen kam. Zusätzlich kann man auch von Linux auf die Windowssystempartition zugreifen, aber das sollte eine Ausnahme bleiben, nicht die Regel.
_________________
"Die glittigen Tobs
Drehn und wibbeln in der Walle."
- Sir A. Eddington -