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Elektronik- und Elektroforum Forum Index   >>   Historische Technik        Historische Technik : Geräte, Bauteile, Installationen aus alter Zeit.

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Autor
Wer kennt sie noch?

    

BID = 586503

Otiffany

Urgestein

Beiträge: 13115
Wohnort: 37081 Göttingen
 

  


Hi,
ich habe vor ein paar Tagen diese Akkus wiedergefunden. Ein Versuch: Nach Auffüllen von Aquadest und Laden, hier das Ergebnis! Ich schätze, daß diese Akkus älter als 40 Jahre sein dürften.
Gruß
Peter




P.S.
Wenn ich schon dabei bin, hier noch ein Bild eines meiner restaurierten alten Röhrenradios:





[ Diese Nachricht wurde geändert von: Otiffany am  7 Feb 2009 19:59 ]










BID = 586510

high_speed

Schreibmaschine



Beiträge: 2073

Ist es ein Ni-Fe Akkumulatoren?
Die halten eigentlich ewig.

http://de.wikipedia.org/wiki/Nickel-Eisen-Akku

MfG
Holger

_________________
George Orwell 1984 ist nichts gegen heute.
Der Überwachungsstaat ist schon da!

Leider lernen die Menschen nicht aus der Geschichte,
ansonsten würde sie sich nicht andauernd wiederholen.

 

  






BID = 586514

Otiffany

Urgestein

Beiträge: 13115
Wohnort: 37081 Göttingen

Richtig, es sind Nickel-Eisen Akkus in geschweißten Blechbehältern.
Gruß
Peter

BID = 586670

henryunsen

Gesprächig



Beiträge: 196
Wohnort: Hameln Ortsteil Unsen

Vorsicht mit halten ewig: Die Kalilauge dadrin verträgt sich nicht mit der Kohlensäure der Luft, also immer gut verschlossen halten außer beim Laden, und auf die Dichtungen an den Stopfen achten, die müssen laugenbeständig sein. Wenn genug Kohlensäure in den Elektrolyten gelangt ist, ist dieser für ewig hin , es gab zwar mal Rezepte zur Wiederbelebung, aber so ganz toll muß das nicht gegangen sein, ich habe es nie probiert. Spätestens wenn der Blechmantel dicke Backen macht, ist es so weit...Und: Nickel Eisen ist für Pufferung nicht geeignet.
htm

BID = 586680

prinz.

Inventar

Beiträge: 7422
Wohnort: Gifhorn und Wolfenbüttel
Zur Homepage von prinz. ICQ Status  

Hey
bei meiner Verwandschaft steht noch eine die ist noch ein bischen
älter da ist noch nen Adler mit "Wappen" in den Fängen drauf.
Keine Ahnung ob die noch IO ist.
mfg


_________________
Nur für nicht Mutige
1.Freischalten
2.Gegen Wiedereinschalten sichern
3.Spannungsfreiheit allpolig feststellen
4.Erden und kurzschließen
5.Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken

BID = 586698

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450


Zitat :
Kohlensäure in den Elektrolyten gelangt ist, ist dieser für ewig hin

Ja und ?
eine Füllung mit frischer KOH ist doch
keine Affaire!


Zitat :
und auf die Dichtungen an den Stopfen achten, die müssen laugenbeständig sein

Wenn das die Hersteller gewußt hätten!


Zitat :
aber so ganz toll muß das nicht gegangen sein, ich habe es nie probiert.

Das lasse ich lieber unkommentiert stehen.

Bergleute fuhren jahrzehntelang mit den NiFe ein,
(vielleicht noch heute?)
Die Hand-/Signallampen der Eisenbahner waren NiFe.
Die Paketwagen auf den Perrons, LKW der Post für
innerstädischen Verkehr fuhren mit NiFes.
Das war nicht dem Wirkungsgrad, sondern nur der
Robustheit der Zellen geschuldet!
Georg


_________________
Dimmen ist für die Dummen

BID = 586715

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Diese Einschätzung von henry hat mich auch gewundert!

Denn schon zu Beginn des 20. Jahrhundetrts fuhren große Mengen von Elektroautos mit diesen Zellen. Damals gabs übrigens ne Zeit lang deutlich mehr Elektro- als Benzinautos. Kommt vielleicht wieder...


Zitat :
zur Geschichte:

Der Eisen–Nickel–Akku wurde von dem bekannten amerikanischen Erfinder Thomas Alva Edison und fast gleichzeitig vom Schweden Waldemar Jungner entwickelt. Erste Patente wurden im Jahr 1901 erteilt, die Serienreife wurde 1908 erreicht. Ein jahrelanger Prioritätsstreit folgte.

