Steckdosen überprüfen

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Autor
Steckdosen überprüfen

    










BID = 1027727

treborat

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Hallo,

Ich versuche mir gerade ein möglichst Bedienungsfreundliches "Messgerät" zu entwickeln


Meine Idee:

ein umgebauter Schuko-Stecker, bzw. ein selbst 3D-gedrucktes Modell welches L-N (Netzspannung) testet, N - PE vertauscht, und ob der Schutzleiter vorhanden ist. Dies alles soll mittels nur EINER einzigen Glimmlampe/Led angezeigt werden.



Mein Ansatz:

*Netzspannung: mit einer normalen Glimmlampe / Led anzeigen

*N - PE vertauscht: Widerstand zwischen L und N schalten

*PE überprüfen: beide Schutzleiterkontakte unabhängig von einander


Mein Lösungsansatz:

erstmal zum Gehäuse,
entweder bei einem originalen Schukostecker den Schutzleiterkontakt mittig unterbrechen und eine Glimmlampe in der Zugentlastung befestigen, damit sie dort raussteht, wo normalerweise das Kabel herausgeführt wird.
leider ist diese Option sehr im Platz beschränkt

oder ein selbst ausgedrucktes 3D-Modell, welches ich mit den Metallischen Komponenten eines Originalen Steckers bestücken würde - hier wäre dann der Platz für Elektronik anpassbar.


das Innenleben:

L-N testen ganz Simpel mittels Glimmlampe/Led

N-PE vertauscht mittels Widerstand zwischen L-N damit im vertauschten Fall sofort der FI abschaltet - standartmäßig >30mA

---- Bis hierher Leuchtet die "Lampe" wenn L-N vorhanden und N nicht mit PE vertauscht ----


Schutzkontakte sind da schon etwas schwieriger, mein Gedanke war ursprünglich, ein kleines Relais zwischen PE und L mit einem Schließerkontakt vor die Kontrollleuchte zu schalten - in diesem Fall eben zwei in Reihe, welche Schutzleiter oben / unten "testen" aber einen so geringen Spulenstrom aufnehmen, damit der FI NICHT auslöst.
Somit leuchtet die LED nur wenn L, N und beide PE vorhanden sind


mein Problem:

leider ist die Schaltung so wie ichs mir gedacht hab nicht verpolungssicher - es muss zwingend L auf L und N auf N gesteckt werden, da ansonsten die zwei Relais zum überprüfen des Schutzleiters zwischen PE und N nicht durchschalten würden.

einerseits könnte man somit gleich überprüfen ob die "Phase" überall gleich angeschlossen ist, allerdings möchte ich dass es dem Stecker egal ist wo L und N angeschlossen ist (verpolungssicher)

Wie könnte ich dies nun Lösen?
ich könnte ganz simpel eine zweite Glimmlampe verwenden, und die gleiche Schaltung über den 2ten Kontakt des Steckers führen, was ich aber nicht möchte.


weiters habe ich das Problem dass das Ganze Projekt ja so klein und kompakt als möglich werden soll, und ich finde dazu keine passenden Relais mit 230VAC Spulenspannung.



Hoffendlich kann mir hier jemand bei der Lösung helfen.


lg
Robert

BID = 1027728

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 10921
Wohnort: Cottbus


Zitat :
versuche mir gerade ein möglichst Bedienungsfreundliches "Messgerät" zu entwickeln

Du meinst so eins, was?

https://www.testboy.de/produkte/ste.....i_3a/

Tja, da es schon eins gibt, braucht es nicht zwingend eine Neuentwicklung.


Ein richtiges Prüfgerät ist dieses Teil jedenfalls nich.



