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Elektronik- und Elektroforum Forum Index   >>   Historische Technik        Historische Technik : Geräte, Bauteile, Installationen aus alter Zeit.

Autor
VCL11 Röhrensystem

    

BID = 837970

Brizz

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Beiträge: 361
Wohnort: Rheine
 

  


Guten Tag

Ich habe beim Aufräumen eine Röhre vom Typ VCL 11 gefunden.
Der Heizdraht hat einen Widerstand von 336 Ω.

Meine Frage ist:
Hat jemand den Schaltplan einer Testschaltung, mit der man feststellen kann, ob die Röhre noch zu gebrauchen ist ?

Vielen Dank schon mal im voraus.










BID = 837972

der mit den kurzen Armen

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Dein Gockel defekt? http://www.radiomuseum.org/tubes/tube_vcl11.html


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Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!

 

  






BID = 837987

Mr.Ed

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Nur ist da keine Testschaltung abgebildet, nur das Schaltbild vom DKE, dem natürlichen Lebensraum dieser Röhre.


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BID = 837994

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 16404
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Normalerweise werden Röhren mit einem Röhrenprüfgerät geprüft, was aber nicht sagt das die geprüfte röhre in dem gerät auch arbeitet! Der Link sollte eigendlich nur Zeigen das eben solche alten Röhren auch ungewöhnliche Heizspannungen haben. Unsachgemäßes hantieren mit derartigen Röhren kann die auch in den Röhrenhimmel schicken. Das die Röhre in der Göppelsschnautze verbaut war und dort ihren Dienst tat tut nichts zur Sache aber arbeitet die da ordentlich ist sie noch brauchbar.

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BID = 837997

Brizz

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Beiträge: 361
Wohnort: Rheine

Vielen Dank für die prompte Hilfe.

Ich hatte das auch schon mal gefunden, aber wenn ich da in die Röhrendaten klicke, wird mir lediglich mitgeteilt, dass ich zu dem Verein nicht dazu gehöre.

Die Göbbels-Harfe möchte ich natürlich auch nicht nachbauen.

Jetzt habe ich im Internet weiter gesucht und genau die obigen Daten als PDF gefunden.

Da steht unter anderem:

UaQ 200 Volt
Ug2 200 Volt
Ug1 -4,5 Volt
Ia 12 mA

Für die oben beschriebenen Spannungen ist ja schnell gesorgt.
Der Anodenstrom 12 mA gilt ja für eine neue Röhre.
Wie groß muss denn der Anodenstrom (Kathodenstrom) wohl sein, dass man die Röhre als brauchbar definieren kann? Gibt es da Erfahrungswerte ?

BID = 838001

der mit den kurzen Armen

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Beiträge: 16404
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da fehlt noch Heizspannung und Heizstrom! Und das diese Röhre eigentlich 2 Röhren sind übersiehst du Promt.

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BID = 838021

Brizz

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Beiträge: 361
Wohnort: Rheine

Über die Röhrenheizung braucht man sich doch gar nicht unterhalten.
Eine Spannung von 90 Volt wird man schon hinkriegen.
Zur Not 7 * 12V Akkus + 1 * 6V Akku, hätte ich da.

In der von Dir vorgeschlagenen URL kann man im Röhrenaufbau sehen, dass
die Kathoden von Triode und Pentode aus demselben Kathodenröhrchen bestehen, und ich bin davon ausgegangen, dass beide Abschnitte des Kothodenröhrchens der gleichen Alterung unterliegen.

Ich kann natürlich auch die Triode auf ähnliche Weise wie die Pentode testen, was gilt dann für die 0,85 Ampere Anodenstrom ?

BID = 838023

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 16404
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da ist eine Triode und eine Tetrode drin! Das die Röhre mit 90 Volt geheizt wird hast du ja raus gefunden. Wie gesagt besorge dir ne Göbbelsschnautze und teste die Röhre da drin alles andere ist mit erheblichem Aufwand verbunden! Die Röhre kann durchaus noch gute Emission haben aber völliger Schrott sein.
Edit: da hast du noch eine Testschaltung http://www.radiomuseum.org/forumdata/upload/VCL11-2.pdf

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: der mit den kurzen Armen am 12 Jul 2012 22:58 ]

BID = 838046

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Eine Spannung von 90 Volt wird man schon hinkriegen
Das ist aber nicht richtig.
Die V-Röhren sind mit 50mA zu heizen, der angegebene Spannungswert dient nur zur Orientierung.

Wie gut die Kathoden noch sind, erfährt man am einfachsten durch Vergleich der Anodenströme beider Systeme mit den Datenblattwerten.
Wenn es da noch zu passablen Werten (>50%) kommt, sollte man noch eine Gitterstrommessung machen, da es bei so alten Röhren möglich ist, dass sich das Vakuum verschlechtert hat.

Zitat :

und ich bin davon ausgegangen, dass beide Abschnitte des Kothodenröhrchens der gleichen Alterung unterliegen.
Davon kann man aber nicht ausgehen.
Die Abnutzung der Katode hängt ziemlich stark von der Strombelastung ab.

P.P.S.:
Zitat :
was gilt dann für die 0,85 Ampere Anodenstrom ?
Wo hast du denn diesen Irrsinnswert gefunden?

Falls du nur mit einer Röhre experimentieren willst, solltest du besser eine modernere verwenden, denn die Gefahr ist groß, dass du sie dabei beschädigst und diese alten Schätzchen werden langsam rar.
Außerdem bekommst du für modernere Röhren auch leichter Fassungen und brauchst nicht so exotische Heizspannungen.

Hier ist ein richtiges Datenblatt:


PDF anzeigen




[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 13 Jul 2012  6:38 ]

BID = 838053

Brizz

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Beiträge: 361
Wohnort: Rheine

@Perl

Vielen Dank für

1. den Link auf das Datenblatt mit den Kennfeldern.

2. den Hinweis auf die 50 mA Heizstrom. Ist im Datenblatt fett gedruckt.
Da hätte ich jetzt nicht mehr hingeschaut. Also mit 0,7 µF in
Reihe an 220 Volt, und dann kleinere Kapazitäten parallel schalten
bis 50 mA fließen.

3. und schließlich für die Angabe > 50%.
Die Gitterströme werde ich auch noch messen.

Bei dem Anodenstrom fehlt doch nur ein kleines "m"-chen. Da bitte
ich einfach darum, mehr Milde walten zu lassen.

Ich bin nicht daran interressiert mit der Röhre zu basteln, vielmehr
möchte ich die guten Gewissens anbieten können, und ehe ich die
wegwerfe, kann ich sie ja noch mal testen.
Ich gehe davon aus, dass es bestimmt jemanden gibt, der um so eine
Röhre verlegen ist.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Brizz am 13 Jul 2012  8:27 ]

BID = 838366

Martin.M

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Beiträge: 359
Wohnort: Biedenkopf
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hallo Brizz,

schau doch einfach nach einem Bastler der ein Funke oder Hickok Röhrentester daheim hat, die Radio-und Fernsehwerkstatt im Ort kommt ebenso in Frage.
Dieses Gerät hat eine klare Ansage: " gut" .... oder eben nicht

nette Grüße
Martin


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