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Elektronik- und Elektroforum Forum Index   >>   Historische Technik        Historische Technik : Geräte, Bauteile, Installationen aus alter Zeit.

Autor
Was ist das für ein Kabel???
Suche nach: kabel (24496)

    

BID = 590092

zombie70

Gelegenheitsposter



Beiträge: 72
Wohnort: Absurdistan
 

  


Hi!

Um Kuhlokabel kann es sich ja nicht handeln?! Es ist durchgehend biegsam und hat einen unisolierten Schutzleiter. Die Adern sind (sehr klebrig) gummiert. Ist das noch Vorkriegsproduktion oder frühe DDR-Ware?? Die Dicke beträgt 6 mm und es war in einem Haus hier in (Ost-)Berlin als ganz normale E-Leitung verbaut.

Liebe Grüße












BID = 590100

Otiffany

Urgestein

Beiträge: 13123
Wohnort: 37081 Göttingen

Das scheint sog. "Rohrdraht" zu sein.
Gruß
Peter

 

  






BID = 590102

zombie70

Gelegenheitsposter



Beiträge: 72
Wohnort: Absurdistan

Hi!
Rohrdraht ist doch genau wie Bergmannsrohr eigentlich steif?!

BID = 590107

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
Wohnort: Wien

Also normaler Rohrdraht ist das keiner... sowas hab ich noch nie gesehen. Scheint mir Kupfer zu sein, oder?

Hast du eine Idee, woraus der Außenmantel besteht?

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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

BID = 590108

zombie70

Gelegenheitsposter



Beiträge: 72
Wohnort: Absurdistan

Kupfer keinesfalls, Alu oder Blech.. Wir hatten das früher in unserer Kammer, Der Verteiler und Schalter dort war, soweit ich mich noch erinnere DDR-50er/60er Jahre.

BID = 590110

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450


Zitat :
Kupfer keinesfalls, Alu oder Blech

Was für ein Metall ist denn "Blech"?


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Dimmen ist für die Dummen

BID = 590117

Rial

Inventar



Beiträge: 5386
Wohnort: Grossraum Hannover


Offtopic :
Plattgewalztes ST 37,oder so ähnlich ?!


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Früh aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung !

Alle Tips ohne Gewähr und auf eigene Gefahr !!!
Vorschriften sind zu beachten !!!

BID = 590118

ALF2000

Schriftsteller



Beiträge: 824
Wohnort: Rathenow / Brandenburg
ICQ Status  

ostberlin? das wuerd ich mir ja zu gerne mal selbst anschauen :>

aber naja man schwaermt... ich habe aehnliches unten im keller vieradrig... auch aus einer alten ddr installation und wenn mich nicht alles taeuscht iss das die erste art der kabelei damals zu ostzeiten gewesen weil das passte irgendwie auch vom baujahr zusammen... ( reichsbahn netz durch berlin west... )

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...TGL geltend bei mir ...

Ich uebernehme keinerlei haftung fuer meine buschstabenzauberei . wenn wem irgendetwas stoeren möchte kann er sich ber PN bei mir melden ^.^
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das alf

BID = 590119

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 11812
Wohnort: Tal der Ahnungslosen
Zur Homepage von Kleinspannung


Zitat :
Rial hat am 21 Feb 2009 23:39 geschrieben :


Offtopic :
Plattgewalztes ST 37,oder so ähnlich ?!



Offtopic :

Mit Sicherheit nicht...
Das Zeug hätte schon in der Zeit die du das Bild betrachtest Flugrost angesetzt.


_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

BID = 590173

henryunsen

Gesprächig



Beiträge: 196
Wohnort: Hameln Ortsteil Unsen

Ich zitiere aus Friedrich, Tabellenbuch für die Elektrotechnik, 1949, Fachbuchverlag Leipzig Seite 187, Isolierte Leitungen in Starkstromanlagen nach den B-Vorschriften VDE 0250 B:
......Rohrdrähte: NRA. NRAM,. ein und mehrdrähtig (Cu, Al, 1 bis 25 mm2 , nur mehrdrähtig )
250 Volt, feste Verlegung in trockenen Räumen auf Putz. Zur Verlegung sind Spezial-Biegezangen und Geradrichter erforderlich. Isolierhülle: wie NGA. Aderhülle: Faserstoffband oder Film und getränkte Papierlagen. bei NRAM Füllmasse aus Bitumen-Regenerat Außenhülle : gefalzter. Stahlblechmantel, bei Ausführung gerillt (Guro-Rohrdraht).
Kabelähnliche Leitungen: (umhüllte Rohrdrähte-Anthygronleitung) NRU. NRUZ ein- und mehrdrähtig(Cu, Al, l bis 50 mm2. nur mehradrig) 500 Volt, feste Verlegung auf Putz (meist mit Abstandschel1en) und unter Putz (nicht im Erdboden). Aufbau wie NRAM aber über dem Stahlblechmantel gegen Chemikalien widerstandsfähige Schutzhülle.

Also ganz klar: das ist Guro-Rohrdraht.
htm

BID = 590174

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Das ist ein ganz normaler "Rohrdraht".
Wurde von den 1930ern bis in die 1960er viel verwendet.
Laut Katalog gibts ihn (zumindest in der Ausführung "umhüllter Rohrdraht" (mit textiler Bandage oder Kunststoffmantel über dem Blech) heute noch.
Das Blech war zumindest früher verbleites Eisenblech.

_________________
"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"

BID = 590203

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
Wohnort: Wien

Durchgehend biegsam widerspricht aber der Aussage im Friedrich, daß eine Biegezange und ein Geradrichter erforderlich sind. Und die Arten Rohrdraht die ich kenne haben einen Mantel der starr ist wie Bergmannrohr und beim Biegen mit der Hand sofort bricht.

Die AP verlegte Version hatte hierzulande meist einen Messingmantel, beim umhüllten könnte es Aluminium gewesen sein (sehr weich, silbrig glänzend).

_________________
"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

BID = 590232

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Jetzt verstehe ich, worauf Ihr anspielt.

Die durchgehende Biegsamkeit kommt natürlich von der durchgehend vorhandenen Profilierung.
Ob diese schon fabrikseitig erfolgte (was gut sein könnte) oder erst am Bau, entzieht sich bisher meiner Kenntnis.

Es ist also eine Art weiterentwickelter Rohrdraht.
Da dieser auch hierzulande immer wieder anzutreffen war, hatte ich eingangs nicht auf diesen Punkt geachtet. Sorry!

BID = 590243

zombie70

Gelegenheitsposter



Beiträge: 72
Wohnort: Absurdistan

Dank erst mal für die Antworten

Habe mal ein bischen bei mir rumgekramt und noch was interessantes finden können. Die Abbildung zeigt ein 2-adriges Starkstromkabel das aber die gleiche Grundform aufzuweisen scheint. Es besitzt den Durchmesser von Bergmannsrohr und die beiden Adern bestehen aus mehreren Aludrähten. Zeitlich ist das sehr eindeutig zuzuordnen; Es stammt vom Kontrollturm des Prüfstandes 7 des V2-Testgeländes in Peenemünde. Also etwa von 1940.




[ Diese Nachricht wurde geändert von: zombie70 am 22 Feb 2009 16:51 ]


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