_________________
Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Offroad GTI am  6 Okt 2017 19:11 ]

 

  






BID = 1027731

treborat

Aus Forum ausgetreten

Solche Stecker kenne ich leider zur genüge, allerdings hat keiner direkt die Funktion N - PE vertauscht zu prüfen, ausser mittels der "FI - Testfunktion" wo ich dann permanent zum Sicherungskasten muss

getrennter Schutzleiter-test sowieso nicht

und weiters gefällt mir dabei nicht, dass 3 LED`s inkl. "Fehlercode" drauf sind.


mein Teststecker soll nur eine einzige LED haben um Fehler durch Ermüdung auszuschließen.
Wenn ich mal annehme, dass ich zb. 30 Wohnungen "schnell" durchtesten möchte und in jeder wohnung sind ca. 20 - 40 Steckdosen verbaut sehe ich irgendwann nicht mehr welche LED leuchtet, sondern grad mal ob der Stecker leuchtet oder nicht.


Primär möchte ich das Gerät dann in Wohnanlagen einsetzen um eine "Vorab - Überprüfung" durchzuführen.
Sprich ich gebe den Stecker dann auf die Baustelle damit der Monteur vor Ort sich selbst schnell und unkompliziert überprüfen kann und wenn ich dann anschließend den E-Check durchführe somit wesentlich weniger Mängel habe.

BID = 1027733

BlackLight

Inventar

Beiträge: 3686


Zitat : treborat hat am  6 Okt 2017 18:59 geschrieben :
*N - PE vertauscht:
Wie testet man das bzw. wie willst du das denn im 400V/3*230V-TN-C-S testen? Ohne FI sind N und PE doch gleichwertig und über 15-30 mA willst du ja nicht gehen.

Edit:
Die Farbe der Elektronen auswerten gilt nicht als Antwort.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: BlackLight am  6 Okt 2017 20:08 ]

BID = 1027734

treborat

Aus Forum ausgetreten

N - PE vertauscht ist ja sowieso nur im TN-C-S Netz möglich - so wie du sagst, ohne FI ist es ja theoretisch dann "egal" wenn PE und N vertauscht ist.


testen will ich Ausschließlich Schuko-Steckdosen und da mit der Variante, dass ich einen Verbraucher (Widerstand) zwischen die Kontakte L und N schalte wo mindestens 30mA (bei verbautem 30mA FI) fließen.
Der gesammte Stromverbrauch des "Testgeräts" ist egal, er darf nur keinen höheren Fehlerstrom (L - PE) als 15mA (unterer Grenzwert des 30mA FI) beim überprüfen der beiden Schutzleiterkontakte erzeugen.


Angenommen mal ich nehm dafür eine Glühbirne die ich an einen schuko-stecker klemme. Es gibt 3 Möglichkeiten die passieren können:

Glühbirne Leuchtet - L/N richtig angeschlossen
Glühbirne Leuchtet nicht - Keine Netzspannung vorhanden
Glühbirne leuchtet nicht & FI löst aus - N/PE vertauscht

BID = 1027754

elo22

Schreibmaschine

Beiträge: 1324
Wohnort: Euskirchen
Zur Homepage von elo22


Zitat :
treborat hat am  6 Okt 2017 20:42 geschrieben :

testen will ich Ausschließlich Schuko-Steckdosen und da mit der Variante, dass ich einen Verbraucher (Widerstand) zwischen die Kontakte L und N schalte wo mindestens 30mA (bei verbautem 30mA FI) fließen.


Dem RCD ist es egal was da fliesst.


Zitat :

Angenommen mal ich nehm dafür eine Glühbirne die ich an einen schuko-stecker klemme. Es gibt 3 Möglichkeiten die passieren können:

Birnen glühen nicht, die werden gegessen oder getrunken.


Lutz

BID = 1027755

Surfer

Schreibmaschine



Beiträge: 2928

Welchen Zweck möchtest du damit erfüllen ? Möchtest du der Held werden , der alle Wohneinheiten schnellstmöglich prüft ohne rechtliche Grundlagen ?

kopfschüttelnd Surf

BID = 1027756

treborat

Aus Forum ausgetreten


Zitat :


Zitat :
treborat hat am 6 Okt 2017 20:42 geschrieben :

testen will ich Ausschließlich Schuko-Steckdosen und da mit der Variante, dass ich einen Verbraucher (Widerstand) zwischen die Kontakte L und N schalte wo mindestens 30mA (bei verbautem 30mA FI) fließen.


