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Projekte im Selbstbau : Selbstbau von Elektronik und Elektro
Moderiert von : Mr.Ed, admin
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Autor
Mein erstes Projekt Countdown

    

nud3l

Neu hier

Mitglied seit: 08 Feb 2010 15:48
Beiträge: 16
Wohnort: Greven
ID = 669192

Nach

Hallo

Ich möchte mir gerne eine Anzeige basteln die im Sekunden Takt runter zählt. Der Countdown sollte frei ein zu stellen sein von 1sec bis 300sec.

Da ich bis 300sec anzeigen möchte bräuchte ich drei 7 Segment Anzeigen. Die anzeige sollte später ca. 50 cm groß sein.. wie das genau aussehen soll mach ich mir später Gedanken drüber. Das wichtigste ist das ich die Ansteuerung dafür hin bekomme durch Verstärker usw kann ich es ja beliebig umbauen.

Jetzt wollte ich mal fragen wie ich am besten an die Sache ran gehe. Das Problem ist das ich nichts zuhaue habe und mir alle beschaffen müsste. Was bräuchte ich für das Projekt?

Meine Idee ist ich das mit nem Atmel mega 32 aus probiere. Der Mega 32 hat ja 32 I/O Das sollte ja reichen 21 Ausgänge für die 7 seg und dann noch 2 Eingänge um den Countdown zu programmieren

Dafür möchte ich mir das zu legen: http://www.shop.robotikhardware.de/.....id=50

Nur das ich mir die Sachen selber zusammenstellen werde denn 25€ sind ja schon etwas heftig.

Dann brauch ich noch

eine Dongle habe nur USB Anschluss.
ein Satz Dioden mit Verstärker.
und ne Vernünftigen Lötstation. (Habe nur ne uralt ding mit viel zu dicker Spitze)

Was würde ihr da empfehlen für einen Hobbybastler?

Wäre ein Steckbord sinnvoll?

Wäre nett wenn mir jemand weiter helfen könnte

MFG




sam2

Moderator


Mitglied seit: 13 Mai 2004 19:44
Beiträge: 31683
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
ID = 669196

Nach

Die Anzeige sollte man vorher klären!
Ob nämlich z.B. Zeitmultiplexing möglich ist, hat sehr wohl entscheidenden Einfluß auf die Ansteuerschaltung.

_________________
"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"

perl

Ehrenmitglied


Mitglied seit: 16 Aug 2002
Beiträge: 11110,1
Wohnort: Bonn
ID = 669198

Nach

Zuerst einmal willkommen im Forum!
Zitat :
Meine Idee ist ich das mit nem Atmel mega 32 aus probiere.
Das ist schonmal gut.
Aber du brauchst gar nicht soviele Leitungen, wenn du das Bitmuster für die anzuzeigenden Daten in ein Schieberegister lädst, welches sich im Display befindet. Du kämest dann auch mit einem wesentlich kleineren Prozessor aus.
Vor allem aber kann das wichtig sein, wenn zwischen Prozessor und Display eine grössere Entfernung liegt. Vieladrige Leitung sind nämlich teuer und außerdem muss jedes Signal eine ESD-Schutzbeschaltung bekommen.
Dann macht es schon einen Unterschied, ob du 25 Adern versorgst oder nur zwei oder drei.
Eine anderes Verfahren ist es nicht jedes Segment einzeln anzusteuern, sondern die bei LEDs vorhandenen Diodeneigenschaften zu benutzen und zu multiplexen.
Dann braucht man nur 8+3 Leitungen und, allerdings stromstärkere, Treiber.

P.S.:
Zitat :
Wäre ein Steckbord sinnvoll?
Fast nie!
Das führt nur zu zu schlechten elektrischen Eigenschaften durch zu lange Drähte, Wackelkontakten und letztlich zeitraubender Fehlersuche.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  8 Feb 2010 17:27 ]

sepp@kaernten

Redet auch im Schlaf


Mitglied seit: 12 Nov 2004 11:01
Beiträge: 566
Wohnort: Austria
ID = 669254

Nach

..so, ist der Thread-Starter gestorben, oder sucht er noch?

Willkommen im Forum!

Hier eine interessante Seite: KLICK_MICH!

Zur Löt-station: schau mal bei KLICK_MICH!..kostet zwar 70 teuronen, ist aber allemal besser als diverse bei Pol*in..oder eine mit Netzteil und Messgerät: Link

_________________
..was man nicht begreift, verlernt man nicht..:(

[ Diese Nachricht wurde geändert von: sepp@kaernten am  8 Feb 2010 20:13 ]

nud3l

Neu hier

Mitglied seit: 08 Feb 2010 15:48
Beiträge: 16
Wohnort: Greven
ID = 669262

Nach

Oh danke für die schellen Antworten ich hatte nicht mit so viele Reaktionen in der kurzen zeit gerechnet


Zitat :
sam2 hat am  8 Feb 2010 17:23 geschrieben :

Die Anzeige sollte man vorher klären!
Ob nämlich z.B. Zeitmultiplexing möglich ist, hat sehr wohl entscheidenden Einfluß auf die Ansteuerschaltung.



