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Elektronik- und Elektroforum Forum Index   >>   Historische Technik        Historische Technik : Geräte, Bauteile, Installationen aus alter Zeit.

Autor
Verst Sound Italy Röhren-Gitarrenverstärker --- Geht nach falscher Röhre nicht mehr an...
Suche nach: röhre (7919)

    

BID = 684780

KrazyKraut

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: Baden
 

  


Geräteart : Verstärker
Defekt : Defekt
Hersteller : Sound Italy
Gerätetyp : Röhren-Gitarrenverstärker
______________________

Hallöchen

Ich hatte mir mal vor langer Zeit einen
netten, alten (70er Jahre) Röhrenverstärker
eines unbekannten italienischen Herstellers über
eBay zugelegt.

Der Sound war hervorragend.

Habe dann erstmal das gitarrespielen
pausiert und es einem (ehemaligen) guten Kumpel
ausgeliehen. Er musste mir hoch und heilig versprechen,
dass er keine Experiment oder sonstige Modifizierungen
an dem Verstärkeli vornimmt...

Tja, wie gesagt ehemaliger guter Kumpel.

Als ich nach ca. 2 Monaten das Gerät zurück geholt habe,
war es kaputt.Ich will jetzt nicht weiter auf Einzelheiten eingehen,
ich weiß nur dass er/einer von ihm oder ein sonstiger Vollhorst andere
Röhren in das Gerät gesteckt hat (eigentlich müssen es el84 sein)
und als er angemacht wurde (mit den falschen Röhren),
er auch sofort wieder ausgegangen ist.

Sicherung wurde ausgetauscht, aber er geht weiterhin nicht mehr an.

Ich bin kein Hardcore-Hobby Elektroniker..oder ähnliches...
Löten kann ich sehr gut und kleinere Kondensatoren austauschen..ja also,
Notreparaturen usw..gehen gut.

Aber leider bin ich was Problemfindung angeht (ja wie hier) eine totale Niete...

Ich würde jetzt gerne wissen, was hier kaputt gegangen ist.
Wieso geht der Verstärker nicht mehr an? Soweit ich es aus den Deppen rausbekommen habe ist, das es nicht verbrannt o.ä gerochen hat. Er ist einfach *knips* ausgegangen......

Ich danke von ganzem Herzen im Voraus!!!

(Ich glaube der Post müsste in historische Technik,
entschuldigt vielmals!)


[ Diese Nachricht wurde geändert von: KrazyKraut am 18 Apr 2010 18:51 ]










BID = 684787

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
weiß nur dass er/einer von ihm oder ein sonstiger Vollhorst andere
Röhren in das Gerät gesteckt hat (eigentlich müssen es el84 sein)
Was hat er denn anstelle der EL84 reingesteckt, und welche Röhren sind überhaupt verbaut?


 

  






BID = 684934

KrazyKraut

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: Baden

Standart mäßig sind el84 drin gewesen. Und nur el84 (auch beim vorherigem Besitzer).

Ich kenne mich leider nicht so gut aus, wie gesagt, aber es waren anscheinend die Falschen. Er hat bei seinem anderen Verstärker,
kleinere ich glaube ecc81er.

Das Gerät geht wie gesagt nicht mehr an, weder die Röhren leuchten, noch das Betriebslämpchen...

BID = 684938

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 30344
Wohnort: Recklinghausen
Zur Homepage von Mr.Ed

ECC81 sind keine Endstufenröhren. Kleinere Endstufenröhren als EL84 wirst du in Gitarrenverstärkern wohl nicht finden. EL95 passen mechanisch nicht in die Fassungen.
Eine ECC81 in der Fassung einer EL84 dürfte aber keinen Schaden anrichten.
Mit etwas Pech ist der Trafo beschädigt, wenn was völlig falsches drin war.
Mach mal Bilder von dem Gerät und liefer die genaue Hersteller- und Modellbezeichnung nach.
Ich verschiebe das ganze mal zur Historischen Technik.

_________________
-=MR.ED=-

Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

BID = 684968

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Standart mäßig sind el84 drin gewesen. Und nur el84 (auch beim vorherigem Besitzer).
Das bezweifle ich sehr, du irrst dich bestimmt.
Typischerweise sind da da 2x EL84 oder EL34 und 2x ECC83 drin.
Ich fragte auch danach, welche Röhren eingesetzt waren, als du den Verstärker wiederbekommen hast ???

Wie Mr.Ed schon sagte: Mach mal Bilder vom Innenleben, am besten auch gleich solche, auf denen man die Anordnung der kleinen Bauteile erkennen kann.
Dann schreibst du noch dazu, was auf den einzelnen Röhren steht.




Zitat :
Mit etwas Pech ist der Trafo beschädigt, wenn was völlig falsches drin war.
Glaub ich nicht, weil es angeblich ja auch nicht gestunken hat.
Ich vermute eher, dass die Röhrenbestückung in Ordnung ist, und irgendein defekter Kondensator im Netzteil einen Kurzschluss verursacht.


Zitat :
Gerät geht wie gesagt nicht mehr an, weder die Röhren leuchten, noch das Betriebslämpchen...
Gut so, lass es einstweilen dabei, bis wir dir etwas anderes sagen.
Jeder Versuch, den du auf eigene Faust unternimmst, etwa stärkere Sicherungen einzusetzen, bring das Gerät näher an die Müllkippe.