Technisch wie chemisch ist der Eisen–Nickel–Akku dem Nickel–Cadmium–Akku sehr ähnlich, der heute noch weit verbeitet ist. Auch der Nickel–Cadmium–Akku wurde von Edison und Jungner fast gleichzeitig um 1909 entwickelt, jedoch hatte hier Jungner die Nase vorn.

BID = 586730

stego

Schreibmaschine



Beiträge: 2081
Wohnort: Furth i. Wald/Bayern
Zur Homepage von stego

Recht schönes Philips-Radio von 1959/60. Technisch, bis auf die beiden elektrostatischen Hochtöner links und rechts, nichts besonderes, aber solide 50-er Jahre Technik.
Die Restauration der Philips Radios aus dieser Zeit ist eigentlich recht schön machbar. Übersichtlich, die Zahl der -grundsätzlich defekten- ERO´s und WIMA´s hält sich in Grenzen.

Grüße von ca. 35 Philetta´s und einigen Philips mit "eisenloser Endstufe" aus meiner Sammlung
und von
stego

_________________
Für die Umsetzung meiner Tipps übernehme ich keinerlei Verantwortung! Ich sitze ja schließlich nicht vor dem Gerät. Jeder der an einem elektronischen Gerät arbeitet, muß sich dessen bewußt sein, was er/sie tut!

BID = 586737

henryunsen

Gesprächig



Beiträge: 196
Wohnort: Hameln Ortsteil Unsen

Sowas mit neuem Elektrolyt war da bei, nur sitzt das K2CO3 nicht nur im Flüssigkeitsraum sondern eben auch wohl an ziemich versteckten Stellen, unser Batteriepapst (ich kann ihn nicht mehr fragen, er ist schon lange nicht mehr unter den Lebenden) riet mir damals davon ab und hat das auch begründet.
Das mit der Dichtung galt für den Fall, daß die alten Batterien "mit Adler drauf" Bröseldichtungen haben und man jetzt die Dichtungen erneuern will. Ich hatte vor 35 Jahren mal so ein Ding mit 6 Volt und runden 25 Ah "gefunden" und dann mit Mühe entsorgt. ( "Kalilauge ist eklich an die Finger und die Nägel gehen von ab.")
htm

BID = 586747

Otiffany

Urgestein

Beiträge: 13115
Wohnort: 37081 Göttingen

Der Akku werkelte in dieser Lampe.
Jetzt sind die abgebildeten Akkus drin.
Gruß
Peter




BID = 586751

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 11812
Wohnort: Tal der Ahnungslosen
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Zitat :
Otiffany hat am  8 Feb 2009 22:02 geschrieben :

Der Akku werkelte in dieser Lampe.

Erklär mal bitte einem mit prähistorischen Sachen nicht so bewandertem,wofür die Funzel gut war/ist.

_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

BID = 586752

Otiffany

Urgestein

Beiträge: 13115
Wohnort: 37081 Göttingen

Solche Lampen wurden bei der Deutschen Bundesbahn, bei den tausend hilflosen Wichten(THW), der Feuerwehr usw. eingesetzt.
Im Scheinwerfer sind zwei Glühlampen, eine "Standlichtlampe" und eine "Fernlichtlampe", die wahlweise mit dem Schalter eingeschaltet werden konnten.
Gruß
Peter

http://cgi.ebay.de/Alte-Bergbau-Feu.....A1318

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Otiffany am  8 Feb 2009 22:24 ]

BID = 586759

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 11812
Wohnort: Tal der Ahnungslosen
Zur Homepage von Kleinspannung

Danke.

_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

BID = 586764

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450


Zitat :
Sowas mit neuem Elektrolyt war da bei, nur sitzt das K2CO3 nicht nur im Flüssigkeitsraum sondern eben auch wohl an ziemich versteckten Stellen,

Kaliumkarbonat ist sehr gut wasserlöslich, insofern
ist ein "Aufenthalt" außerhalb des Elektrolyten
kaum möglich. Aber selbst wenn das der Fall ist,
ist das mit einer Zwischenspülung erledigt.
Daß das für "Schreibtischtäter" und sonstige
Zweilinkshänder gefährlich ist, spricht nicht gegen die
Akkus.
Gruß
Georg

_________________
Dimmen ist für die Dummen

BID = 586771

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 11812
Wohnort: Tal der Ahnungslosen
Zur Homepage von Kleinspannung


Zitat :
GeorgS hat am  8 Feb 2009 22:34 geschrieben :

Daß das für "Schreibtischtäter" und sonstige
Zweilinkshänder gefährlich ist, spricht nicht gegen die
Akkus.



_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)


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