Oh ich dachte das wäre unwichtig...

Die Größe ist des Displays (ca. 50 cm) ist ein kleines Problem daher muss ich mir wohl selber eins bauen.

Ich habe mir gedacht das ein Segment einfach aus mehren Dioden besteht nur bin ich mir unsicher ob sich die super hellen lohnen oder doch besser die normalen. Alle sollen dann hinter einer Milchglas oder ähnliche Scheibe als indirekte Beleuchtung versteckt werden..

Wie ich das genau mache ist noch nicht sicher muss ich erstmal testen wie das aussieht.

De Atmel möchte ich dann auch dahinter unterbringen.. und dann jedes Segment einzeln ansteuern. Einfach 2 Drähte hin das sollte doch dann gehen...

Multiplexen erscheint mir komplizierter zu sein.




perl

Ehrenmitglied


Mitglied seit: 16 Aug 2002
Beiträge: 11110,1
Wohnort: Bonn
ID = 669287

Nach

Wenn du die LED hinter einer Mattscheibe anbringen willst, wirst du, wenn in dem Raum normale Helligkeit herrscht, auf jeden Fall die ultrahellen LED brauchen.
Bei einer so großen Anzeige sogar ziemlich viele, vielleicht alle 10mm eine.
Die dafür erforderlichen Ströme und Spannungen kann der Atmel keinesfalls direkt schalten, sodaß du auf jeden Fall Treiberstufen und eine entsprechend leistungsfähige Stromversorgung brauchst.

nud3l

Neu hier

Mitglied seit: 08 Feb 2010 15:48
Beiträge: 16
Wohnort: Greven
ID = 669308

Nach

also es war von vorne herein geplant ein oder zwei Verstärkerstufen ein zu bauen.

Nur wie die genau aus zusehen haben weiß ich noch nicht muss ich erstmal durch rechnen und mir anschauen wie viele LEDs ich verbaue.

Was für eine Stromversorgung braucht man denn für so-was reichen dafür mehre Mignon? oder sollte ich mit 230Volt arbeiten habe noch nen altes Netzteil 12V das ich benutzen könnte..

der mit den kurzen Armen

Redet auch im Schlaf


Mitglied seit: 30 Jan 2009 23:38
Beiträge: 2304
ID = 669310

Zur Homepage von der mit den kurzen Armen Nach

Bei der geplanten Größe ist es sinnvoller mit Glühlampen zu arbeiten.
Gruß Bernd

_________________
Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst das von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!

nud3l

Neu hier

Mitglied seit: 08 Feb 2010 15:48
Beiträge: 16
Wohnort: Greven
ID = 669334

Nach

hm Glühlampen? ich glaub die sind etwas zu groß will das ding an der Wand hängen

perl

Ehrenmitglied


Mitglied seit: 16 Aug 2002
Beiträge: 11110,1
Wohnort: Bonn
ID = 669343

Nach


Zitat :
Was für eine Stromversorgung braucht man denn für so-was reichen dafür mehre Mignon? oder sollte ich mit 230Volt arbeiten habe noch nen altes Netzteil 12V das ich benutzen könnte..
12V oder sogar mehr dürften angemessen sein.
Mit Mignonzellen wird es ein teurer Spaß ein so großes Display anzutreiben, aber wenn kein Stromanschluß in der Nähe ist und das Display nur eine Stunde oder so funktionieren muß, könnte auch das akzeptabel sein.

nud3l

Neu hier

Mitglied seit: 08 Feb 2010 15:48
Beiträge: 16
Wohnort: Greven
ID = 669398

Nach

Ich habe ein 12V DC 800mA 9.6VA Netzteil von einem ehemaligen Drucker zu hause. Könnte ich das benutzen und würde das reichen?

Die Atmel könnte ich ja dann zusätzlich über Batterie betreiben und dann die Beleuchtung eben mit 12V.

Ich habe mir mal die verschieden Möglichkeiten der Beleuchtung an geschaut. Außerdem habe ich mal ne Skizze von der Anzeige angefertigt. Ein Segment ist dann ca 16-17 cm lang und 10-16mm breit Ich habe jetzt 4 Optionen so ein Segment zu basteln

1. LED, 3mm, superhell, eingefärbt, klar, grün, 20-80mcd
ca. 16 Stück pro Segment

2. OSRAM LED 5 mm, 7100 lux, orange, 26°
4-8 Stück pro Segment

3. Flächen-LED, 10 x 20 mm, grün, 20-50mcd
8 Stück pro Segment

4. Bargraph-Anzeige, 20 Elemente, grün 2200-5600µcd
3 Stück pro Segment *ist wahrscheinlich zu schwach

Jetzt ist die frage was ich am besten nehmen soll...
Mein Netzteil kann ich fast vergessen bei 20mA pro Diode...