P.S.:
1) In Röhrenverstärkern werden durchweg sehr hohe Spannungen verwendet.
Nicht nur beim Berühren von Bauteilen der Endstufe besteht wirkliche Lebensgefahr!


2) Welche Messmöglichkeiten und Werkzeuge besitzt du?

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 19 Apr 2010 11:24 ]

BID = 685183

stego

Schreibmaschine



Beiträge: 2081
Wohnort: Furth i. Wald/Bayern
Zur Homepage von stego

Servus!


Zitat :
Typischerweise sind da da 2x EL84 oder EL34 und 2x ECC83 drin.


Je nach Ausstattung, Anzahl der Eingänge, Leistung usw. auch mal mehr. Mein ROY (= VOX AC30) hat z.B. 7x ECC83, 1x ECC82 und 4x EL84.

Möglicherweise meint er mit "Sicherung" eine vorhandene Anodensicherung, die sich im Inneren des Gerätes befindet. Wenn er diese tauscht und aber auch noch die "Hauptsicherung" durchgebrannt ist, geht das Gerät natürlich nicht. Diese Primärsicherung ist oft in der Nähe des Netzschalters oder in der Nähe des Netz-Einganges angebracht als Sicherungshalter zum entweder Rausschrauben oder mit Bajonettverschluß.


Zitat :
Eine ECC81 in der Fassung einer EL84 dürfte aber keinen Schaden anrichten.

@Mr. Ed: stimmt nicht.
Eine ECC81 hat an Pin 9 eine "Heizfaden-Mitte" (wird bei Pin 4+5 mit 12,6 V befeuert, bei Pin 4/5+9 mit 2x 6,3 V), bei der EL84 liegt an Pin 9 das G2 (Schirmgitter) an. Dieses wird üblicherweise mit einer hohen Spannung vom Ausgangstrafo kommend versorgt.

Daher wäre möglich:
Das Gerät könnte auch noch eine extra Sicherung für den Heizkreis haben. Diese könnte geflogen sein, wenn statt einer EL84 eine ECC81 eingesetzt wird.

Dann stellt sich das Gerät "tot". Das Kontroll-Lämpchen könnte nämlich auch aus dem Heizkreis versorgt werden.

ACHTUNG!!!

Auch wenn das Gerät "tot" erscheint, kann durchaus Hochspannung an den Bauteilen anliegen! Duch die fehlende Heizung ist es sogar leicht möglich, daß die Elkos im Netzteil aufgeladen werden, aber durch die fehlende Last (= Röhren außer Betrieb) nicht mehr entladen! Die hohe Spannung von 300 V oder darüber könnte daher auch nach dem Ausschalten noch lange Zeit anliegen!


Daher der gutgemeinte Rat:
Wenn du mit der Röhrentechnik und den damit verbundenen Gefahren durch hohe Spannungen nicht vertraut bist, gib den Verstärker bitte -zur eigenen Sicherheit- jemanden, der sich mit sowas gut auskennt!

Perl hat es ja schon deutlich ausgedrückt:

Zitat :
Nicht nur beim Berühren von Bauteilen der Endstufe besteht wirkliche Lebensgefahr!


Gruß
stego

_________________
Für die Umsetzung meiner Tipps übernehme ich keinerlei Verantwortung! Ich sitze ja schließlich nicht vor dem Gerät. Jeder der an einem elektronischen Gerät arbeitet, muß sich dessen bewußt sein, was er/sie tut!

BID = 685207

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Daher wäre möglich:
Das Gerät könnte auch noch eine extra Sicherung für den Heizkreis haben. Diese könnte geflogen sein, wenn statt einer EL84 eine ECC81 eingesetzt wird.
Das glaube ich eher nicht.
Bei dem von dir beschriebenen Kurzschluß der Anodenspannung über Fadenmitte wird die ECC hopps gehen und wohl auch die Sicherung im Anodenkreis, aber eine Heizkreizsicherung sollte das nicht beeindrucken.

Warten wirs mal ab, was da noch kommt. Der Verstärker bestand ja sicher auch nicht ausschließlich aus EL84, wie der OP meinte.

BID = 685222

KrazyKraut

Gerade angekommen


Beiträge: 4
Wohnort: Baden

Hallo, erstmals Danke für die große Resonanz!

Ich werde heute abend Fotos und weitere Infos reinstellen
(jetzige Röhren usw..)

Ich bitte den Admin den Post nicht zu löschen, obwohl
es sich ja anscheinend um Hochspannungselektrik handelt.

Von meiner Seite wird nicht (noch) nicht rumgeschraubt,
und wenn doch, dann nur wenn für mich keine Lebensgefahr besteht.

Ich bin sehr vorsichtig. Ich will nur dass der Verstärker hoffentlich
wieder startklar wird.

Was ich an Werkzeuge habe?
Nun ja...Schraubendreher und Lötwerkzeug. Messwerkzeug (Spannungsmesser usw) kann besorgt werden.


Bis heute Abend!


P.S.: Was die (Rest)Spannung angeht, das Gerät wurde seit ca. 4 Monaten nicht mehr an eine Stromquelle angeschlossen.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: KrazyKraut am 20 Apr 2010 13:52 ]

BID = 685225

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Messwerkzeug (Spannungsmesser usw) kann besorgt werden.
Dann mach das mal, sonst landen wir ganz schnell in einer Sackgasse.



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