Dem RCD ist es nur egal wie viel Strom fließt, solang N und PE richtig angeschlossen sind.
Sollte aber N und PE verkehrt angeschlossen sein ist der Widerstand dann zwischen L und PE angeschlossen und somit ist es ihm nicht mehr egal - deswegen sollten über den Widerstand auch mind. 30mA fließen.



Zitat :

Welchen Zweck möchtest du damit erfüllen ? Möchtest du der Held werden , der alle Wohneinheiten schnellstmöglich prüft ohne rechtliche Grundlagen ?


nein, ich will damit weder ein Held werden oder sonstwas.
Es werden auch keine Wohnanlagen ohne rechtliche Grundlage geprüft oder sonst was gebastelt, es geht rein darum vorab Mängel zu eleminieren um beim E-Check dann weniger zu haben.



Es soll absolut kein Messgerät werden um danach zu sagen es ist alles OK !
Es soll ein schnelltest sein um vorab zumindestens grobe Fehler aufzuzeigen. - Selbstverständlich ersetzt es NICHT die ZS / ZI und deltaU Messung

BID = 1027761

BlackLight

Inventar

Beiträge: 3686


Zitat : treborat hat am  6 Okt 2017 20:42 geschrieben :

N - PE vertauscht ist ja sowieso nur im TN-C-S Netz möglich
Warum? Im TT ist es auch möglich, im TN-C bzw. TN-S ebenso.


Zitat :
Es gibt 3 Möglichkeiten die passieren können:

Glühbirne Leuchtet - L/N richtig angeschlossen
[...]
Falsch. Du hat vor einen "Negativtest" durchzuführen ohne den entsprechenden "Positivtest" durchzuführen.
Wenn die Lampe einer Leuchte leuchtet ist L/N richtig nicht die einzige Lösung: Das kann nämlich auch ein L/PE sein, wenn kein FI da ist, der FI defekt ist oder ein Held einen RCD mit 0,3 A oder 1 A eingebaut hat bzw. bei der Umstellung von TT auf TN nicht auf den Auslösestrom des FIs geachtet hat.
Auf die Fälle im TT gehe ich jetzt mal nicht ein, da kenne ich mich zu wenig aus.

Ich würde sagen, mess bzw. dokumentier lieber die Schleifenimpedanz (von UV zu Steckdose) mit einem 0815 DMM. Das sagt viel mehr aus als Du vorgeschlagen hast.

P.S.
Ich sehe den Sinn auch nicht wirklich - den Fehler L/PE an einer Steckdose in einem (funktionsfähigen) FI-Schaltkreisen merkt man doch bei der ersten Benutzung mit einem Verbraucher mit 4-7 W ganz schnell. Dafür brauche ich kein kompliziertes Messgerät sondern nur eine SKII-Leuchte mit Schalter und einem kleinen AGL drin. Von mir aus in einem Mehrfachstecker, in dem noch ein Testboy steckt.

_________________
Versierter Bastler mit Halbwissen

[ Diese Nachricht wurde geändert von: BlackLight am  7 Okt 2017 10:43 ]

BID = 1027762

treborat

Aus Forum ausgetreten

naja, wie gesagt - es geht mir nicht drum hier ein richtiges messgerät zu bauen, sondern ein Gadget das helfen soll bei Neuanlagen einige Fehler aufzudecken.

es soll ja auch nicht testen können ob der richtige FI verbaut ist, oder was noch so alles sein könnte.
Mir geht es nur darum, dass wenn man im Akkord arbeitet einfach Flüchtigkeitsfehler passieren, oder dass man in einer Rigipswand mal ein Kabel "vergisst" und deswegen irgendwo die Zuleitung oder Weiterleitung fehlt.

Und sicher merkt man das dann sobald man den ersten Verbraucher einstecken würde, nur den ersten Verbraucher steckt dann der Kunde ein, und nicht der Arbeiter (zumindestens nicht bei jeder Steckdose)

Ich weiss langsam nicht mehr wie ichs erklären soll...
Das Teil verwendet der ausführende Monteur (oder Lehrling) - damit soll er dann quasi eine Schnellüberprüfung machen ob überall Spannung vorhanden, und Verdrahtung richtig ist.