Kleinspannung

Elektronikforum-süchtig


Mitglied seit: 13 Jul 2005 23:46
Beiträge: 7970
Wohnort: Tal der Ahnungslosen
ID = 669411

Zur Homepage von Kleinspannung Nach


Zitat :
nud3l hat am  9 Feb 2010 14:15 geschrieben :

Mein Netzteil kann ich fast vergessen bei 20mA pro Diode...

Warum?
Erstens müssen nicht zwingend 20mA sein,mit 15 oder noch weniger gehts auch und die Dinger leuchten dabei nicht merklich dunkler.
Zweitens kann man bei 12V immer wenigsten drei in Reihe schalten.
Wenn wir jetzt von 6 Stück pro Segment ausgehen,davon immer je drei in Reihe.
Dann wären das bei 15mA Diodenstrom 30mA pro Segment,das mal sieben macht 210,und das mal drei Anzeigen macht 630mA.
Reicht also locker für den Atmega mit,der bekommt einen 7805 Festspannungsregler spendiert und fertig ist die Laube.
Und bestell dir gleich paar ULN 2001 mit,du wirst sie noch brauchen...


_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Kleinspannung am  9 Feb 2010 15:19 ]

nud3l

Neu hier

Mitglied seit: 08 Feb 2010 15:48
Beiträge: 16
Wohnort: Greven
ID = 669491

Nach

So habe mal ne liste fertig gemacht was ich so gebrauche hat einer Verbesserungsvorschläge oder was noch fehlt

Grundausstattung
1 Netzteil vom Drucker 12V DC 800mA (vorhanden)
1 Bausatz Atmel-Evaluations-Board V2.0
2 AT Mega 32-16PU (ein in Reserve)
1 USB-Adapterkabel, USB zu Seriell

Atmel Versorgung
1 Festspannungsregler 7805 TO-220
1 Kühlkörper welcher? Von 12V runter also wird schon einiges verbraten…
1 Diode 1N4001
2 Elko 10µF
2 Keramik 100nf

Für Testumgebung
21 LEDs 5mm
21 Widerstände 1k
5 Taster
5 Widerstände 10k

Ich werde erstmal jede Variante der Segmente einmal bestellen und zu testen was besser aussieht.

Für ein Segment mit LED, 3mm, superhell, eingefärbt, klar, grün, 20-80mcd
16 LEDs
4 Widerstände 220

Für ein Segment mit OSRAM LED 5 mm, 7100 lux, orange 20mA
8 LEDs
2 Widerstände 220
2 Widerstände 330
2 Widerstände 470

Für ein Segment mit Flächen-LED, 10 x 20 mm, rot, 20-50mcd 20mA
8 LEDs Pro Baustein 8LEDs
16 Widerstände 220

Verstärker für die Segmente
4 IC-Sockel, 16-polig, doppelter Federkontakt
4 ULN 2001A
??? noch mehr ???

Für den Atmel
1 Quarz 8 Mhz
2 22pf
1 100nF
1 40 pol Fassung für ATMEGA 32
Das wars?


perl

Ehrenmitglied


Mitglied seit: 16 Aug 2002
Beiträge: 11110,1
Wohnort: Bonn
ID = 669494

Nach

Der ULN2001 ist keine gute Wahl, weil ihm der Basiswiderstand fehlt.
Vernünftiger wäre es den ULN2003 zu verwenden, wenn du damit tatsächlich nur 7 Segmente ansteuern willst, oder den ULN2803, der 8 derartige Treiber enthält (z.B. für 7 Segmente plus Dezimalpunkt).

Kleinspannung

Elektronikforum-süchtig


Mitglied seit: 13 Jul 2005 23:46
Beiträge: 7970
Wohnort: Tal der Ahnungslosen
ID = 669511

Zur Homepage von Kleinspannung Nach


Zitat :
perl hat am  9 Feb 2010 21:19 geschrieben :

Der ULN2001 ist keine gute Wahl, weil ihm der Basiswiderstand fehlt.
Vernünftiger wäre es den ULN2003 zu verwenden

Ja,Asche auf mein Haupt,hatte nicht nachgesehen.
Und das hier

Zitat :
4 IC-Sockel, 16-polig, doppelter Federkontakt

würd ich lassen.Gib paar Cent mehr aus und nimm die,die mit "superflach,gedreht,vergoldet" bezeichnet sind.
Die Dinger mit dem Federkontakt sind meiner Meinung nach nur biliger Müll.
Und den Quarz kannst eigentlich auch weglassen,für deine Sache dürfte die Genauigkeit des internen Oszillators ausreichen.Und du mußt erst mal die Fuses nicht ändern damit er läuft.
In was willst den Atmel eigentlich programmieren?

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(Albert Einstein)

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