Danach ist der E-Check drann, und wird ebenso bei jeder Steckdose ausgeführt, allerdings sollten hier dann wesentlich weniger Mängel auftreten, da man ja schon vorab die Verdrahtung "getestet" hat.



der Sinn hinter dem ganzen ist, dass wenn ich den E-check richtig mache es nicht meine Aufgabe ist Mängel zu beheben sondern sie zu Protokollieren. Ich möchte somit Zeit einsparen wenn man Verdrahtungsfehler schnell und unkompliziert vorab schon eliminiert.
Somit wird die Mängelliste kleiner und der Aufwand die behobenen Mängel zu kontrollieren geringer.

BID = 1027763

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 16281
Zur Homepage von der mit den kurzen Armen

Was denkst du warum die Steckdosentester mehrere LED haben? Bestimmt nicht weil die Hersteller die LED unbedingt loswerden wollen. Der Kunde steckt keinen Stecker in eine Steckdose bevor diese Anlage nicht geprüft wurde ! Und erst wenn die Anlage geprüft wird, wird sie auch unter Spannung gesetzt ! Davor bleibt die Sicherung aus und wird gemäß der 5 Sicherheitsregeln auch gegen Wiedereinschalten gesichert! Deine Bastelei ist schlicht und einfach nur Leichtsinn und kann sogar Lebensgefährliche Folgen haben! Denk mal darüber nach! Der Monteur kann seine Arbeit auch mit dem Schutzmaßnahmeprüfgerät selbst prüfen!
Das ist eine Organisatorische Aufgabe und bei richtiger Anwendung kannst du dir den E-Chek sparen den den hat der Monteur als Prüfer schon durchgeführt! Und als VEFK überprüfe ich nur die Arbeit der EFK und wehe dem wenn er da Mist baut ! Das setzt aber auch Ausbildung der EFK und die Bereitstellung der Geräte voraus! Und Azubis dürfen eh nur unter Aufsicht einer Elektrofachkraft arbeiten. Die EFK steht für die Arbeit des AZUBIS gerade und hat auch dessen Arbeit zu überwachen!

_________________
Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!

BID = 1027777

treborat

Aus Forum ausgetreten

So..

da man hier ja anscheinend nur belehrt wird was man darf und was nicht, und hier immer nur warum & wieso kommt gebe ich es auf


wenn ihr im realen leben auch so seid, dann prost mahlzeit

BID = 1027790

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Ich weiss langsam nicht mehr wie ichs erklären soll...
Das Teil verwendet der ausführende Monteur (oder Lehrling) - damit soll er dann quasi eine Schnellüberprüfung machen ob überall Spannung vorhanden, und Verdrahtung richtig ist.
Dazu braucht er kein Prüfgerät, sondern nur zwei Nägel, mit denen er in der Steckdose herumporkelt.
Spannung ist da, wenn zuckt in Hand...

BID = 1027791

Primus von Quack

Unser Primus :)
nehmt ihn nicht so ernst




Beiträge: 5702

...eine Fachfirma die selbstgebastelte Prüfgeräte verwenden will, weil die Monteure keinen Duspol bedienen können........man fast es nicht

... wenn beim E-Check übermässig Fehler aufkommen solltest du die Monteure zum Arschtritt abholen antreten lassen





Offtopic :
...in Sofia (Bulgarien) durfte ich mal beobachten wie die Monteure einer ortsansässigen Elektrofirma die Steckdosen "geprüft" haben,
eine Fassung mit 2 grün/gelben Adern und einer 60W Glühlampe, mehr braucht man da nicht


_________________
...geguckt wird mit den Augen, nicht mit den Fingern!

BID = 1027797

BlackLight

Inventar

Beiträge: 3686


Offtopic :

Zitat : treborat hat am  7 Okt 2017 15:53 geschrieben :
da man hier ja anscheinend nur belehrt wird was man darf und was nicht, und hier immer nur warum & wieso kommt gebe ich es auf.
Was ich mich dann ja frage, warum fragst Du dann hier, wenn du (sowieso) keine anderen Meinungen als Deine hören willst?


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